In einer Klausur der Stadtpolitik haben sich die Regierungsparteien der Stadt Wien darauf verständigt, ein neues Life Science Center für Wien zu bauen – mit dem neuen KI-Institut AITHYRA als Ankermieter. Dazu hat man die Summe von 170 Mio. Euro freigegeben, die Planungen können nun beginnen.

Seit über 40 Jahren bietet der Technologiepark Heidelberg ­wissensbasierten Spin-offs und KMUs individuelle Unterstützung und ein starkes Netzwerk sowie derzeit mehr als 100.000 m² ­flexible und hochmoderne Labor- und Büroflächen für Life ­Science, Biotech, Industrietech und KI.

In der Region München redet man schnell von Martinsried als südlichem Mekka der Biotechnologie auf dem und
rings um den Forschungscampus der Max-Planck-Institute. Doch auch im Norden der Landeshauptstadt hat sich ein Biotech-Cluster gebildet.

Mainz ist eine Bühne, auf der Biotech-Geschichte geschrieben wird. Von bahnbrechender RNA-Innovation bis zu visionären Start-ups: Hier verbinden sich Spitzenforschung, Mut und
Infrastruktur zu einem einzigartigen Ökosystem, das die Zukunft der Gesundheit mitgestaltet.

Der Life-Science-Sektor birgt enormes Wachstums- und Innovationspotential. Um dieses zu entfalten, sind leistungsfähige Forschungsinfrastrukturen unverzichtbar. Dabei geht es um mehr als ­Laborflächen – entscheidend ist ein Umfeld, das Innovation beschleunigt.

Deutsche Biotech-Regionen, das Golden Triangle rings um London und natürlich die USA an Ost- und Westküste. Aber Basel und die Schweiz? Eher selten wird die Stadt am Dreiländereck in diese Reihe gestellt. Dabei kann man die Dynamik am Oberrhein gar nicht übersehen, meint Christof Klöpper im Gespräch mit |transkript (in der Print-Ausgabe 4-2024).

Mainz entwickelt sich zu einem führenden Standort für Life Sciences und Biotechnologie. Mit umfangreichen Bau- und Investitionsprojekten wird Infrastruktur geschaffen, um Wissenschaft und Wirtschaft optimal zu fördern. Dies bietet eine positive Perspektive für die gesamte Stadt.

Der Bedarf an neuen Wirkstoffen steigt beständig und damit auch die Nachfrage nach Forschungs- und Entwicklungsflächen. Die Anforderungen an diese speziellen Immobilien sind
hochkomplex und erfordern maßgeschneiderte Lösungen.

Der sogenannte Main Campus der Life Sciences Meile in Basel Allschwil wächst weiter. Ende Oktober wurde der Grundstein zum Bau des Laborgebäudes mit der Abkürzung ALL gelegt. Der 20.500 Quadratmeter große Komplex mit Labor- und Büroflächen wird ebenfalls von den Immobilieninvestoren Senn gemeinsam mit den Architekten Herzog & de Meuron entwickelt und gebaut, die schon zwei andere Gebäude in der Nachbarschaft errichtet haben. Ankermieter im ALL wird das mit einer Milliarden-Spende neugegründete Botnar Institute for Immune Engineering (BIIE) mit dem aus La Jolla, Kalifornien abgeworbenen neuen CEO Stephen Wilson.

In den Jahren 2021 und 2022 gab es ein großes Wachstum an Bauvorhaben von Technologieparks oder Laborgebäuden. Schuld war die Pandemie. Danach gingen die Bauaktivitäten zwar aufgrund des schwierigeren finanziellen Umfeldes in dieser Nische für Gewerbeimmobilien zurück, doch verbleiben sie auf höherem Niveau als vor dem Aufschwung. Mit einer Liste der Technologieparks bringt |transkript einen Überblick zum Bestand, aber auch zu den Ausbauplänen in den kommenden Jahren.