Der hessische Arzneimittelhersteller Stada verschiebt seinen geplanten Börsengang wegen volatiler Märkte. Angestrebt war eine Bewertung von etwa 15 Mrd. Euro. Zuvor hatte Stada mit steigenden Umsätzen und Gewinnen geworben. Bain Capital und Cinven hatten Stada mit zuletzt rund 11.600 Beschäftigten 2017 für 5,3 Mrd. Euro gekauft und später von der Börse genommen.
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Ende März vereinbarten das Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers und die Alberta Cancer Foundation eine Zusammenarbeit, um die Krebsversorgung in der kanadischen Provinz zu spürbar zu verbessern. Die Regierung von Alberta wird dafür in den kommenden acht Jahren 800 Mio. CAD (rund 520 Mio. Euro) investieren.
Protevo Bio aus München übernimmt zentrale Assets der insolventen mk2 Biotechnologies, deren Technologieversprechen die großskalige, kostengünstige Produktion hochreiner Proteine ist. Die alte Firmenführung hat mit neuen Investoren materielle und immaterielle Werte gebündelt und bleibt mit einstigen Know-how-Trägern dem F&E-Standort am IZB Martinsried treu.
Die Jenaer DeepEn GmbH wurde Ende März mit dem Gründungspreis der Leibniz-Gemeinschaft ausgezeichnet. Das Start-up überzeugte die Jury mit seinem minimalinvasiven Mikroendoskop-System, das in bisher unzugänglichen Geweberegionen eingesetzt werden kann.
Eine neue Landkarte der EMA über klinische Studien bietet einen reichen Datenschatz über die Indikationen und involvierten Zentren in den 27 EU-Mitgliedsländern. Die Daten werden wöchentlich aktualisiert und zeigen die hohe Aktivität der Regionen in diesem Bereich.
Das Hamburger Start-up mo:re GmbH hat eine Laborplattform entwickelt, die die tierversuchsfreie Medikamentenforschung revolutionieren soll. Ende März erhielt das Unternehmen eine Seed-Finanzierung in Höhe von 2,3 Mio. Euro, angeführt vom High-Tech Gründerfonds (HTGF).
Basel wird als Innovationszentrum auch aus der deutschen Perspektive immer attraktiver: Die Leverkusener Bayer AG eröffnet dort ein weiteres Bayer Co.Lab und stärkt damit sogleich den Innovationsaustausch der Schweizer Start-ups mit der Ostküste der USA.
Bayer und die chinesische Suzhou Puhe BioPharma haben eine globale Lizenzvereinbarung für den PRMT5-Inhibitor geschlossen. Bayer erhält die exklusive Lizenz zur Entwicklung, Herstellung und Vermarktung und startete bereits eine Phase I-Studie für den Wirkstoff zur Behandlung von Methylthioadenosin (MTA)-deletierten Tumoren, die 10-30% aller Krebsarten umfassen.