Die Heidelberger Exciva GmbH hat eine Serie B-Finanzierung mit 51 Mio. Euro und neuen Investoren abgeschlossen. Mit dem Kapital will das Unternehmen sein Leitprojekt Deraphan in eine Phase II-Studie zur Behandlung von Agitation bei Alzheimer-Patienten bringen. Der Fokus liegt auf für Patienten, Angehörige und Pflege belastenden neuropsychiatrischen Begleitsymptomen.
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Das KI-Diagnostik-Start-up Cancilico, Dresden, erhält in der Seed-Finanzierung über 2,5 Mio. €. Investoren sind HTGF, TGFS und Family Offices. Mit dem Kapital soll die KI-Software MyeloAID als Standardwerkzeug in der Blutkrebsdiagnostik etabliert werden. Die plattformunabhängige Lösung analysiert Knochenmarkproben präzise und unterstützt bei Mangel an Fachpersonal.
Das Genfer Biotech-Startup FluoSphera hat 1,15 Mio. CHF eingesammelt. Mit seiner humanbasierten In-vitro-Plattform lassen sich Wirkstoffeffekte realitätsnäher und früher testen. Die Spezialität von FluoSphera ist die multiparallele multi-organoide Untersuchung von Gewebemodellen. Das Kapital hilft beim weiteren Ausbau der Kapazitäten und der Bildanalyse.
Die österreichische Regierung präsentierte ihre Industriestrategie bis 2035: Kern sind ein subventionierter Industriestrompreis ab 2027 und 2,6 Mrd. € Investitionen in neun Schlüsselbereiche: KI & Daten, Chips, Robotik/Produktion, Quantentech & Photonik, Advanced Materials, Life Sciences & Biotechnologie, Energie & Umwelt, Mobilität sowie Luft- und Raumfahrt.
Die InSphero AG, Schweizer Spezialist für 3D-zellbasierte Assays und Organ-on-Chip-Systeme, hat die im November angekündigte Übernahme der Lausanner DOPPL SA nun abgeschlossen. Mit der Integration der Gri3D®-Organoid-Technologie stärke InSphero seine Position als umfassendster Anbieter fortschrittlicher 3D-In-vitro-Modelle für Wirkstoffforschung und Sicherheitstests.
Die FDA-Zentren CDER und CBER haben gemeinsam mit der Europäischen Medizinagentur (EMA) Leitprinzipien für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Arznei- und Biologikaentwicklung veröffentlicht. Innovation soll gefördert und zugleich Datenqualität, Nachvollziehbarkeit, Patientensicherheit und regulatorische Standards beim Einsatz von KI sichergestellt werden.
Das AIT Austrian Institute of Technology und JOANNEUM RESEARCH bündeln ihre präklinische Expertise: AIT trägt Know-how in molekularer Analytik bei, JOANNEUM RESEARCH Kompetenzen in Pharmakokinetik/-dynamik, Mode-of-Action-Studien und gewebespezifischer Wirksamkeitsvorhersage. Die gemeinsame Plattform soll den Zugang zu präklinischen Technologien für Dritte verbessern.
Qurient (Südkorea) beteiligt sich an neuer Finanzierungsrunde der Dortmunder QLi5 Therapeutics über rund 6,3 Mio. Euro, gemeinsam mit Mitgründer Nobelpreisträger Robert Huber. Das Geld fließt in die Weiterentwicklung einer neuartigen Proteasom-Inhibitor-ADC-Plattform, die in präklinischen Modellen des Dortmunder LDC auch bei therapieresistenten Tumoren überzeugte.
Fresenius Kabi und TQ Therapeutics schließen eine strategische Entwicklungsvereinbarung zur Zell- und Gentherapie. Fresenius Kabi erhält eine exklusive Lizenz für Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Produkten mit der Zellselektionstechnologie von TQ. Ziel ist eine skalierbare, effizientere Zelltherapieproduktion und ein besserer, kostengünstiger Patientenzugang.
Hier darf man sich zweimal die Augen reiben, aber es stimmt: BioMed X startet mit der Harvard University ein Pilotprojekt für strukturierten Technologietransfer. Unter dem Programm XBridge bringt die Heidelberger Organisation Pharmaunternehmen gezielt mit Harvard-Forschungsgruppen zusammen. Ziel ist es, Industrie-Akademia-Kooperationen systematisch(er) anzubahnen.

