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Mehr als 20 Jahre nach der ersten Entschlüsselung des menschlichen Genoms zeigt sich erneut, dass die vermeintlich bekannte Bauanleitung des Menschen noch Lücken hat. Forscher der Harvard Medical School haben Hinweise darauf gefunden, dass verschiedene Gene in Säugerzellen miteinander kombiniert werden können und dabei bislang unbekannte messenger-RNAs und funktionelle Proteine entstehen. Die Rede ist von Hunderten bis zu Tausenden neuen Proteinen. Die Ergebnisse wurden Anfang September im Fachjournal Nature veröffentlicht.

Erstmals haben Forscher mit Hilfe generativer KI vollständige Bakteriophagen-Genome entworfen, im Labor hergestellt und funktionierende Bakterien-Viren daraus gewonnen. Die Arbeit, die aktuell in Science publiziert wurde, zeigt das Potenzial für neue Phagentherapien – verschärft aber auch die Frage, wie sich solche biologischen Designwerkzeuge kontrollieren lassen.

Forscher des Max Delbrück Centers in Berlin haben einen bislang unbekannten Mechanismus identifiziert, der die Aktivität des für die Herzfunktion wichtigen Proteins RBM20 steuert. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

Erstmals haben Wissenschaftler eine hochauflösende, chromosomenbasierte Referenzkarte des Hopfengenoms erstellt. Ihre in Nature Communications veröffentlichte Arbeit gilt als bislang umfassendste genetische Vermessung der Pflanze.

Mit AlphaGenome hatte Google DeepMind bereits vor einigen Monaten ein KI-Modell vorgestellt, das die Auswirkungen kleiner DNA-Veränderungen auf molekulare Prozesse vorhersagen kann. Nun liegt die wissenschaftliche Einordnung auf höchstem Niveau vor: Ende Januar 2026 veröffentlichte das AlphaGenome-Team um Ziga Avsec und Pushmeet Kohli die Ergebnisse in Nature. Der Fachartikel markiert einen klaren Fortschritt und macht erstmals transparent, was gegenüber früheren Ansätzen neu hinzugekommen ist.

Roche hat 2025 ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Basler Konzern steigerte seine Verkäufe währungsbereinigt um 7 Prozent auf 61,5 Mrd. CHF und legte beim Kernbetriebsgewinn sogar um 13 Prozent zu. Für viele Beobachter ist das mehr als nur ein solides Jahresergebnis.