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Peter Hegemann, Georg Nagel und Karl Deisseroth werden für die Grundlagen der Optogenetik ausgezeichnet – aus einem Algenprotein wurde ein Werkzeug, mit dem sich Nervenzellen gezielt an- und ausschalten lassen. Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin geht 2026 an zwei deutsche und einen US-amerikanischen Wissenschaftler: Peter Hegemann, Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin, Georg Nagel von der Universität Würzburg und den Stanford-Forscher Karl Deisseroth (gebürtiger US-Amerikaner aus Boston). Das Nobelkomitee zeichnet sie für Entdeckungen zu lichtgesteuerten Ionenkanälen und deren Nutzung in der Optogenetik aus. Die drei teilen sich ein Preisgeld von 12 Mio. schwedischen Kronen.