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BioSpring: Genehmigung für cGMP-Produktion von mRNA
Das hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege hat der BioSpring GmbH die Herstellungserlaubnis für mRNA unter cGMP-Bedingungen erteilt. Für Genome-Editing-Anwendungen stellt BioSpring bereits seit 2022 die guide RNA unter cGMP her. Die zusätzliche Genehmigung erweitert die Angebotspalette, für die große Nachfrage bestehe. Der Standort wird derzeit ausgebaut. ■
Qiagen steigert Umsatz und erhöht Prognose
Das Unternehmen für molekulare Daten, Qiagen NV mit Sitz in Venlo (NL) und Hilden (D), steigerte den Konzernumsatz im dritten Quartal 2024 um 5% auf 502 Mio. US-Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal, und ähnlich auch das Ergebnis, was das Unternehmen auf allgemeine Effizienzsteigerungen zurückführt. Die Prognose für den Gewinn je Aktie wurde daher um 9 Cent erhöht. ■
Tosoh Bioscience erweitert Europazentrale
Die japanischen Spezialisten für Auftrennung und Reinigung, Tosoh Bioscience, haben ihre Europazentrale in Griesheim, Hessen, deutlich ausgebaut. Die anspruchsvolle Analyse von Biomolekülen soll im hochmodernen, flexiblen Demonstrations- und Schulungsbereich mit neuesten Technologien in der Zusammenarbeit mit Kunden und Innovatoren präsentiert werden. ■
Evotec verkauft Standort Halle in Westfalen
Die Hamburger Evotec SE hat ihren Standort für pharmazeutische Wirkstoffe (Evotec DS GmbH in Halle, Westfalen) an die Monacum Partners GmbH, ein in München ansässiges Private-Equity-Unternehmen, verkauft. Künftig firmiert die CDMO als DAPIN GmbH (Deutsche API & Intermediates). Evotec will sich damit fokussieren. Finanzielle Details wurden nicht bekannt. ■
BioNTech zeigt starkes 3. Quartal dank Impfstoff
Der angepasste COVID-19-Impfstoff, der früher als geplant mit Partner Pfizer auf den Markt gebracht werden konnte, schlägt sich für die BioNTech SE im 3. Quartal sehr positiv nieder. Die Umsatzerlöse liegen bei 1,2 Mrd. Euro, die F&E-Ausgaben bleiben im Gesamtjahr mit über 2,5 Mrd. Euro gewaltig. Damit werden die Krebsprojekte vorangetrieben, die Zukunft der Mainzer. ■
Relief Therapeutics plant Fusion mit Renexxion Inc.
Die Schweizer Relief Therapeutics plant eine Fusion mit der amerikanischen Renexxion Inc. Das Biotech-Unternehmen ist auf Medikamente gegen Magen-Darm-Erkrankungen spezialisiert.
Den Reverse Merger der höher bewerteten Renexxion wird Relief mit der Ausgabe neuer Aktien bezahlen. Der bisher unverbindliche Plan soll noch auf Herz und Nieren geprüft werden. ■
Formycon wechselt in Prime Standard der Börse Frankfurt
Die Formycon AG (Planegg/Martinsried) wird heute die Zulassung ihrer Aktien zum Handel im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse beantragen. Die Handelsaufnahme der Aktien ist für den 12. November 2024 geplant. Derzeit werden die Formycon-Aktien im Freiverkehr an der Börse Frankfurt unter der ISIN DE000A1EWVY8 (WKN A1EWVY) gehandelt. ■
BRAIN spaltet die Akribion Therapeutics GmbH ab
Ein nicht näher bezeichnetes Investorenkonsortium hat nach langer Verhandlung die Abspaltung der Akribion Therapeutics GmbH finanziert. Die Mitgift für das Spin-off ist eine exklusive Lizenz für eine proprietäre CRISPR/Cas-Plattform bezogen auf den Pharmasektor. BRAIN Biotech kann im Gegenzug von möglichen Meilensteinzahlungen von bis zu 92,3 Mio. Euro profitieren. ■
Schweizer Landmark Bioventures AG gründet Duhn Therapeutics
Die in Basel beheimatete Beteiligungsgesellschaft Landmark Bioventures AG lizenziert von der Genfer OM Pharma ein biofunktionales Lipidmolekül, dessen immunmodulierende Wirkung auf Toll-like Rezeptoren nun von der in Dijon (Frankreich) gegründeten Duhn Therapeutics weiterentwickelt werden soll. OM Pharma kann meilensteinabhängig bis zu 100 Mio. Franken verdienen. ■
TME Pharma: über 7 Mio. Euro für Glioblastom-Studie
Die Berliner TME Pharma N.V. hat eine BMBF-Finanzierung in Höhe von 2,4 Mio. Euro zur Förderung innovativer, kleiner und mittelständischer Unternehmen erhalten. Zusammen mit weiteren Investorenmitteln wird damit eine klinische Phase II-Studie finanziert, um den Inhibitor NOX-A12 gegen CXCL12-Zytokine im Tumormikromilieu von aggressiven Glioblastomen zu testen. ■
