Das neue Jahr startet bei der Kölner Disco Pharma wie das alte endete: mit einer schlagzeilenträchtigen Meldung. Vor dem Jahreswechsel war es ein beachtlicher Aufschlag zur Finanzierungsrunde gewesen, nun folgt eine ebenso beachtliche Kollaborationspartnerschaft mit dem US-amerikanischen Biotech-Pionier Amgen, die bis zu 618 Mio. US-Dollar wert werden kann.

Im vergangenen Jahr kündigte TME Pharma N.V. (Berlin/Amsterdam) einen Chef- und Strategiewechsel an. Nun informierte das börsennotierte Biotechnologie-Unternehmen über seine aktuellen Aktivitäten und Pläne.

Der EU-Ausschuss der Ständigen Vertreter hat die Deregulierung neuer genomischer Pflanzenzüchtungstechniken (NGT-1) gebilligt. Die Entscheidung ist äußerst knapp gefallen und damit weiterhin umstritten (auch in der Bundesregierung, die sich enthalten hatte) und liegt nun zur Abstimmung beim EU-Parlament.

In schöner Tradition haben wir in unsere Webstatistik geschaut und finden darin einen deutlichen Gewinner: die Martinsrieder Medigene AG lieferte die meistgelesene Meldung, jedoch leider mit dem Gang in die Insolvenz. Andere haben es erstmals in die Top 10 geschafft, aber auch Wiederholungstäter sind dabei.

Zum Jahresende bringt die Bundesregierung Schwung in die Finanzierungsdebatte. Man darf zwar nicht fragen, wessen Idee das mit dem großen Investitionsfonds ursprünglich war (viele Väter und Mütter, sicherlich, einer war kürzlich noch bündnisgrüner Bundeswirtschaftsminister), aber der Startpunkt ist gesetzt. Nun muss noch sehr viel mehr privates Geld hinzukommen, aber dies gelingt nun vielleicht leichter als bisher. Das ist zumindest die Hoffnung.

Die Region Basel rund um die großen Pharmafirmen Roche und Novartis bietet ein dynamisches und sehr aktives Ökosystem aus exzellenter Wissenschaft und spannenden Start-ups. Der örtliche, aber auch überregional aktive Biotech-Venture-Inkubator BaseLaunch konnte nun mit Takeda bereits die sechste große Pharmafirma als Partner gewinnen. |transkript.de sprach darüber mit BaseLaunch-Direktor Stephan Emmerth.

BioNTech übernimmt CureVac vollständig und damit wird die deutsche mRNA-Kompetenz gebündelt. Für BioNTech steht dies aus Unternehmersicht für eine strategische Stärkung, für CureVac bedeutet es das Ende der Eigenständigkeit und einer Pionierreise.

Nach einer Bioökonomiestrategie mit noch ein paar Fragezeichen hat die EU-Kommission nun ihren Vorschlag zu einem Biotech Act für den Gesundheitsbereich (inklusive Lebensmittel) vorgelegt, der deutlich besser in der Community und bei einschlägigen Verbänden ankommt. Offensichtlich wurde verstanden, dass es in Europa mehr Geschwindigkeit brauche, um die Innovationen in Europa halten und sich entwickeln lassen zu können. Insbesondere für klinische Studien soll es eine deutliche Beschleunigung geben: schnellere Verfahren, klarere Regeln, mehr Geld für Scale-ups.

Die bayerische T-CURX GmbH sichert sich 20 Mio. US-Dollar in einer Serie A-Finanzierungsrunde, um nicht-virale CAR-T-Therapien gegen AML und solide Tumoren klinisch voranzubringen. Die neue Technologieplattform verspricht eine „Demokratisierung“ der Zelltherapie durch einfachere und damit kostengünstigere Herstellung.

Eine Datenzwischenanalyse der Schweizer AC Immune zeigt erstmals Hinweise auf einen krankheitsmodifizierenden Effekt bei Parkinson: Die gezielte Immunisierung gegen die Alpha-Synuklein-Pathologie könnte das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.