Der ADC-Spezialist Heidelberg Pharma AG steht durch eine verzögerte Meilensteinzahlung vor ernsten Liquiditätsproblemen. Der Vorstand friert alle Arzneiprogramme bis auf den Phase I/II-Kandidaten HDP-101 ein und muss 75% der Belegschaft entlassen, um die Liquidität zu sichern.
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Die Boehringer Ingelheim GmbH & Co KG will mit Antikörper-Wirkstoffkonjugaten (ADCs), die an mehrere Krebsziele zugleich binden, selektivitätsbedingte Nebenwirkungen reduzieren. Dazu hat das Pharmaunternehmen jetzt eine F&E-Kooperation in unbezifferter Höhe mit dem kalifornischen Start-up TegMine LLC vereinbart.
Da sich die Meilensteinzahlung in Höhe von 70 Mio. USD aus einer Vereinbarung mit HealthCare Royalty weiter verzögert, muss die Heidelberg Pharma AG ihre operativen Kosten erheblich senken. Geplant ist, die Belegschaft um etwa 75% zu reduzieren und frühe Forschungsaktivitäten schrittweise einzustellen. Der Unternehmensfokus bleibt auf dem ADC-Kandidaten HDP-101.
Der Markt für Large-Language-Modelle in den Life Sciences und allen voran in der Diagnostik boomt. Gerade dort verspricht die digitale Transformation erheblichen Nutzen. Mustererkennung hilft, wenn Daten kombiniert werden und Spezialisten kontrollieren.
Anfang November treffen sich die Life-Sciences-Experten in Wien auf der BIO-Europe 2025, deshalb blickt |transkript mit einem Österreich-Spezial auf die Entwicklung der Branche in den vergangenen Jahren und wagt einen Ausblick.
Rege Bautätigkeit in vielen Life-Sciences-Regionen in Österreich, der Schweiz und in Deutschland. Doch inzwischen kristallisieren sich zentrale Hotspots heraus. Sie befinden sich in Wien, Basel, Genf, Hamburg, Berlin, Leipzig, Frankfurt/Main, Mainz, Heidelberg, Köln und München.
Vom 17. bis 20. November trifft sich die internationale Medizintechnikbranche in den Düsseldorfer Messehallen. In herausfordernden geopolitischen Zeiten, geprägt durch zunehmenden KI-Einsatz und immer mehr Digitalisierung sowie Vernetzung präsentiert sich die Branche innovationsstark.
Bisher winken auf dem US-Pharmamarkt die größten Gewinne: Was wäre, wenn das Undenkbare geschieht und die USA nicht mehr so viel für Arzneimittelinnovationen bezahlen? Vielleicht wird es für Europa auch Zeit, einfach selbst zu handeln und eigene Entscheidungen zu treffen, wie Philipp Baaske, als Vizepräsident an der LMU in München zuständig für den Bereich Entrepreneurship, im Interview mit |transkript meint.
Das Start-up TimeTeller gewann in der Kategorie Existenzgründer den Hamburger Gründerpreis 2025. Das seit 2023 bestehende Unternehmen hat einen Speicheltest zur Bestimmung der inneren biologischen Uhr entwickelt. Informationen dazu könnten Medikamentengaben oder Therapien wirksamer machen.
Die Schweizer Santhera sichert sich rund 20 Mio. CHF zusätzliche Finanzmittel von den bestehenden Investoren Highbridge und R-Bridge, um die weltweite Markteinführung seines Entzündungshemmers AGAMREE® (Vamorolon) zu beschleunigen. Die Nachfrage in den USA und China liege über den Erwartungen; insbesondere sollen die Lagerbestände in China erhöht werden.

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