Novartis setzt seine aggressive Expansionsstrategie in der Onkologie fort und greift erneut zu: Für bis zu drei Mrd. US-Dollar übernimmt der Basler Konzern von Synnovation Therapeutics einen neuartigen PI3Kalpha-Inhibitor.

Die Wirtschaftsregion Basel behauptet sich trotz globaler Unsicherheiten als gefragter Standort. Wie die Standortförderagentur Basel Area Business & Innovation mitteilt, wurden 2025 insgesamt 38 Unternehmen bei der Ansiedlung unterstützt – das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte der Organisation.

Mitfinanziert durch das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) eröffnet Boehringer Ingelheim Österreich mit der medizinischen Fakultät der Universität Graz ein gemeinsames Forschungslabor im Spezialgebiet des Lungenkrebses.

Abheben wie ein Kranich, das ist zwar das Firmenmotto der Berliner Kupando, doch im Bereich der Wirkstoffentwickler wird dazu recht profan eine Menge Geld benötigt. Das ist Kupando schon einmal in schwierigen Zeiten 2022 gelungen. In kaum weniger schwierigen Zeiten wurde nun auch ein zusätzlicher Investor und weiteres Geld gefunden, um näher an die klinische Entwicklung herankommen zu können, für einen Ansatz, der das evolutionär ältere Immunsystem aktiviert und in der Breite der Indikationen von Krebs bis hin zu Infektionskrankheiten Einsatzmöglichkeiten verspricht.

Der Basler Pharmakonzern Roche treibt seine Digitalstrategie mit Nachdruck voran und setzt dabei neue Maßstäbe in der Branche. Gemeinsam mit NVIDIA baut das Unternehmen eine „AI Factory“ auf, die zur größten bislang angekündigten Recheninfrastruktur eines Pharmaunternehmens wird. Im Wettlauf der Pharmakonzerne hat Roche damit den von Eli Lilly präsentierten Pharma-Supercomputer übertrumpft.

Das neue Dortmunder Biotech-Unternehmen iDEL Therapeutics startet mit einer Seed-Finanzierung von 9 Mio. Euro und will eine neue Klasse von Krebsmedikamenten entwickeln. Die Runde wurde vom Schweizer Frühphaseninvestor BiomedVC angeführt, weitere Geldgeber sind NRW.Venture, Gründerfonds Ruhr und der KHAN Technology Transfer Fund II.

Das Linzer Femtech-Start-up Diamens will die Diagnose von Endometriose deutlich vereinfachen. Das Unternehmen arbeitet an einem molekularbiologischen Test, der die Erkrankung anhand von Menstruationsblut erkennen soll – und damit eine frühere Diagnose und schnellere Behandlung möglich machen würde. Nun hat sich das junge Healthtech-Unternehmen eine sechsstellige Finanzierung gesichert.

Das Fraunhofer-Spin-off PerioTrap hat 2,9 Mio. Euro in einer Pre-Series-A eingesammelt. Nach starkem Medienecho – eine Mikrobiom-Zahnpasta war binnen zwölf Stunden ausverkauft – rückt nun die Weiterentwicklung des Parodontitis-Ansatzes in den Fokus.

VALANX Biotech hat in einer Serie A-Finanzierungsrunde 3 Mio. Euro erhalten, um ein ADC gegen das Zielmolekül LIV-1 bei dreifachnegativem Brustkrebs voranzubringen. Noch befinden sich die Entwicklungen im präklinischen Stadium. CEO Michael Lukesch hat mit |transkript über den bisherigen Weg gesprochen.

Das Mainzer Biotech-Unternehmen BioNTech SE steht vor einem historischen Führungswechsel – die Köpfe hinter dem Corona-Impfstoff wagen einen Neustart. Ugur Sahin und Özlem Türeci wollen sich ganz auf die mRNA-Plattformtechnologie konzentrieren und starten zum Jahresende in einem eigenen neuen Unternehmen, an dem sich BioNTech beteiligen will, das aber mit einer eigenen Prioritätenliste unterwegs sein soll.