Biomedical Engineering soll bei der Helmholtz-Gemeinschaft zum strategischen Querschnittsthema werden. Die Forschungsorganisation hat die Initiative in diesem Jahr gestartet, um Kompetenzen aus Biologie, Medizin, Ingenieurwissenschaften und KI über die Grenzen einzelner Zentren hinweg zusammenzuführen. Dahinter steht auch ein industriepolitischer Anspruch: Forschungsergebnisse sollen schneller in Produkte, Ausgründungen und neue Gesundheitstechnologien gelangen.
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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Mitte Februar eine wichtige Entscheidung getroffen. Er sieht für den Amyloid-Antikörper Lecanemab keinen Beleg für einen Zusatznutzen. Die Entscheidung löste eine Debatte aus. |transkript.de dokumentiert zwei Expertenmeinungen: Prof. Dr. Gabor Petzold, Direktor für klinische Forschung am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) unterstützt die Antikörper-Theorie, während Prof. Dr. Harald Schmidt, viele Jahre Leiter des Lehrstuhls für Pharmakologie an der Universität Maastricht (NL), der Meinung ist, dass die derzeit favorisierten therapeutischen Ansätze gar keinen positiven Effekt bringen könnten.
Ein Defizit des Sympatikus-aktivierenden Stresshormons Noradrenalin im motorischen Kortex steht offenbar in Verbindung zu einer Schlüsselsignatur der unheilbaren Lähmungserkrankung Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Dies berichtet ein deutsch-französisches Forschungsteam in Science Translational Medicine (10.1126/scitranslmed.adg3665).

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