Das neue Jahr startet bei der Kölner Disco Pharma wie das alte endete: mit einer schlagzeilenträchtigen Meldung. Vor dem Jahreswechsel war es ein beachtlicher Aufschlag zur Finanzierungsrunde gewesen, nun folgt eine ebenso beachtliche Kollaborationspartnerschaft mit dem US-amerikanischen Biotech-Pionier Amgen, die bis zu 618 Mio. US-Dollar wert werden kann.
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Die Kölner Disco Pharma hat vor fast zwei Jahren für Aufsehen gesorgt mit einer hohen Seedfinanzierung bei 20 Mio. Euro. Nun wird auf diese Runde noch eine Schippe draufgelegt und mit weiteren 16 Mio. Euro vollzieht die Firma auch einen Reifungsprozess und wechselt den Steuermann aus. Gründer Roman Thomas bleibt als Berater verbunden, mit Mark Manfredi kommt ein erfahrener Pharmamann ans Ruder. Mit einem etwas ungewöhnlichen Einstieg beleuchten wir diese Geschichte.
In den Jahren 2021 und 2022 gab es ein großes Wachstum an Bauvorhaben von Technologieparks oder Laborgebäuden. Schuld war die Pandemie. Danach gingen die Bauaktivitäten zwar aufgrund des schwierigeren finanziellen Umfeldes in dieser Nische für Gewerbeimmobilien zurück, doch verbleiben sie auf höherem Niveau als vor dem Aufschwung. Mit einer Liste der Technologieparks bringt |transkript einen Überblick zum Bestand, aber auch zu den Ausbauplänen in den kommenden Jahren.
Das Berliner E-Health-Unternehmen samedi hat zum Jahresbeginn neue Regionalbüros in München, Köln und Hamburg eröffnet. Außerdem beteiligt es sich an zahlreichen Projekten im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG).
InfanDx AG gab heute eine strategische Neupositionierung des Unternehmens bekannt. Dieser Strategiewechsel folgt auf die Einstellung der Entwicklung des Kernproduktes, eines auf Stoffwechsel-Biomarkern basierenden Tests zur Früherkennung der hypoxisch-ischämischen Enzephalopathie (HIE). Während im Oktober 2022 die ersten Ergebnisse aus einer verblindeten Biomarker-Validierungsstudie (BANON) vielversprechend aussahen, habe die Analyse der Studiendaten nach der Entblindung ernsthafte Zweifel an der Verallgemeinerbarkeit der Studiendaten ergeben, und damit an der Akzeptanz des Testverfahrens unter der Ärzteschaft.
Der Rat der Stadt Köln hat die Realisierung der Entwurfsplanung freigegeben für zwei Laborgebäude auf dem Gelände des BioCampus Cologne (BCC) in Köln-Bocklemünd. Die Neubauten sind insbesondere für die Bereiche Life Sciences und Healthcare vorgesehen. Der Wirtschaftsstandort Köln wolle so seine führende Rolle in diesen Zukunftsbranchen weiter ausbauen. Insgesamt geht es um Bauvorhaben in der Größenordnung von 100 Mio. Euro, die rasch umgesetzt werden sollen.
Das türkische Biotechnologie-Unternehmen Monrol siedelt sich im Kölner Gewerbegebiet Immendorf an und baut dort ein Zentrum für radiopharmazeutische Produktion. Mit einer Investition von rund 30 Mio. Euro will Monrol dort zukünftig Platz für 100 Mitarbeiter schaffen.
Die BioEcho Life Sciences GmbH aus Köln, ein Spezialanbieter für schnelle Nukleinsäureextraktionskits, hat die Eröffnung seines US-Standorts in Boston, MA, bekanntgegeben.
AYOXXA Biosystems GmbH, ein Kölner Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Multiplex-Tests zur Proteinanalyse für die Wirkstoffentwicklung und die translationale Forschung fokussiert, gab heute den erfolgreichen Abschluss einer Finanzierungsrunde bekannt, angeführt von dem in Hongkong ansässigen strategischen Investor Prosnav Capital.
Die BioEcho Life Sciences GmbH gab die Minderheitsbeteiligung von Ampersand Capital Partners bekannt, einer US-amerikanischen Private-Equity-Firma, die sich auf Wachstumsinvestitionen in den Bereichen Life Sciences und Gesundheitswesen spezialisiert hat.
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Die Chemspec Europe 2026 bringt Hersteller, Einkäufer und Fachexperten aus der gesamten Fein- und Spezialchemie zusammen. Branchen wie Pharma, Agrochemie, Spezialmaterialien, Beschichtungen, Körperpflege, Elektronik und Energie sind vertreten. Die Veranstaltung bietet einen fokussierten Überblick, wie die Branche auf regulatorischen Druck, steigende Nachhaltigkeitsanforderungen und anhaltende Herausforderungen in den Lieferketten reagiert.
Auf der Ausstellungsfläche präsentieren sich mehr als 400 internationale Anbieter aus Bereichen wie Custom Synthesis, Auftragsfertigung, Formulierung, Scale-up und spezialisierte Dienstleistungen. Besucher erhalten direkte Einblicke in aktuelle Ansätze und Expertise entlang der gesamten Wertschöpfungskette – darunter von Albemarle, Brenntag, CABB Group, Johnson Matthey, Saltigo, Sinopec und Yashashvi Rasayan.
Ergänzend zu den Messeständen bietet die Chemspec Europe 2026 zwei aufeinander abgestimmte Konferenzformate, die sowohl technische als auch strategische Themen des heutigen Marktes aufgreifen.
Der Moleküle Hub richtet den Fokus darauf, wie Chemie entwickelt, hergestellt und skaliert wird. In den Sessions geht es um die zunehmende Bedeutung von Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz in Forschung und Produktion sowie um Fortschritte in der kontinuierlichen Verarbeitung und der modularen Fertigung. Praxisnahe Fallstudien zeigen, wie Unternehmen Innovationen effizienter, sicherer und nachhaltiger vom Labor in die kommerzielle Produktion überführen.
Die Strategy Stage nimmt parallel dazu die großen Treiber der Fein- und Spezialchemie in den Blick. Die Diskussionen befassen sich mit Marktresilienz, Zusammenarbeit, Talententwicklung und Wachstumsstrategien und zeigen auf, wie sich Unternehmen in einem komplexen globalen Umfeld anpassen und neue Chancen erschließen können.
Gemeinsam vermitteln Messe und Konferenzprogramm ein klares Bild davon, wo sich die Fein- und Spezialchemie am schnellsten verändert und wie die Branche darauf reagiert. Die Chemspec Europe 2026 schafft Raum für fundierten Austausch, praxisnahe Einblicke und nachhaltige Vernetzung innerhalb der Community.

Amgen Corp.
Tobias Hohenauer, life[science]graphics
Colliers International Deutschland GmbH
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