Novartis erwirbt von dem chinesischen Biotechunternehmen Abogen Biosciences die weltweiten Rechte an dem experimentellen mRNA-Wirkstoff ABO2203. Der Schweizer Pharmakonzern zahlt dafür 575 Mio. US-Dollar upfront. Einschließlich Entwicklungs-, Zulassungs- und kommerzieller Meilensteine sowie weiterer Programme aus Abogens RNA-Plattform kann das Abkommen einen Wert von bis zu 7,8 Mrd. US-Dollar erreichen. Hinzu kommen mögliche Lizenzgebühren. Novartis ist im laufenden Jahr wieder verstärkt auf Einkaufstour, verschiebt die Deals aber mehr in Richtung Plattformtechnologien – das gilt auch für die aktuelle Abogen-Vereinbarung, die mehr als nur ein Asset beinhaltet.
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Die Schweizer Roche ist in Cambridge (USA) in eine Kooperation mit Flare Therapeutics Inc. eingestiegen, die sich um Wirkstoffe gegen Transkriptionsfaktoren drehen soll und mit einem gewaltigen Dealvolumen von über 1,8 Mrd. US-Dollar auftrumpft. Interessant ist dabei auch, dass die erst 2021 gegründete Flare schon mit sehr vielen Millionen anderer großer Pharma-Akteure ausgestattet wurde: Pfizer, Eli Lilly und Novartis sitzen bereits mit im Boot.
Die Hamburger Evotec SE meldet eine neuerliche Meilensteinzahlung von Langzeitpartner Bristol Myers Squibb. Für den Ausbau der Pipeline an Klebemolekülen zum zielgerichteten Molekülabbau in Bereichen außerhalb der Onkologie leistete BMS auf Grundlage der Kooperationsvereinbarung für diesen Bereich eine programmbezogene Zahlung von 50 Mio. US-Dollar an Evotec.

Basel Area Business & Innovation; Jean Jaques Schaffner
Flare Therapeutics Inc.
https://www.rcsb.org