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GAIAs Depressionstherapie in Schweizer Regelversorgung

Dem Hamburger Unternehmen GAIA ist es gelungen, seine digitale Depressionstherapie deprexis in die Schweizer Regelversorgung zu bringen. Ab sofort übernimmt die Schweizer Obligatorische Krankenpflegeversicherung bei leichten bis mittelschweren Depressionen einen wesentlichen Teil der Kosten für die Versicherten.

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Ergänzend zu einer Psychotherapie oder, um die Zeit bis zum Beginn einer Psychotherapie zu überbrücken, können Patienten in der Schweiz ab sofort die digitale Depressionstherapie deprexis von GAIA nutzen. Der Aufnahme in den Schweizer Leistungskatalog war eine strenge Prüfung durch das Eidgenössische Departement des Innern und das Bundesamt für Gesundheit vorangegangen. Sie bestätigten die Evidenz und Wirksamkeit der Anwendung. Die Entscheidung der Schweizer Behörden führte zur Schaffung einer neuen Position im Leistungskatalog für diese Therapieform.

Ab sofort wird die Schweizer Obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) bei leichten bis mittelschweren Depressionen einen wesentlichen Teil der Kosten für die Versicherten nach Verordnung durch Fachärzte übernehmen. In Deutschland wird deprexis bereits seit 2021 von allen gesetzlichen Kassen erstattet – auch bei schweren unipolaren Depressionen ohne psychotische Symptome.

Potenzial digitaler Therapien als Exportschlager

Dr. med. Mario Weiss, CEO von GAIA, sagt: „Der heutige Tag ist nicht nur für uns als Entwickler von deprexis ein großer Erfolg. Die internationale Anerkennung zeigt auch das wachsende Potenzial digitaler Therapien als deutschen Exportschlager. Vor allem freuen wir uns, mit deprexis nun auch in der Schweiz zu einer besseren Versorgung von Betroffenen beitragen zu können. Denn ebenso wie in Deutschland sind Therapieplätze dort Mangelware und Betroffene müssen oft Wochen bis Monate auf eine Psychotherapie warten.“

Das Hamburger Unternehmen GAIA entwickelt seit mehr als 20 Jahren digitale Therapiesysteme, für verschiedene Indikationen darunter psychische Erkrankungen, aber auch Rheuma, MS und Rückenschmerzen.

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