Rentschler mit 30% mehr Personal

Die Rentschler Biopharma SE beendete das Jahr 2021 mit 300 Mitarbeitern mehr als sie es begonnen hatte. Alleine für den Standort Laupheim konnte der Biotechnologie-Produktionsexperte 200 neue Fachkräfte gewinnen.

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Ein starker Fokus lag dabei auf Mitarbeitern für die Unterstützung in der Produktion und im Labor, was bei dem bekannten Dienstleistungs- und Auftragsentwicklungsunternehmen (CDMO) für Biopharma­zeutika nicht verwundern dürfte. Mehr als 200 davon kamen in Deutschland hinzu, etwa 80 in den USA und mehr als zehn ergänzen die neue Zell- und Gentherapieanlage des Unternehmens in Großbritannien. Diese Zahlen repräsentieren ein Wachstum von insgesamt 30% allein in den vergangenen zwei Jahren, doch weitere geplante Neueinstellungen an allen drei Standorten zeigen an, dass ein Ende des Wachstums nicht in Sicht ist.

Dr. Frank Mathias, CEO von Rentschler Biopharma, kommentierte diese Entwicklung: „Wir können Maschinen, Reaktoren, Software-Infrastruktur und Gebäude zur Verfügung stellen. Aber am Ende des Tages sind es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unsere Wertschöpfungskette zum Leben erwecken. So konnten wir trotz der Herausforderungen der Pandemie u.a. dazu beitragen, einen Impfstoff gegen COVID-19 in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit und in höchster Qualität herzustellen. Darüber hinaus haben wir gerade den Spatenstich für unsere neue Anlage im Großraum Boston gefeiert. Dieses Projekt ist eines der größten in der Geschichte unseres Unternehmens, mit dem wir den wachsenden und sich verändernden Bedürfnissen unserer Kunden in den USA gerecht werden. Mit unserem neuen Standort in Stevenage, Großbritannien, reagieren wir auf den zunehmenden Bedarf an Produktionsanlagen für die Herstellung von Zell- und Gentherapien.“

Im "Biopharma Cluster South Germany" (Eigenbezeichnung) gibt es einen starken Wettbewerb um Mitarbeiter durch die hohe Dichte der produzierenden biotechnologischen Unternehmen südlich der Donau.

ViGenerons Gentherapie sieht ersten Patienten

Die Martinsrieder ViGeneron GmbH hat in einer klinischen Phase Ib-Studie den ersten Patienten mit intravitrealer Injektion von VG901 gegen Retinitis pigmentosa (RP) behandelt. Diese wird durch Mutationen im CNGA1-Gen verursacht. VG901 bringt ein funktionelles CNGA1-Gen in die Zielzellen der retinalen Photorezeptoren ein.

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