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Neue Produktionsstätte für Radiopharmaka

Im niederösterreichischen Seibersdorf wurde ein neues Radiopharmaka-Labor eröffnet, in dem künftig Präzisionsmedikamente für Krebspatienten entwickelt und hergestellt werden. Dafür investierte Seibersdorf Laboratories, Tochter des AIT Austrian Institute of Technology, 17 Mio. Euro.

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Eine der größten Produktionsstätten für Radiopharmaka in Europa wurde kürzlich im niederösterreichischen Seibersdorf eröffnet. Der operative Produktionsbeginn im neuen Gebäude ist für 2028 geplant. Damit erweitert die Seibersdorf Laboratories ihre vorhandenen Kapazitäten und reagiert auf steigende Nachfragen von Kooperationspartnern, wie Alexander Svejkovsky, Geschäftsführer des Austrian Institute of Technology, erklärte: „Unser Tochterunternehmen Seibersdorf Laboratories kooperiert seit langer Zeit sehr erfolgreich mit Unternehmen aus Industrie, Pharma, Forschung und öffentlicher Verwaltung. Durch die Investition in das neue Labor- und Produktionsgebäude können wir diese erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausbauen. So ermöglichen wir unseren Partner:innen den Einstieg in ein großes Zukunftsfeld und einen zukünftigen Wachstumsmarkt.“

Präzisionsmedizin gegen Krebs

In den Bau der neuen Produktionsstätte wurden 17 Mio. Euro investiert. Künftig werden dort Radiopharmazeutika zur Behandlung von Krebs entwickelt und hergestellt. Die Arzneimittel enthalten radioaktive Bestandteile, die an bestimmte Tumorstrukturen binden. Damit machen sie Tumorherde sichtbar, die dann ganz gezielt behandelt werden können, beispielsweise bei Prostatakrebs. Dieses Verfahren verringert die massiven Nebenwirkungen, die bei anderen Behandlungswegen auftreten können.

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