NACHRICHTENTICKER

STRATEC trennt sich von verlustbringender Diatron-Sparte

STRATEC verkauft die Tochter Diatron MI für zunächst 10 Mio. Euro an ein indisches Investorenkonsortium. Der Bereich Hämatologie und klinische Chemie dürfte 2026 rund 20 Mio. Euro Umsatz, aber 10 Mio. Euro operativen Verlust erzielen. Nach Wertminderungen von 44,1 Mio. Euro hebt STRATEC die bereinigte EBIT-Margenprognose für das fortgeführte Geschäft auf 13-15% an. ■ |transkript

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Fresenius sichert sich 37 Biosimilar-Kandidaten bei WuXi Biologics

Fresenius hat mit WuXi Biologics eine exklusive Entwicklungsvereinbarung über bis zu 37 Biosimilar-Kandidaten geschlossen. Der Konzern kann die Programme schrittweise auswählen und erhält die weltweiten Vermarktungsrechte. Damit könnte die Pipeline von 29 auf bis zu 66 Moleküle wachsen. Erste Entwicklungsprojekte betreffen Polatuzumab Vedotin und Teprotumumab. ■ |transkript

Molecular Partners streicht bis zu 55 Stellen

Der Schweizer Molecular Partners AG (Zürich) will bis zu 55 Stellen und damit rund 44% der Belegschaft abbauen. Das Unternehmen konzentriert sich künftig auf Radio-DARPins gegen Krebs. Die Kasse war Ende September noch mit 57,5 Mio. CHF gefüllt, soll aber nur bis Ende 2027 reichen. Seit Oktober 2024 gelang keine weitere Finanzierung, obwohl die Pipeline breiter wurde. ■ |transkript

Appian und PSI CRO automatisieren Auswahl von Prüfzentren

Appian und PSI CRO haben eine KI-gestützte Lösung zur Auswahl geeigneter Prüfzentren für klinische Studien vorgestellt. Sie bündelt Dokumente, Daten und Arbeitsschritte in einem digitalen Workflow über Ländergrenzen hinweg. Das Projekt ist der Auftakt einer gemeinsamen Plattformstrategie, die den Start von klinischen Studien schneller machen soll. ■ |transkript

DEBRA investiert in Schweizer Topadur

DEBRA Research investiert in Topadur Pharma (Schlieren, Schweiz), um neue Therapien gegen dystrophe Epidermolysis bullosa zu entwickeln. Das Programm untersucht TOP-N53 und weitere niedermolekulare Wirkstoffe gegen gestörte Wundheilung und Fibrose. Die präklinischen Studien erfolgen mit dem Universitätsklinikum Freiburg und dem EB Research Institute in Salzburg. ■ |transkript

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Boehringer und Microsoft erforschen digitale Patienten-Zwillinge

Boehringer Ingelheim und Microsoft wollen den Einsatz von KI in der klinischen Entwicklung voranbringen. Im Zentrum der Kooperation stehen sogenannte Digital Patient Twins, computergestützte Simulationen über Krankheitsverläufe und Behandlungsergebnisse. Geprüft wird, ob daraus synthetische Kontrollgruppen für klinische Studien bei Lungenkrankheiten entstehen können. ■ |transkript

Sandoz zwischen Licht und Schatten bei Biosimilars

Sandoz steigerte den Umsatz in den ersten neun Monaten 2026 zwar um 5% auf 8,7 Mrd. US-Dollar (währungsbereinigt). Analysten und das Unternehmen hatten mehr erwartet. Generika schwächeln wegen Preisdruck. Biosimilars wachsen stark um 19%, was aber zu Lieferengpässen führte, die den Konzern zu einer Anpassung der Umsatzprognose auf das Gesamtjahr von + 5–6% nötigen. ■ |transkript

Novartis hält trotz Rückschlag an Avidity-Pipeline fest

Novartis hält an der 12 Mrd. US-Dollar-Übernahme von Avidity fest. Das Scheitern der Phase III-Studie mit Del-desiran wird in der Bilanz mit 1,9 Mrd. USd abgeschrieben. CEO Vas Narasimhan bezeichnete dies gegenüber Fierce Biotech als „Rückschlag“, aber auch „normal“, es ändere nichts an der Überzeugung in Antikörper-Oligonukleotid-Konjugate und der Strategie. ■ |transkript

