Der italienische Wirkstoffforschungsdienstleister Axxam und das Wiener Biotech-Unternehmen HeartBeat.bio haben eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung neuer präklinischer Modelle für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vereinbart.
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Evonik baut seine Kapazitäten für die Auftragsproduktion pharmazeutischer Wirkstoffe (CDMO) in den USA aus. Der Spezialchemiekonzern investiert in den kommenden fünf Jahren 100 Mio. US-Dollar in die Modernisierung seines Standorts Tippecanoe im US-Bundesstaat Indiana. Das größere Bild lautet: die USA bauen sich ein unabhängiges Pharmauniversum auf ihrem Kontinent.
Boehringer Ingelheim erweitert sein Portfolio in der Krebsimmuntherapie um eine ungewöhnliche Impfstoffplattform. Der Pharmakonzern hat mit der Tübinger Prime Vector Technologies (PVT) eine exklusive Lizenzvereinbarung über deren Orfvirus-(ORFV)-Technologie geschlossen. Ziel ist die Entwicklung einer neuen Generation von Krebsimpfstoffen, die sowohl als eigenständige Therapie als auch in Kombination mit weiteren onkologischen Wirkstoffen von Boehringer eingesetzt werden sollen. Finanzielle Details bleiben im Verborgenen.
Rund anderthalb Jahre nach seiner Seed-Finanzierung hat das im Wiener Vorort Klosterneuburg ansässige TechBio-Unternehmen Graph Therapeutics seine Finanzierung auf insgesamt mehr als 10 Mio. US-Dollar ausgebaut. Eine neue Runde über 5 Mio. US-Dollar soll den Übergang von der Technologieplattform zur eigenen Wirkstoffentwicklung beschleunigen.
Novartis kauft die britische Myricx Bio für bis zu 1,5 Mrd. US-Dollar als einen nächsten Baustein der ADC-Offensive. Eine hohe Upfrontzahlung von über 1 Mrd. US-Dollar für eine erst in der Präklinik stehende Technologieplattform erscheint bei aktuell gemischten ADC-Ergebnissen anderer Pharmafirmen aus der späteren Klinik jedoch als relativ gewagt.
Die französische Ipsen übernimmt die Schweizer Memo Therapeutics AG vollständig durch den Erwerb sämtlicher ausgegebener Aktien. Dem Pharmaunternehmen geht es vor allem um den monoklonalen Antikörper Potravitug gegen das BK-Polyomavirus (BKPyV). Der Gesamtwert der Transaktion könnte mehr als 700 Mio. Euro betragen. Alle anderen Aktivitäten von Memo Therapeutics werden auf die neu gegründete Memorises Bio übertragen.
Um die praktische Umsetzung der seit Dezember 2025 geltenden Standardvertragsklauseln zu unterstützen, und damit den Beginn klinischer Studien zu beschleunigen, haben fünf Organisationen ein komplettes verordnungskonformes Standardvertragsmuster für drei Beteiligte (Sponsor, Prüfzentrum, CRO) veröffentlicht.
Die in Jena ansässige InflaRx N.V. prüft nach der EMA-Empfehlung zu Tavneos eine Entwicklungs- und Zulassungsstrategie für die Behandlung der ANCA-assoziierten Vaskulitis (AAV) in Europa.
Das Biotechnologie-Unternehmen smartbax in Oberschleißheim konnte erneut zusätzliche finanzielle Mittel einwerben, die in die Entwicklung seines antibakteriellen Leitprogramms bis zur IND-Einreichung fließen sollen, aber auch in die Weiterentwicklung der unternehmenseigenen enzymatischen Aktivatoren zur Bekämpfung bakterieller Infektionen.
Das Wiener Biotechnologie-Start-up Epitome Therapeutics FlexCo sicherte sich Finanzmittel in Höhe von 4 Mio. Euro. Die Hälfte davon sind Fördermittel, 2 Mio. Euro steuerten die Investoren XISTA Science Ventures, Caesar Ventures und die Navec Venture Holding GmbH bei. Das EMBL-Spin-off entwickelt eine Plattform zur präzisen Steuerung der Genexpression.

Mendjan/IMBA
Evonik
Prime Vector Technologies GmbH (*)
Graph Therapeutics Flexco
Novartis
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