Zum Jahresende bringt die Bundesregierung Schwung in die Finanzierungsdebatte. Man darf zwar nicht fragen, wessen Idee das mit dem großen Investitionsfonds ursprünglich war (viele Väter und Mütter, sicherlich, einer war kürzlich noch bündnisgrüner Bundeswirtschaftsminister), aber der Startpunkt ist gesetzt. Nun muss noch sehr viel mehr privates Geld hinzukommen, aber dies gelingt nun vielleicht leichter als bisher. Das ist zumindest die Hoffnung.

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Das Basler Biotech-Unternehmen FoRx Therapeutics, das im Bereich Onkologie neue Wirkstoffe entwickelt, hat eine Series A-Finanzierung über 42 Mio. Euro abgeschlossen. Beteiligt sind bestehende Investoren wie EQT Life Sciences, Pfizer Ventures, der Novartis Venture Fund und M Ventures. Das Kapital finanziert den IND-Antrag und den Start der Phase I-Studie für FORX-428.

Die nordrhein-westfälische Miltenyi Biotec GmbH setzte den Spatenstich für den Ausbau ihres Standorts Teterow in Mecklenburg-Vorpommern. Geplant ist eine neue Reinraum-Fertigung für sterile Produkte, die für die Gen- und Zelltherapie benötigt werden. Zu den bereits vorhandenen 570 Mitarbeitern sollen bis zu 50 neue Positionen kommen, da die Nachfrage steige.

Die Tübinger SHS Capital Beteiligungsgesellschaft mbH investiert über ihren Fonds SHS VI in eine Gruppe von vier Endoskopie-Unternehmen. Eine entsprechende bindende Vereinbarung wurde von allen Beteiligten unterzeichnet. Der Vollzug der Transaktion erfolgt in Kürze.

Mitte Dezember hat die Europäische Kommission Vorschläge für eine Änderung der Medizinprodukteverordnung und der Verordnung über In-vitro-Diagnostika vorgelegt. Sie sollen den bürokratischen Aufwand für die Unternehmen senken und den Zertifizierungsprozess transparenter machen.

Der Basler Biotech-Inkubator BaseLaunch hat mit der japanischen Takeda einen weiteren globalen Pharmapartner gewonnen. Damit steigt die Zahl der beteiligten Pharmaunternehmen auf sechs. Takeda beteiligt sich strategisch an BaseLaunch und erhält im Gegenzug Zugang zu einem etablierten Dealflow früher Biotech-Innovationen. Näheres im Hintergrund bei |transkript.

Fresenius treibt sein Biopharma-Geschäft voran, das in der Geschäftseinheit Fresenius-KABI gebündelt ist: Nach über 600 Mio. Euro Umsatz in neun Monaten und mehr als 30% Wachstum erreichte die Sparte nach Unternehmensangaben 2024 den EBIT-Breakeven. Fresenius setzt noch mehr auf Biosimilars: Bis 2030 soll der Umsatz verdoppelt und eine Marge von 20% erzielt werden.

Die Region Basel rund um die großen Pharmafirmen Roche und Novartis bietet ein dynamisches und sehr aktives Ökosystem aus exzellenter Wissenschaft und spannenden Start-ups. Der örtliche, aber auch überregional aktive Biotech-Venture-Inkubator BaseLaunch konnte nun mit Takeda bereits die sechste große Pharmafirma als Partner gewinnen. |transkript.de sprach darüber mit BaseLaunch-Direktor Stephan Emmerth.