Boehringer Ingelheim intensiviert seine Aktivitäten im Bereich Autoimmun- und Entzündungserkrankungen durch eine Partnerschaft mit dem britischen Biotech-Unternehmen Sitryx. Die Vereinbarung könnte bis zu 500 Mio. US-Dollar an Vorab- und Meilensteinzahlungen für Sitryx generieren. Im Fokus steht ein oraler Inhibitor zur Modulation immunrelevanter Zellen.
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Boehringer Ingelheim baut seine Pipeline im Bereich Autoimmun- und Entzündungserkrankungen weiter aus und setzt dabei verstärkt auf Partnerschaften mit Biotech-Unternehmen. Jüngstes Beispiel ist eine Vereinbarung mit dem britischen Immunologie-Spezialisten Sitryx, die diesem bis zu 500 Mio. US-Dollar an Vorab- und Meilensteinen einbringen könnte.
Die Leverkusener Bayer AG meldete auf einer Konferenz positive Phase III-Daten: In der PEACE-3-Studie senkte die Kombination aus Radium-223-dichlorid und Enzalutamid bei Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom und Knochenmetastasen das Sterberisiko um 24% gegenüber Enzalutamid allein. Das mediane Gesamtüberleben stieg auf 38,2 Monate.
Für die Entwicklung eines KI-gestützten Systems zur Überwachung des diabetischen Fußsyndroms erhielt das Forschungsprojekt EPWUF-KI der Hochschule Niederrhein den mit 100.000 Euro dotierten Gesundheitspreis Ideas for Impact 2026. Die feierliche Preisverleihung fand Ende Februar bei der Robert Bosch Stiftung in Berlin statt.
Das Feld der Organoid-Biotechnologie hat sich in den vergangenen Monaten nicht nur wissenschaftlich, sondern auch ökonomisch weiter professionalisiert. Vor allem im Zusammenspiel von großen Life-Science-Unternehmen und spezialisieren Biotechnologie-Start-ups wächst die Dynamik.
Auf der analytica 2026 wird die vollständige digitale Transformation des Labors noch stärker in den Fokus rücken. KI-gestützte Systeme, Machine-Learning-Algorithmen, Cobots und modulare Plattformen machen aus dem smarten und vernetzten Labor eine autonome Forschungsumgebung.

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