
Siemens Healthineers Partner bei EU-Alzheimer-Initiative
Das Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers ist Teil eines europäischen Konsortiums, das die Diagnose, Behandlung und Überwachung der Alzheimer-Krankheit verbessern will. Das Projekt ACCESS AD ist auf fünf Jahre angelegt und wird im Rahmen der Innovative Health Initiative (IHI) gefördert
Die europäische Bevölkerung wird immer älter, damit wächst auch die Zahl der Alzheimer-Patienten und der Bedarf an Lösungen für die Versorgung der Betroffenen. Bisher ist es nur möglich, die Symptome dieser Erkrankung zu behandeln. Eine Forschungsinitiative will nun eine gemeinschaftliche, patientenorientierte Strategie für die Alzheimer-Versorgung in Europa etablieren, um innovative Lösungen in den klinischen Alltag zu überführen. Ziel ist eine schnellere Diagnose und eine auf den jeweiligen Patienten zugeschnittene Behandlung. ACCESS AD (Advancing Clinical Care and Equity through Scalable Solutions in Alzheimer’s Disease diagnosis and treatment) startete im Januar und läuft fünf Jahre.
Das Projekt bündelt die Expertise von akademische Einrichtungen, Industriepartnern, KMU und Patientenorganisationen aus den Bereichen Neurologie, Bildgebung, Data Science und Patientenvertretung. Es wird gemeinsam vom Amsterdam University Medical Center, Siemens Healthineers, King’s College London und Gates Ventures geleitet und für einen Zeitraum von fünf Jahren aus Mitteln der Innovative Health Initiative der Europäischen Kommission finanziert, einer öffentlich privaten Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und der Life-Sciences-Industrie.
Als führender Industriepartner bringt Siemens Healthineers, die ehemalige Gesundheitssparte von Siemens, umfangreiche Erfahrungen bei der Entwicklung und Validierung von Lösungen entlang des gesamten Alzheimer-Versorgungspfads ein – von Bluttests zur Früherkennung bis hin zu MRT- und PET-Bildgebung für die Diagnostik und Überwachung des Therapieverlaufs
ACCESS AD wird durch das Innovative Health Initiative Joint Undertaking (IHI JU) im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 101253010 unterstützt. Das JU erhält Förderung aus dem EU-Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon Europe sowie von COCIR, EFPIA, EuropaBio, MedTech Europe, Vaccines Europe und von Anavex, Muhdo und Neurimmune.



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Max Planck Florida Institute for Neuroscience