Patrick Cramer wird Präsident der Max-Planck-Gesellschaft

Der Chemiker und Molekularbiologe Prof. Dr. Patrick Cramer, Direktor am MPI für Multidisziplinäre Naturwissenschaften in Göttingen, wird ab Juni 2023 Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. Seine Wahl erfolgte einstimmig Ende Juni.

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Cramer, der für seine wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Strukturaufklärung der Gentranskription in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche renommierte Wissenschaftspreise erhielt – so den Leibnizpreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, den Ernst-Jung-Preis für Medizin, die Otto-Warburg-Medaille und den Louis-Jeantet-Preis für Medizin – ist für die Amtszeit von Juni 2023 bis 2029 gewählt. Die Amtsübernahme soll im kommenden Jahr zum 75-jährigen Jubiläum der Wissenschaftsgesellschaft erfolgen. Der derzeitige Präsident, Prof. Dr. Stratmann, seit neun Jahren im Amt, hatte bereits 2019 seinen Rückzug angekündigt.

Für Cramer ist es eine Rückkehr nach München, wo die Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft angesiedelt ist. Er hatte von 2001 bis 2014 eine Professur für Biochemie an der Ludwig-Maximilians-Universität inne, war Direktor des Genzentrums München, Dekan der Fakultät für Chemie und Pharmazie und Baubeauftragter für das Forschungszentrum für Molekulare Biosysteme.

Derzeit ist der 53-Jährige Direktor am MPI für Multidisziplinäre Naturwissenschaften in Göttingen, das Anfang dieses Jahres aus dem Zusammenschluss der Max-Planck-Institute für biophysikalische Chemie und für Experimentelle Medizin entstanden war.

©transkript.de/MaK

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