Symrise plaziert erfolgreich Schuldscheindarlehen über 750 Mio. Euro

Der deutsche Aromen- und Duftstoffhersteller Symrise AG hat erfolgreich die Emission des ersten Schuldscheins abgeschlossen, der mit dem Erreichen bestimmter Klimaziele des Unternehmens verknüpft ist und sich damit konkret an die ESG-Kriterien anlehnt (Environment, Social, Governance). Dabei wird die (flexibel gestaltete) Verzinsung direkt an die Ökoeffizienz der Treibhausgasemissionen der Unternehmensgruppe gekoppelt.

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Der Konzern sicherte sich trotz des schwierigem Marktumfelds mit Inflations- und Zinsdiskussionen, dem russischen Bombenhagel über der Ukraine und volatilen Börsen 750 Mio. Euro. Nach Unternehmensangaben seien die Konditionen „äußerst vorteilhaft“ gewesen. Die Emissionserlöse dienen der allgemeinen Unternehmensfinanzierung und der Ausfinanzierung von strategischen Wachstumsinvestitionen.

"Bei Symrise sind wir der festen Überzeugung, dass wirtschaftliches und ökologisches sowie sozial verantwortungsvolles Handeln Hand in Hand gehen. Dass das Schuldscheindarlehen mit so großer Resonanz im aktuellen Marktumfeld aufgenommen wurde, spricht für unsere stabiles Geschäftsmodell, unsere Nachhaltigkeitskompetenz und das Vertrauen in unsere bewährte Strategie. Wir freuen uns, dass wir mit unserem ersten ESG-linked Schuldscheindarlehen ein so breit gestreutes Investorenportfolio zu sehr attraktiven Konditionen gewonnen haben," sagte Olaf Klinger, CFO der Symrise AG. Die Transaktion erfolgt in fünf Tranchen mit einer Laufzeit von vier bis zehn Jahren. Drei Tranchen haben einen festen Kupon, während zwei variabel verzinst werden. Der Zinssatz beziehungsweise die Marge hängt ab von der Ökoeffizienz der Treibhausgasemissionen der Symrise-Gruppe.

Begleitet wurde die Emission von der Landesbank Baden-Württemberg, der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale und der UniCredit Bank AG.

VDGH kritisiert geplante Kostensenkung

Den Beschluss des Bewertungsausschusses zur Vergütung labormedizinischer Leistungen, die Vergütung von IVD-Tests vom 1. Januar 2025 um bis zu 70% zu senken, hat der Diagnostikverband VDGH als „existenzgefährdend für die mittelständisch geprägte Diagnostikbranche“ kritisiert.

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