
Healthy Hub digital Campus eröffnet nächste Wettbewerbsrunde
Mit einem kostenlosen Online-Workshop am 14. Juli 2026 bereitet der Healthy Hub Start-ups auf die Zusammenarbeit mit gesetzlichen Krankenkassen vor. Wenige Wochen später folgt der Start des siebten Healthy-Hub-Wettbewerbs für innovative Versorgungslösungen.
Der Healthy Hub lädt Start-ups am 14. Juli 2026 zum kostenlosen „digital campus“ ein. In dem Remote-Workshop vermitteln Expertinnen und Experten der Krankenkassen BIG direkt gesund, IKK Südwest, mhplus Krankenkasse und SBK Siemens-Betriebskrankenkasse praxisnahe Einblicke in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Im Mittelpunkt stehen unter anderem Entscheidungsprozesse der Krankenkassen, Zugangswege in die GKV, Selektivverträge sowie Erfolgsfaktoren und typische Stolpersteine bei der Zusammenarbeit mit Start-ups. Das Angebot richtet sich insbesondere an junge Unternehmen, die Versorgungslösungen gemeinsam mit Krankenkassen entwickeln und in die Regelversorgung bringen möchten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Der Workshop bildet zugleich den Auftakt für den siebten Healthy-Hub-Wettbewerb, der am 12. August 2026 startet. Bewerbungen sind noch möglich. Gesucht werden innovative digitale oder hybride Versorgungslösungen, die einen nachweisbaren Mehrwert für Versicherte schaffen und sich im Rahmen von Pilotprojekten gemeinsam mit den beteiligten Krankenkassen erproben und anschließend skalieren lassen.
Nicht nur die Sieger sind Gewinner
Auch Start-ups, die im Wettbewerb nicht zu den Gewinnern zählen, können von einer Bewerbung profitieren. Nach Angaben des Healthy Hub entstanden in den vergangenen Jahren zahlreiche Kooperationen auch unabhängig vom Wettbewerb.
Der Healthy Hub wurde 2017 von den vier gesetzlichen Krankenkassen BIG direkt gesund, SBK Siemens-Betriebskrankenkasse, mhplus Krankenkasse und IKK Südwest gegründet. Ziel ist es, innovativen Versorgungslösungen den Markteintritt in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erleichtern und gemeinsam tragfähige Vertrags- und Erstattungsmodelle zu entwickeln. DiGA, Angebote der Primärprävention sowie Wagniskapital gehören dabei jedoch nicht zum Förderangebot.

Fraunhofer IFAM
Meierhofer AG