Cellbox Solutions (Hamburg/Köln) schließt die kürzlich gestartete Serie A-Finanzierungsrund bei über 5 Mio. Euro ab. Das Unternehmen will den Transport lebender Zellen, Gewebe und Organoide zu einem integrierten Logistikgeschäft ausbauen, denn mit der wachsenden Zahl zellbasierter Therapien steigen auch die Anforderungen an den Transport empfindlicher biologischer Materialien.
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Der Schweizer Pharmakonzern vereinbart mit der chinesischen Hansoh Pharma eine weitere, vertiefte ADC-Partnerschaft mit potenziellen Meilensteinzahlungen von mehr als 15 Mrd. US-Dollar. Dies geschieht in einer gemischten Nachrichtenlage: Während China seine Biotech-Technologien stärker vor dem Abfluss ins Ausland schützen will, liegen neue Investitionsentscheidungen von Roche in Deutschland vorerst auf Eis.
Für 1,3 Mrd. US-Dollar übernimmt die Merck KGaA das britische Biotech-Unternehmen Silence Therapeutics. Der wichtigste Werttreiber ist ein siRNA-Kandidat gegen Polycythaemia vera. Doch auch die Forschungsplattform und der Berliner Standort gehören zum Paket. Der Deal ist ein weiteres Signal, dass RNA-Interferenz den Weg aus der Spezialtechnologie in ein breiteres Arzneimittelgeschäft findet. Merck lässt mit einem Aufschlag von 80% zum aktuellen Kurs manches Herz in der siRNA-Szene höher schlagen.
Millionen für Basler Nouscom: Das Schweizer Biotech-Unternehmen will seinen Impfstoff NOUS-209 in eine globale zulassungsrelevante Studie bei Menschen mit Lynch-Syndrom bringen. Erste Langzeitdaten liefern ein klinisches Signal – der Nachweis, dass sich Krebs tatsächlich verhindern lässt, steht aber noch aus.
Der Labor- und Analysespezialist Analytik Jena hat zwei neue Gebäude in Jena und Ilmenau eröffnet. Die Investitionen der Schweizer Muttergesellschaft Endress+Hauser-Gruppe sollen Produktionskapazitäten, Entwicklung und Zusammenarbeit an beiden Standorten stärken.
Beim BIOTECH SUMMIT AUSTRIA in Innsbruck Mitte Oktober ging es um mehr als wissenschaftliche Exzellenz: Wie werden aus guten Forschungsergebnissen international wettbewerbsfähige Unternehmen? Und woher kommt das Kapital für den nächsten Wachstumsschritt? Der Zuspruch zur Veranstaltung war erneut rekordverdächtig.
In Leuna und Bitterfeld wird Bioökonomie-Geschichte geschrieben. UPM weiht aktuell die 1,3-Milliarden-Euro-Anlage in Leuna ein. Auch Verbio baut in Bitterfeld die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe aus. Die zeigt zwei unterschiedliche Wege, um fossile Kohlenstoffquellen in der Chemie zu ersetzen in der Mitte Deutschlands.
BioNTech verfehlt bei Kopf-Hals-Krebs den ersten primären Endpunkt in einer Phase II/III-Studie. Vor Kurzem meldeten dagegen Moderna und Merck positive Phase III-Daten beim Melanom. Der Gegensatz ist weniger eindeutig, als er zunächst scheint: Die Unternehmen testen unterschiedliche Impfstoffkonzepte – und behandeln Patienten in grundverschiedenen Krankheitsstadien. Bei mRNA-Krebsimpfstoffe gibt es also viele Wege, was den direkten Vergleich erschwert. Ein Versuch der Einordnung.
Das Hannoveraner Unternehmen erhält 12 Mio. Euro für seine Biomarkerplattform SeRAS. Die Technologie soll nicht nur pathologische Proteinaggregate nachweisen, sondern auch ihre molekularen Eigenschaften quantifizieren. Das könnte die Entwicklung von Medikamenten gegen Alzheimer, Parkinson und andere neurodegenerative Erkrankungen unterstützen.
Die Erhebung zum Pharmastandort Deutschland (PROUD-Update) von Fraunhofer Gesundheit und vfa zeigt ein widersprüchliches Bild: Während Grundlagenforschung und Patentanmeldungen Stärken des Standorts bleiben, verliert die klinische Entwicklung an Dynamik. Auch die Einschätzung der Standortattraktivität fällt erneut schlechter aus. Trotzdem verbessert sich Deutschland um eine Position im Länderranking bei klinischen Studien.

Cellbox Solutions GmbH
Jean Jaques Schaffner / Basel Area Business & Innovation
Merck KGaA
Nouscom AG
Endress + Hauser
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UPM
Biontech SE
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