Bei BioNTech rücken Fragen zum geplanten neuen mRNA-Unternehmen der einstigen Gründer in den Fokus, beziehungsweise sie werden vielleicht auch nicht ganz ohne Eigeninteresse auf die offene Bühne gezerrt. Der geplante Umbau bei BioNTech hat einen medial sehr präsenten Aktionär auf den Plan gerufen. Bernd Förtsch, Gründer der Börsenmedien AG (unter anderem „Der Aktionär“) und langjähriger Aktionär des Unternehmens, hat dem Aufsichtsrat einen umfangreichen Fragenkatalog zum angekündigten Start-up des scheidenden Gründerehepaars mit der möglichen Übertragung oder Lizenzierung zentraler mRNA-Technologien vorgelegt und prüft nach eigenen Angaben mögliche rechtliche Schritte. In Mainz gibt man sich bedeckt und betont, dass man die Fragen bereits beantwortet habe.
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Das im Tech-Park Basel ansässige Biotech-Unternehmen Anaveon wird seit März von dem erfahrenen Biopharma-Manager Thaminda Ramanayake geführt, dem ehemaligen CureVAC CBO.
Patentstreite in der pharmazeutischen Industrie sind eher die Regel als eine Besonderheit. Dass die Leverkusener Bayer AG gerade jetzt, gefühlt deutlich nach der Zeit, einen grundlegenden Patentstreit mit allen mRNA-Impfstoffentwicklern der Pandemie beginnt, kommt daher überraschend. Da es dabei wohl um Milliarden geht, ist der Ansatz nachvollziehbar, das Timing aber wirft Fragen auf.
Evotec stellt Kommunikation und Investor Relations neu auf: Dr. Sarah Fakih übernimmt als EVP die gebündelte Verantwortung für beide Bereiche. Mit der neuen Struktur setzt das Unternehmen auf klarere, integrierte Kommunikation und sendet ein Aufbruchssignal in neue kommunikative Zeiten.
BioNTech übernimmt CureVac vollständig und damit wird die deutsche mRNA-Kompetenz gebündelt. Für BioNTech steht dies aus Unternehmersicht für eine strategische Stärkung, für CureVac bedeutet es das Ende der Eigenständigkeit und einer Pionierreise.

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