Novartis kauft wieder ein und die kalifornische Excellergy für bis zu 2 Mrd. Dollar. Der Antikörper Exl-111 soll die Allergie-Pipelinestärken und über den bisherigen Standard hinausgehen. Der Deal ist Teil einer Serie von Zukäufen, mit denen der Konzern seine Innovationsbasis gezielt ausbaut.

Pflegekräften und Ärzten steht nun eine digitale, KI-gestützte Lösung für eine bessere Wundversorgung zur Verfügung. Sie wurde gemeinsam von der Dedalus HealthCare GmbH und der imito AG entwickelt.

Das im Tech-Park Basel ansässige Biotech-Unternehmen Anaveon wird seit März von dem erfahrenen Biopharma-Manager Thaminda Ramanayake geführt, dem ehemaligen CureVAC CBO.

Boehringer Ingelheim steigert 2025 den Umsatz um 7,3 % auf 27,8 Mrd. Euro, bei F&E-Ausgaben von 6,4 Mrd. Euro. Immerhin rund 5 Mrd. Euro trägt die Tiergesundheit zum Umsatz bei (+6,5%). Mit HERNEXEOS und JASCAYD bringt das Unternehmen zwei neue Therapien in den USA und China auf den Markt. Insgesamt wurden 70 Mio. Patienten erreicht – so viele wie nie zuvor.

Novartis kauft erneut eine innovative Biotechfirma, diesmal die karlifornische Excellergy für bis zu 2 Mrd. US-Dollar um die Allergie-Pipeline zu stärken. Der Antikörper Exl-111 soll über den bisherigen Standard der IgE-Inaktivierung hinausgehen. Der Deal reiht sich in eine Serie von Zukäufen und Kooperationen, mit denen der Konzern externe Innovation akquiriert.

Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM hat den Verkauf seines Standorts in Braunschweig an die AveThera GmbH kürzlich erfolgreich abgeschlossen. Damit übernimmt ein junges Unternehmen, das die GMP-Produktionskapazitäten für eigene Biosimilarprojekte oder Aufträge von Dritten nutzen will. Warum unter den angeblich zahlreichen Interessenten das „Greenhorn“ Avethera ausgewählt wurde, mag auch an Strippenzieher Andreas Herrmann liegen, der schon auf Island mit einem Biosimilar-Unternehmen von Null an erfolgreich war.

Europäische Milliarden aus Brüssel sollen die vielen VC-Gesellschaften dabei unterstützen, ihre mittelgroßen VC-Fonds mit einer soliden Basis auszustatten und damit weiteres institutionelles, aber auch privates Geld in diese Anlageklasse zu locken. Aus 15 Milliarden sollen damit im Idealfall 80 Milliarden werden, die die bestehende Finanzierungslücke in der europäischen Start-up-Szene überbrücken.

Der Europäische Investitionsfonds (EIF) hat einen neuen Dachfonds mit einem Zielvolumen von 15 Mrd. Euro aufgelegt, um Wachstumsfinanzierungen im europäischen Technologiesektor zu stärken. Das Programm gilt als das bislang größte seiner Art in Europa und richtet sich an mittelgroße Venture-Capital-Fonds. Ziel ist, bis zu 80 Mrd. Euro für den Sektor zu mobilisieren.

In der Community der Forscher und Entwickler im Bereich der Regenerativen Medizin, also der biologischen Reperatur von Organ-, Knorpel-, Muskel- oder Knochenschäden (um nur einige Felder zu nennen) gäbe es den Witz, dass es nur noch zehn Jahre dauere, bis das Drucken von Organen möglich werde. Und dieser Witz wird bereits seit zwei Jahrzehnten wiederholt. Mit sicherlich auch guter Laune aber ganz im Ernst schaut das Berliner Start-up Cellbricks auf eine erfolgreiche Finanzierungsrunde, die belohnt, was das Team bisher geschafft hat: nämlich eine eigene „Tinte“ für dieses Organdrucken zu entwickeln.