Finanzierung: Atlas Bio trägt die RNA-Welt auf den KI-Schultern

Atlas Bio (Basel) hat 12,5 Mio. US-Dollar für ein KI-Modell eingesammelt, das Arzneimittelwirkungen anhand von rund zwei Millionen menschlichen RNA-Datensätzen vorhersagen soll. Virtuelle Studien könnten Entwicklungsentscheidungen beschleunigen. Ein erster Biotech-Kunde soll bereits auf Tierversuche in der Präklinik verzichtet haben. Klinischer Erfolg steht noch aus. ■ |transkript

Italienische Diatech übernimmt Assets von SensoQuest aus Göttingen

Die italienische Diatech Pharmacogenetics steigt mit einem Assetdeal der Göttinger SensoQuest ins Geschäft mit Laborgeräten ein. Erstes Produkt: der PCR-Cycler Labcycler. Das ursprünglich in Deutschland entwickelte Gerät wird künftig im italienischen Jesi gefertigt. Herzstück des Labcyclers ist ein mit Gold galvanisierter Silberblock zur exakten Temperaturkontrolle. ■ |transkript

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Windward Bio plant Nasdaq-Börsengang

Die Basler Windward Bio hat einen US-Börsengang beantragt und will um die 100 Mio. US-Dollar einwerben. Der Schwerpunkt liegt auf langwirksamen Antikörpern (die aus China stammen) gegen Atemwegs- und Hauterkrankungen. Leitkandidat WIN378 soll bei schwerem Asthma nur zweimal jährlich injiziert werden. Novo, Orbimed und andere haben bisher schon 360 Mio. USD investiert. ■ |transkript

Advanz Pharma gewinnt Vertriebspartner für Biosimilar in der Schweiz

Advanz Pharma und iQone Healthcare Switzerland kooperieren beim Vertrieb eines Biosimilars. iQone, Teil der Celltrion-Gruppe, erweitert damit sein Portfolio von derzeit 13 Biosimilars. Advanz Pharma baut sein Biosimilar-Geschäft mit zwölf Kandidaten in der Pipeline aus. In der Schweiz liegt die Substitutionsrate im biosimilarfähigen Markt bei nur 37% (D: 60-70%). ■ |transkript

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BioNTech und Duality: ADC zeigt nur begrenzten Nutzen bei Brustkrebs

BioNTech und DualityBio melden für ihr ADC Trastuzumab Pamirtecan in der Phase III-Studie DYNASTY-Breast02 einen statistisch signifikanten, aber moderaten Vorteil beim progressionsfreien Überleben gegenüber Chemotherapie. Das Gesamtüberleben ist noch nicht auswertbar. Zudem traten vermehrt Lungenentzündungen auf, darunter schwere und vereinzelt tödliche Fälle. ■ |transkript

BioNTech passt Brustkrebsstudie an neuen Therapiestandard an

BioNTech und Bristol Myers Squibb wollen in der Phase III-Studie ROSETTA Breast-01 Pumitamig bei fortgeschrittenem triple-negativem Brustkrebs mit Gileads ADC Sacituzumab Govitecan, bekannt als Trodelvy, kombinieren und die bisher gewählte Vergleichschemotherapie damit ersetzen. Untersucht werden Patientinnen mit niedriger oder fehlender PD-L1-Expression. ■ |transkript

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BB Biotech erzielt 605 Mio. CHF Gewinn

Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat in den ersten neun Monaten 2026 einen Gewinn nach Steuern von 605 Mio. CHF erzielt, nach 106 Mio. CHF im Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal lag der Gewinn bei 175 Mio. CHF, verglichen mit 448 Mio. CHF im Vorjahresquartal. Das Ergebnis spiegele die Kursentwicklung der Biotech-Unternehmen im Portfolio wider. ■ |transkript