Eine aktuelle Publikation deutet darauf hin, dass Immunrezeptoren nicht nur Krankheitserreger erkennen, sondern auch aktiv an Reparatur- und Heilungsprozessen beteiligt sein können. Die Erkenntnisse der österreichischen Wissenschaftler könnten zu neuen Therapien bei Knochendefekten beitragen.
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Speziell trainierte Spürhunde und massenspektrometrische Analysen, kombiniert mit Machine-Learning-Verfahren, erkennen Geruchssignaturen von Long COVID. Forscher aus Braunschweig und Hannover sehen darin einen vielversprechenden Ansatz für innovative Diagnoseverfahren.
Forscher der Technische Universität München haben nach eigenen Angaben einen stabilen, elektrisch steuerbaren DNA-Schalter entwickelt, der über mehr als 200.000 Schaltzyklen zuverlässig arbeitete und in weiteren Versuchen sogar rund eine Million Ansteuerungen ohne Ausfall überstand.
Eine der bislang größten Analysen zum Darmmikrobiom hat eine charakteristische Bakterien-Signatur von Darmkrebs identifiziert. Die Ergebnisse könnten langfristig die Früherkennung verbessern. Zudem deutet die Studie darauf hin, dass eine ballaststoffreiche Ernährung das krebsassoziierte Mikrobiom günstig beeinflussen könnte.
Essener Forscher nutzen ein körpereigenes Protein als Bauplan, um Gewebeschäden nach Herzinfarkt, Schlaganfall oder Organtransplantation deutlich zu reduzieren. Grundlage ist ein körpereigenes Protein, dessen Funktionen umdesignt wurden, um den Signalweg in die Apoptose beziehungsweise Nekrose zu verhindern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachjournal Nature Communications.
Forscher des Max Delbrück Centers in Berlin haben einen bislang unbekannten Mechanismus identifiziert, der die Aktivität des für die Herzfunktion wichtigen Proteins RBM20 steuert. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Erstmals haben Wissenschaftler eine hochauflösende, chromosomenbasierte Referenzkarte des Hopfengenoms erstellt. Ihre in Nature Communications veröffentlichte Arbeit gilt als bislang umfassendste genetische Vermessung der Pflanze.
Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein laserbasiertes Verfahren entwickelt, mit dem sich mikroskopisch kleine und empfindliche Proben erstmals kontaktfrei in alle drei Raumrichtungen drehen lassen. Die Technologie soll hochauflösende 3D-Aufnahmen biologischer Strukturen verbessern und könnte neue Möglichkeiten für die medizinische Grundlagenforschung eröffnen.
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Akribion Therapeutics sowie von Forschern aus Würzburg hat ein neues CRISPR-Verfahren entwickelt, mit dem sich einzelne Zellen anhand ihrer RNA-Signatur gezielt eliminieren lassen. Die in Nature veröffentlichte Arbeit zur Nuklease Cas12a2 eröffnet potenzielle Anwendungen in Onkologie, bei Autoimmunerkrankungen sowie in der Infektionsmedizin und verschafft der Gentherapie eine hochspezifische Waffe.
Neue Ansätze gegen Hirntumoren: Forscher der Empa (Schweiz) entwickeln Nanozyme, die per Infrarotlicht direkt im Gehirn aktiviert werden. Ziel ist eine präzisere, lokal wirksame Therapie – ein möglicher Fortschritt bei bislang schwer behandelbaren Tumoren. Das Projekt befindet sich noch in der Frühphase.

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Karolina Zacharias
Astrid Eckert/TUM
Daniela Velasco, EMBL
DZHK, LMU München, Prof. Dr. Alexander Bartelt
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Helmholtz Zentrum München
Grafik: Fan Nan, KIT
Scholz et al. https://www.nature.com/articles/s41586-026-10466-y/figures/4
EMPA