Heidelberg Pharma verkauft weitere Anteile an künftigen Lizenzgebühren aus der Telix-Krebsdiagnostik, die ursprünglich von der Münchner Wilex AG stammt. Damit erhält das Unternehmen, das selbst mit dem Schwerpunkt Antikörper-Wirkstoff-Konjugate in der klinischen Entwicklung steht, eine Vorabzahlung von 20 Mio. US-Dollar, sichert die eigene Finanzierung bis 2027, und wird bei einer möglichen Zulassung nochmals einige Millionen erhalten. Nur in der langfristigen möglichen Teilhabe an Umsatzerlösen verzichtet Heidelberg Pharma auf einige Anteile.
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Positive Signale aus einer Partnerschaft mit Takeda lassen bei Heidelberg Pharma den Rückschlag aus einem nicht wie geplant erhaltenen Meilenstein von Telix etwas in den Hintergrund treten. Dennoch ist das Unternehmen kräftig durchgeschüttelt worden und hofft nun auf ruhigere Gewässer, um die klinische Entwicklung konzentriert voranbringen zu können.
Doppelter Feiertag in Würzburg und Berlin an diesem Feiertag der deutschen Einheit: der Börsengang der Pentixapharm AG in Frankfurt ist geglückt. Es wurde zwar nicht die oberste Preisspanne der Aktiennotiz im vorgeschalteten Bookbuilding erreicht, aber ziemlich genau die Mitte des erwarteten Wertes der neuen Aktien. Mit den rund 20 Mio. Euro Bruttoemmissionserlösen seien die nächsten Entwicklungsschritte gut finanziert, so das Radiopharmazie-Unternehmen.
Die Heidelberg Pharma AG erhält durch den Verkauf von möglichen Lizenzeinnahmen eine Zahlung von 115 Mio. US-Dollar, doch die Geschichte ist damit erfreulicher- und möglicherweise noch nicht zu Ende erzählt. Außerdem hat sie einen typisch deutschen Anfang: es war einmal vor langer, langer Zeit …

Heidelberg Pharma AG
Grafik: Heidelberg Pharma AG
Pentixapharm AG
Heidelberg Pharma AG/Wilex AG