Cytespace Africa Laboratories, Teil der ursprünglich aus Deutschland stammenden MLM Medical Labs, hat seine molekulare Testkapazität in Südafrika deutlich ausgebaut. Mit mehreren Roche-cobas-Systemen wurde mittlerweile der PCR-Durchsatz verdreifacht. Die Erweiterung unterstütze nun klinische Studien zu HIV, Hepatitis, STIs und weiteren Infektionen in Subsahara-Afrika.
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Die FDA hat dem Zelltherapie-Kandidaten OpCT-001 von BlueRock Therapeutics, einer 100%igen Bayer-Tochtergesellschaft den Orphan-Drug-Status zur Behandlung von Retinitis pigmentosa erteilt. Die iPSC-basierte Therapie wird in einer Phase I/IIa-Studie geprüft und soll verlorene Photorezeptorzellen ersetzen. Der Status unterstützt die weitere klinische Entwicklung.
Die Laupheimer CDMO Rentschler Biopharma SE gibt einen größeren Umbau an der Firmenspitze bekannt. CEO Benedikt von Braunmühl scheidet aus dem Vorstand aus, zudem teilte auch COO Christiane Bardroff ihren Abschied für das erste Quartal mit. Während für sie bereits eine Nachfolge gefunden sei, übernimmt Aufsichtsrat Prof. Dr. Uwe Büchler den CEO-Posten interimistisch.
Die smartbax GmbH hat von der Aicuris AG einen antibakteriellen Leitkandidaten gegen gramnegative Erreger einlizenziert. Die neue Wirkstoffklasse blockiert erstmals einen Schritt der LPS-Biosynthese und damit der Zellwandbildung. In Tests hat die Substanz gegen multiresistente WHO-Prioritätspathogene gewirkt. Nun soll das Potential zur oralen Gabe untersucht werden.
Die Heidelberger Exciva GmbH hat eine Serie B-Finanzierung mit 51 Mio. Euro und neuen Investoren abgeschlossen. Mit dem Kapital will das Unternehmen sein Leitprojekt Deraphan in eine Phase II-Studie zur Behandlung von Agitation bei Alzheimer-Patienten bringen. Der Fokus liegt auf für Patienten, Angehörige und Pflege belastenden neuropsychiatrischen Begleitsymptomen.
Das KI-Diagnostik-Start-up Cancilico, Dresden, erhält in der Seed-Finanzierung über 2,5 Mio. €. Investoren sind HTGF, TGFS und Family Offices. Mit dem Kapital soll die KI-Software MyeloAID als Standardwerkzeug in der Blutkrebsdiagnostik etabliert werden. Die plattformunabhängige Lösung analysiert Knochenmarkproben präzise und unterstützt bei Mangel an Fachpersonal.
Das Genfer Biotech-Startup FluoSphera hat 1,15 Mio. CHF eingesammelt. Mit seiner humanbasierten In-vitro-Plattform lassen sich Wirkstoffeffekte realitätsnäher und früher testen. Die Spezialität von FluoSphera ist die multiparallele multi-organoide Untersuchung von Gewebemodellen. Das Kapital hilft beim weiteren Ausbau der Kapazitäten und der Bildanalyse.
Die österreichische Regierung präsentierte ihre Industriestrategie bis 2035: Kern sind ein subventionierter Industriestrompreis ab 2027 und 2,6 Mrd. € Investitionen in neun Schlüsselbereiche: KI & Daten, Chips, Robotik/Produktion, Quantentech & Photonik, Advanced Materials, Life Sciences & Biotechnologie, Energie & Umwelt, Mobilität sowie Luft- und Raumfahrt.
Die InSphero AG, Schweizer Spezialist für 3D-zellbasierte Assays und Organ-on-Chip-Systeme, hat die im November angekündigte Übernahme der Lausanner DOPPL SA nun abgeschlossen. Mit der Integration der Gri3D®-Organoid-Technologie stärke InSphero seine Position als umfassendster Anbieter fortschrittlicher 3D-In-vitro-Modelle für Wirkstoffforschung und Sicherheitstests.
Die FDA-Zentren CDER und CBER haben gemeinsam mit der Europäischen Medizinagentur (EMA) Leitprinzipien für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Arznei- und Biologikaentwicklung veröffentlicht. Innovation soll gefördert und zugleich Datenqualität, Nachvollziehbarkeit, Patientensicherheit und regulatorische Standards beim Einsatz von KI sichergestellt werden.

