Das Medtech-Unternehmen P&F Products & Features übernimmt die AVVie GmbH. Mit der Akquisition erweitert P&F sein Portfolio im Bereich struktureller Herzerkrankungen um das AngelValve™ Augmentation System, eine katheterbasierte Technologie zur Behandlung von Mitralklappeninsuffizienz. Ziel sei es, die Entwicklung und Kommerzialisierung der Plattform zu beschleunigen.
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Noch kein Blockbuster aber vielleicht einmal? Die Hamburger Evotec arbeitet nun mit der US-amerikanischen, frisch börsennotierten Odyssey Therapeutics zusammen um mit KI-Hilfe neue Wirkstoffe gegen Autoimmun- und Entzündungserkrankungen zu entwickeln. Evotec erhält für validierte Substanzen Meilensteinzahlungen. Finanzielle Details wurden jedoch nicht genannt.
Das Brandenburger Biotech-Unternehmen Kupando hat den ersten Patienten in einer Phase I-Studie mit dem Immuntherapie-Kandidaten KUP101 behandelt. Der duale TLR4/7-Agonist soll das angeborene Immunsystem gegen fortgeschrittene solide Tumoren aktivieren. Mit dem Studienstart schafft Kupando den Schritt von der Präklinik zum klinischen Biotechnologie-Unternehmen.
Der Umsatz von Qiagen blieb mit 535 Mio. US-Dollar stabil und fiel besser aus als prognostiziert. Wachstumstreiber waren Probentechnologien, QIAcuity und QIAGEN Digital Insights. Die Jahresprognose mit 1–2% Umsatzwachstum und mindestens 2,43 US-Dollar Gewinn je Aktie wurde bestätigt. Nun fehlt nur die Bekanntgabe des neuen CEO, die laut Insidern noch im Sommer folgt.
Evonik hat im zweiten Quartal 2026 von Lieferkettenproblemen infolge des Nahostkonflikts durch höhere Preise profitiert. Das bereinigte EBITDA stieg um 24% auf 630 Mio. Euro. Der Konzern erhöhte seine Jahresprognose auf 2,2 Mrd. Euro EBITDA (2025: 1,9 Mrd. Euro). Trotz Sonderkonjunktur hält Evonik am Stellenabbauprogramm bis 2029 fest, betroffen: 3.200 Arbeitsplätze.
Bei schwächerer weltweiter Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen sowie ausbleibenden Meilensteinzahlungen meldete BioNTech für das zweite Quartal einen Nettoverlust von 820,8 Mio. Euro bei einem Umsatz von 105,6 Mio. Euro. Dafür wurde die Onkologie-Pipeline auf inzwischen 14 zulassungsrelevante Phase III-Studien erweitert. Liquide Mittel gibt es genug: 16,6 Mrd. Euro.
Wacker Biotech und das US-Unternehmen Eclipsebio bauen ihre Zusammenarbeit bei RNA-Therapeutika aus. Eclipsbio liefert KI-gestütztes RNA-Design und sequenzbasierte Analytik zur GMP-konformen Herstellung von Plasmid-DNA, RNA und Lipid-Nanopartikeln (LNPs) auf Seiten von Wacker. So soll bereits die frühe Wirkstoffoptimierung in die Produktionsplattform einfließen.
Weltweit flossen im ersten Halbjahr 2026 nach einer Erhebung von Dealroom 506 Mrd. US-Dollar Venture Capital – so viel wie nie zuvor. Doch 77% des Kapitals gingen an KI-Unternehmen, fast die Hälfte allein an OpenAI, Anthropic und xAI. Damit konzentrieren sich mehr als 80% aller VC-Investitionen auf die USA. Für Biotech bleibt das Finanzierungsumfeld schwierig.
Die Berliner ProBioGen AG kooperiert mit dem niederländischen Biotech-Unternehmen VarmX B.V. bei der Entwicklung eines therapeutischen Faktor-X-Kandidaten. Das Unternehmen bringt dabei seine Erfahrung aus Programmen zu den Gerinnungsfaktoren VII und VIII sowie seine DirectedLuck®-Transposase-Technologie ein, die für komplexe Gerinnungsproteine ausgelegt ist.
Die Schweizer Biopharma-CDMO Celonic AG und das Martinsrieder Unternehmen Leukocare AG bündeln ihre Kompetenzen bei der Entwicklung komplexer Biologika im Auftrag von Pharma- und Biotech-Unternehmen. Die Kooperation verbindet Celonics Know-how in Zelllinien-, Prozessentwicklung und GMP-Produktion mit Leukocares datengetriebenem Ansatz für Formulierungsentwicklung.
