VarmX (Leiden, Niederlande) und Rentschler Biopharma, Laupheim, bauen ihre Kooperation zur Herstellung der Gerinnungstherapie VMX-C001 aus und bereiten die Phase III sowie eine mögliche Kommerzialisierung vor. Das Projekt verfügt über den FDA-Fast-Track-Status; die Skalierung der Produktion findet in Milford (USA) statt, wo Rentschler eine Niederlassung betreibt.

Die Schweizer Basilea Pharmaceutica AG (Allschwil, Schweiz) ist eine Forschungskooperation mit dem US-Biotech Prokaryotics zur Entwicklung eines neuartigen Breitband-Antimykotikums eingegangen. Der Deal hat ein Volumen von bis zu 48,5 Mio. US-Dollar. Ziel sind invasive Pilzinfektionen mit neuem Wirkmechanismus; Basilea übernimmt später die Entwicklung und Vermarktung.

Die Bayer AG ist über ihre Investmenteinheit Leaps by Bayer mit der US-amerikanischen Soufflé Therapeutics eine strategische Kooperation zur Entwicklung einer zellspezifischen siRNA-Therapie gegen eine seltene Form der dilatativen Kardiomyopathie eingegangen. Mit der Zusammenarbeit stärkt Bayer sein kardiovaskuläres Portfolio im wachsenden Feld des Gen-Silencing.

Patentstreite in der pharmazeutischen Industrie sind eher die Regel als eine Besonderheit. Dass die Leverkusener Bayer AG gerade jetzt, gefühlt deutlich nach der Zeit, einen grundlegenden Patentstreit mit allen mRNA-Impfstoffentwicklern der Pandemie beginnt, kommt daher überraschend. Da es dabei wohl um Milliarden geht, ist der Ansatz nachvollziehbar, das Timing aber wirft Fragen auf.

Von mehreren deutschen Investoren, darunter der Boehringer Ingelheim Venture Fund als Leadinvestor, erhält die TECregen AG in Basel eine Seed-Finanzierung von 10 Mio. CHF. Zudem sind auch der HTGF (Bonn) und der CARMA Fund (München/Frankfurt am Main) neben weiteren Investoren aus der Schweiz im Boot, das in den Gewässern zwischen Immunologie und Alterung fischt und den Thymus regenerieren möchte, um das Immunsystem auch im hohen Alter widerstandsfähig zu halten.

Die Leverkusener Bayer AG und das in Amsterdam und Zürich angesiedelte KI-Unternehmen Cradle starten eine auf drei Jahre angelegte strategische Partnerschaft zur Nutzung der KI-Plattform für Protein-Engineering. Das Cradle-Versprechen lautet, die Entwicklung therapeutischer Antikörper um den Faktor 10 bis 12 zu beschleunigen und damit Zeit bis zur Klinik einzusparen.

Die Firmenakquise der britischen Dark Blue Therapeutics aus Oxford durch die US-amerikanische Biotechnologie-Firma Amgen Inc. hat auch einen deutschen Profiteur: die Hamburger Evotec SE. In einer frühen Kooperation mit den Wissenschaftlern aus Oxford hatten sich die Hamburger Anteile gesichert und partizipieren nun an der Verkaufssumme von bis zu 840 Mio. US-Dollar.

Online-Seminare-15012026

14.01.2026 Online-Seminar „Vollautomatisierter ISH und IHC Färbeautomat für Whole-Mounts und Gewebeschnitte“

Im Rahmen dieses Web-Seminars erläutert Ihnen der Referent Dr. Martin Technau live die einfache und sichere Handhabung des InsituPro ISH/IHC-Färbeautomaten mit Anwendungsbeispielen für unterschiedliche Modellspezies. Zudem können per Chat individuelle Fragen gestellt werden.

Das Seminar wird um 10 Uhr in deutscher und um 14 Uhr in englischer Sprache angeboten.

Jetzt kostenlos anmelden

 

15.01.2026 Online-Seminar „Vollautomat für die Proteomik: Proteinverdau, Probenaufreinigung und MALDI-Spotting“

Die in der Präsentation vorgestellte Lösung für Proteomik-Labore bietet somit eine optimale Reproduzierbarkeit bei gesteigertem Durchsatz und geringen laufenden Kosten.

Das Seminar wird um 10 Uhr in deutscher und um 14 Uhr in englischer Sprache angeboten.

Jetzt kostenlos anmelden

 

22.01.2026 Online-Seminar – Synthesis of peptide arrays – Exploring and description of protein function

Product specialist Dr Christian Behn explains the flexible options for multiple peptide synthesis live in the one-hour online seminar.

The seminar will be offered at 10 a.m. in German and at 2 p.m. in English.

Register now

csm_Online-Seminare-27012026_89ed04f936

Bei der klassischen Peptidsynthese (SPPS nach Merrifield) wird klassischerweise eine große Menge des Lösemittels DMF für die unterschiedlichen Arbeitsschritte verwendet. Dieses Lösemittel DMF wird gemäß der EU-Verordnung 2021/2030 ab Dezember 2023 wesentlich eingeschränkt und somit ist eine Alternative für den Syntheseeinsatz gefordert.
Die Mikrowellen-Peptid-Synthesizer der CEM-Liberty Blue Familie sind in der Standardkonfiguration in der Lage, alternative „green Solvents“ wie z. B. TamiSolve (N-butylpyrrolidinone, NBP) zu verwenden. Beide Lösemittel führen zu vergleichbaren Syntheseergebnissen im Liberty Blue 2.0 und Liberty Prime 2.0, obwohl sie deutlich viskoser als DMF sind. Und auch die multiplen Synthesen auf dem MultiPep profitieren von den neuen viskoseren Lösungsungsmitteln.
Die von CEM entwickelte neue „No wash“ SPPS Synthestrategie (Nature Com., Dezember 2023) reduziert die Verwendung von Lösemitteln auf ein Minimum. Dabei werden alle lösungsmittelintensiven Waschschritte während eines jeden Kupplungszyklus vollständig eliminiert. Ein wichtiger Durchbruch ist die Entfernung einer flüchtigeren Base für die Fmoc-Entschützung durch Verdampfung bei erhöhter Temperatur. Dieser Prozess wird sowohl im Forschungs- als auch im Produktionsmaßstab ohne Auswirkungen auf die Produktqualität und bei Anwendung auf eine Vielzahl anspruchsvoller Sequenzen (bis zu 89 Aminosäuren lang) demonstriert. Neben der schnellen Peptid-Synthese wird auch die neuartige Aufreinigung („green Purification“) mit Ethanol im Prodigy 2.0 als präparative HPLC-Lösung vorgestellt.

Das Seminar wird um 10 Uhr in deutscher und um 14 Uhr in englischer Sprache angeboten.

Jetzt kostenlos registrieren

DISCO Pharmaceuticals setzt nach einer 36-Mio.-Euro-Finanzierungsrunde ein weiteres Signal und schließt mit Amgen eine exklusive Lizenzvereinbarung zu neuartigen, gegen Oberflächenstrukturen-gerichteten Krebstherapien. Der Deal hat ein potentielles Volumen von bis zu 618 Mio. US-Dollar plus Royalties; Details zu Vorab- oder Meilensteinzahlungen wurden nicht genannt.