Ende Januar waren es nur Hinweise aus den sogenannten Top-Line-Ergebnissen der Phase III-Studie der Münchner Isotopenwirkstoffentwickler ITM SE. Nun wurden anlässlich einer Konferenz in Krakau, Polen, Details veröffentlicht. Sie deuten bei der ITM-Radiotherapie gegenüber der Standardbehandlung auf eine deutliche Verbesserung der progressionsfreien Überlebenszeit hin und erreichen den primären Endpunkt der Studie. Ein Fragezeichen bleibt beim sekundären Endpunkt des Gesamtüberlebens in beiden Untersuchungsarmen nach der langen Zeitspanne von fast fünf Jahren: dort sind die Unterschiede kaum merklich, was aber daran liegen könnte, dass die Krebspatienten unter Standardbehandlung die Möglichkeit erhielten, sich ebenfalls eine wirksamere Therapie zu suchen.
ANZEIGE
Schlagwortarchiv für: Radiopharmazie
Die Münchner ITM SE gab heute – ohne Details – positive Topline-Ergebnisse ihrer Phase III-COMPETE-Studie bei Patienten mit inoperablen, progressiven gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Tumoren (GEP-NETs) bekannt. Die Daten zeigen, dass ITM-11 (n.c.a. 177Lu-Edotreotid) eine Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) zur Vergleichstherapie erreichte.
Siemens Healthineers hat den Geschäftsbereich Molekulare Bildgebung von Novartis übernommen. Mit dem Zukauf erweitert das Unternehmen sein Produktionsnetzwerk für Positronen-Emissions-Tomographie (PET) um 13 neue Standorte.
Der ICPO Theranostics Virtual Summit 2024 präsentierte die gegenwärtige und zukünftige klinische Relevanz von Radiotheranostik in der Onkologie. Ein hochrangiges wissenschaftliches Programm versammelte 35 internationale Experten und ließ 400 Teilnehmer in der virtuellen Konferenz an den aktuellen Entwicklungen teilhaben.
Nach dem erfolgten IPO von Pentixapharm können Kapitalmarktinvestoren in eine neue Klasse von Medikamententwickler investieren, in radiopharmazeutische Unternehmen.
Für ihr radiopharmazeutisch markiertes Nierendiagnostikum hat die gerade an die Börse gegangene Pentixapharm AG den PRIME-Status der europäischen Arzneimittelbehörde EMA erhalten. Das bedeutet ein verkürztes und beschleunigtes Zulassungsverfahren für Ga68-PentixaFor.
Doppelter Feiertag in Würzburg und Berlin an diesem Feiertag der deutschen Einheit: der Börsengang der Pentixapharm AG in Frankfurt ist geglückt. Es wurde zwar nicht die oberste Preisspanne der Aktiennotiz im vorgeschalteten Bookbuilding erreicht, aber ziemlich genau die Mitte des erwarteten Wertes der neuen Aktien. Mit den rund 20 Mio. Euro Bruttoemmissionserlösen seien die nächsten Entwicklungsschritte gut finanziert, so das Radiopharmazie-Unternehmen.
Die Pentixapharm Holding (Berlin/Würzburg) AG setzt den gerade angekündigten Börsengang in Frankfurt/M. kurzfristig um. Bereits in der kommenden Woche soll noch vor dem Feiertag am 3. Oktober die Notierung über die Bühne gehen und der Handel mit den Papieren am Tag darauf starten. Der erste Börsengang aus der biomedizinischen Biotechnologie seit 2016 ist |transkript.de ein Interview mit Dr. Andreas Eckert, Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens, wert.
Seit 2016 gab es ihn nicht mehr: einen Börsengang in Frankfurt aus der deutschen Biotech-Szene. Das Therapeutika- und Diagnostikunternehmen Pentixapharm Holding AG plant ihn noch in diesem Jahr. Theranostics heißt das Schlagwort des Unternehmens mit Sitz in Würzburg und Berlin, das aus dem ebenfalls börsennotierten Isotopen- und Medizintechnikunternehmen Eckert & Ziegler hervorgegangen ist.
Das Medizintechnikunternehmen Eckert & Ziegler weihte im August ein neues Betriebsgebäude am Standort Dresden-Rossendorf ein.