Die Berliner ProBioGen AG kooperiert mit dem niederländischen Biotech-Unternehmen VarmX B.V. bei der Entwicklung eines therapeutischen Faktor-X-Kandidaten. Das Unternehmen bringt dabei seine Erfahrung aus Programmen zu den Gerinnungsfaktoren VII und VIII sowie seine DirectedLuck®-Transposase-Technologie ein, die für komplexe Gerinnungsproteine ausgelegt ist.

Die Schweizer Biopharma-CDMO Celonic AG und das Martinsrieder Unternehmen Leukocare AG bündeln ihre Kompetenzen bei der Entwicklung komplexer Biologika im Auftrag von Pharma- und Biotech-Unternehmen. Die Kooperation verbindet Celonics Know-how in Zelllinien-, Prozessentwicklung und GMP-Produktion mit Leukocares datengetriebenem Ansatz für Formulierungsentwicklung.

Pentixapharm hat seine Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen und dabei 20,4 Mio. Euro brutto eingeworben. Die Mittel sollen vor allem die zulassungsrelevante Phase III-Studie PANDA mit dem Radiotracer PentixaFor als bildgebendes Diagnostikum, den Ausbau der US-Aktivitäten sowie die Weiterentwicklung der CXCR4-basierten Radioliganden-Pipeline finanzieren.

Die Schweizer Investmentgesellschaft BB Biotech AG erzielte im zweiten Quartal 2026 eine Netto-Rendite von 17,2% und übertraf damit den Nasdaq Biotechnology Index. Der Nettogewinn lag bei 451 Mio. CHF. Das Portfolio wurde mit zwölf Neuinvestitionen auf 39 Beteiligungen ausgebaut. Zudem führt die Beteiligungsgesellschaft ab 2026 eine Dividendenzielrendite von 3–5% ein.

ITM stellt mit Lumara Bio einen neuen Geschäftsbereich für radiopharmazeutische Krebstherapien auf. Dort werden sämtliche Entwicklungsprogramme, darunter der Leitkandidat ITM-11, sowie die zuständigen Teams gebündelt. Für ITM-11 prüft die FDA derzeit den Zulassungsantrag; die Entscheidung wird bis Ende August erwartet. Die Markteinführung werde vorbereitet, heißt es.

Die Agentur für Sprunginnovationen (SPRIND) hat acht Teams ausgewählt (zwei davon aus der Schweiz), die jeweils 1,5 Mio. Euro erhalten für die (Weiter-)Entwicklung von Sensortechnologien, um Hormone beim Menschen kontinuierlich zu messen. Dieser Förderung in Stufe 1 kann eine weitere Förderung in zwei Stufen folgen mit bis zu weiteren 4,5 Mio. Euro Förderung.

Neurimmune erhält von Royalty Pharma bis zu 425 Mio. US-Dollar für einen Teil künftiger Umsatzbeteiligungen am ATTR-CM-Antikörper Cliramitug, den AstraZeneca entwickelt. 250 Mio. US-Dollar fließen bis Anfang 2027, weitere 175 Mio. US-Dollar sind an Meilensteine geknüpft. Das Kapital soll in die Weiterentwicklung der eigenen Antikörper-Pipeline investiert werden.

Das Wissenschaftsmagazin Science hat einen Todesfall bei einer Gentherapie-Studie in China aufgedeckt. Bei einem vierjährigen Mädchen war die CHD3-Mutation entdeckt worden, die die sehr seltene Entwicklungsstörung Snijders Blok-Campeau-Syndrom hervorruft. Im Songjiang Research Institute wurde ein Gene-Editing-Versuch unternommen, mit tödlichem Ausgang. Näheres hier.

Fresenius investiert in den kommenden fünf Jahren mindestens 200 Mio. Euro in den neuen Corporate-Venture-Capital-Fonds Fresenius Ventures. Im Fokus stehen Start-ups aus (Bio-)Pharma, MedTech und digitaler Gesundheitsversorgung. Der Konzern will sich damit frühzeitig Zugang zu neuen Technologien und Geschäftsmodellen sichern und sucht passende Investitionsobjekte.

Sartorius hat im ersten Halbjahr 2026 den operativen Umsatz währungsbereinigt um 7,7 % gesteigert und die EBITDA-Marge auf 30,3 % verbessert. Wachstumstreiber waren erneut Verbrauchsmaterialien für die Produktion von Biologika. Durch Rückzahlungen unrechtmäßig erhobener US-Zölle wurden die ausgewiesenen Umsätze jedoch technisch/bilanziell gedämpft.