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2NA FISH erhält zusätzliche Seed-Finanzierung für spatiale RNA-Plattform
Das Münchner Biotech-Start-up 2NA FISH erhält nach dem Auslaufen der Exist-Förderung weiteres Pre-Seed-Kapital. Die Runde in ungenannter Höhe wird von GF BRYCK Ventures angeführt, auch Twip investiert nach. 2NA FISH entwickelt eine räumliche RNA-Biomarker-Plattform für die Onkologie, die multiplexe Analysen in routinetauglichen Pathologie-Workflows ermöglichen soll. ■
Roche kauft nochmals bei MediLink ein
Roche verstärkt seine ADC-Strategie beim kleinzelligen Lungenkrebs und sichert sich für 570 Mio. US-Dollar Rechte an B7H3-ADC tambotatug pelitecan von MediLink (China). Der Deal folgt auf frühere Milliardenpartnerschaften und unterstreicht Roches Fokus auf innovative Onkologieprogramme im SCLC. Die Upfront-Zahlung ist deutlich höher als bei der ersten Kooperation. ■
Rentschler wird Großproduzent für VarmX bei Blutgerinnung
VarmX (Leiden, Niederlande) und Rentschler Biopharma, Laupheim, bauen ihre Kooperation zur Herstellung der Gerinnungstherapie VMX-C001 aus und bereiten die Phase III sowie eine mögliche Kommerzialisierung vor. Das Projekt verfügt über den FDA-Fast-Track-Status; die Skalierung der Produktion findet in Milford (USA) statt, wo Rentschler eine Niederlassung betreibt. ■
Basilea kooperiert mit Prokaryotics gegen Pilzinfektionen
Die Schweizer Basilea Pharmaceutica AG (Allschwil, Schweiz) ist eine Forschungskooperation mit dem US-Biotech Prokaryotics zur Entwicklung eines neuartigen Breitband-Antimykotikums eingegangen. Der Deal hat ein Volumen von bis zu 48,5 Mio. US-Dollar. Ziel sind invasive Pilzinfektionen mit neuem Wirkmechanismus; Basilea übernimmt später die Entwicklung und Vermarktung. ■
Silencing-RNA von Soufflé Therapeutics überzeugt Bayer
Die Bayer AG ist über ihre Investmenteinheit Leaps by Bayer mit der US-amerikanischen Soufflé Therapeutics eine strategische Kooperation zur Entwicklung einer zellspezifischen siRNA-Therapie gegen eine seltene Form der dilatativen Kardiomyopathie eingegangen. Mit der Zusammenarbeit stärkt Bayer sein kardiovaskuläres Portfolio im wachsenden Feld des Gen-Silencing. ■
Bayer und Cradle: KI made in Europe
Die Leverkusener Bayer AG und das in Amsterdam und Zürich angesiedelte KI-Unternehmen Cradle starten eine auf drei Jahre angelegte strategische Partnerschaft zur Nutzung der KI-Plattform für Protein-Engineering. Das Cradle-Versprechen lautet, die Entwicklung therapeutischer Antikörper um den Faktor 10 bis 12 zu beschleunigen und damit Zeit bis zur Klinik einzusparen. ■
Kölner Disco Pharma gewinnt Amgen als Millionen-Partner
DISCO Pharmaceuticals setzt nach einer 36-Mio.-Euro-Finanzierungsrunde ein weiteres Signal und schließt mit Amgen eine exklusive Lizenzvereinbarung zu neuartigen, gegen Oberflächenstrukturen-gerichteten Krebstherapien. Der Deal hat ein potentielles Volumen von bis zu 618 Mio. US-Dollar plus Royalties; Details zu Vorab- oder Meilensteinzahlungen wurden nicht genannt. ■
Pentixapharma sieht bei FDA-Vorgaben klarer
Pentixapharm hat von der FDA das schriftliche Feedback zum Design der geplanten Phase III-PANDA-Studie mit dem Radiodiagnostikum [⁶⁸Ga]Ga-PentixaFor erhalten. Die Behörde sieht keine wesentlichen Bedenken und präzisiert statistische sowie methodische Anforderungen für die Studie bei primärem Aldosteronismus (PA). Ziel ist eine Subtypisierung von Patienten. ■
Bayer erhält weitere FDA-Unterstützung für Sevabertinib
Nach der Schnellzulassung des Krebswirkstoffes Sevabertinib im November für vorbehandelte Patienten, haben die FDA und die chinesische CDE Bayers gemeinsam mit dem Broad-Institute (Boston, USA) entwickeltem Molekül den Breakthrough-Status als Erstlinientherapie bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-mutiertem NSCLC erteilt. ■
Berliner ProBioGen und Zag Bio kooperieren
Die ProBioGen AG vereinbarte ein Master Service Agreement mit Zag Bio, Inc (Cambridge, USA). Darin übernimmt ProBioGen die Zelllinien- und Prozessentwicklung sowie die GMP-Herstellung für ZAG-101. Die US-amerikanische Biotech-Firma arbeitet an thymusgerichteten Therapien zur Induktion zentraler Immuntoleranz. Die klinische Entwicklung von ZAG-101 soll 2026 beginnen. ■

