Evotec hat von Bristol Myers Squibb eine Meilensteinzahlung über 5 Mio. US-Dollar erhalten. Anlass ist die FDA-Genehmigung eines IND-Antrags für einen gemeinsam entwickelten Wirkstoffkandidaten im Bereich Protein Degradation. Eine Phase I-Studie startet voraussichtlich 2026. CSO Cord Dohrmann nennt den Erfolg einen wichtigen Schritt hin zu First-in-class-Produkten.
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Die Frankfurter BioSpring und metabion (Planegg/München) bündeln ihre Kräfte, um die Entwicklung therapeutischer Oligonukleotid-Arzneimittel zu beschleunigen. Die Partnerschaft verbindet je fast 30 Jahre Erfahrung in Herstellung und Analytik. Die Bündelung der Expertise in Hochdurchsatzproduktion schafft ein Kraftzentrum von der frühen Forschung bis zum Großmaßstab.
Die Jenaer Inflarx NV sorgt für Leben an der Börse. Grund dafür sind positive Phase IIa-Daten eines oralen Wirkstoffes, der eine überschießende Reaktion des Immunsystems kontrollieren hilft. Ein fehlgeschlagener Ansatz mit einem Antikörper hatte das Unternehmen 2019 in große Schwierigkeiten gebracht. Nun könnte der neue Wirkmechanismus mehr Erfolg bringen.
Novartis investiert in Halle (Saale) in eine neue Produktionsanlage für Radioligandentherapien. Der Standort profitiert von regionaler Expertise, Kooperationen und gezielter Förderung. Sachsen-Anhalt wird mit der 40-Mio.-Euro-Investition zum Zentrum für Präzisionsmedizin. Novartis hat bereits eine langjährige Kooperation in Leipzig im Bereich Zelltherapie aufgebaut.
NanoTemper stärkt sein Biopharma-Portfolio durch die Übernahme des schwedischen Start-ups Envue Technologies und den Launch einer neuen Gerätegeneration. Mit der NSM-Technologie (Nanofluidic Scattering Microscopy) ermöglicht NanoTemper künftig Einzelmolekül-Analysen ohne Label für Proteine und Nukleinsäuren. Immer geht es dabei um die Molekülwechselwirkungen.
40 Mio. Euro will die Schweizer Novartis in den Standort Halle (Saale) investieren, um dort die Produktion von Radioliganden-Therapeutika aufzubauen. Neben dem mRNA-Kompetenzzentrum von Wacker und Produktionskapazitäten für die Pandemie-Vorbereitung punktet der mitteldeutsche Biotech-Standort nun mit der hochmodernen Verknüpfung von Biopharmazie und Isotopen-Technologie.
100 Tage nach dem Start der Hightech-Agenda zieht BIO Deutschland Bilanz: Laut Blitzumfrage bleibt die Stimmung in der Biotech-Branche stabil, die Investitionsbereitschaft in F&E steige, die Personalplanung stagniere jedoch. Der Verband fordert eine bessere Koordination der Bundesressorts und EU-Initiativen, um das Potential der Biotechnologie deutlicher zu heben.
Der Bewerbungszeitraum für den nächsten DMEA sparks Award hat begonnen: Noch bis Ende Januar 2026 werden spannende Abschlussarbeiten aus dem Digital-Health-Bereich gesucht. Die Prämierung der Gewinner findet im April auf der DMEA in Berlin statt.
Die Schweizer BioVersys AG (SIX: BIOV) gab bekannt, dass sein Leitkandidat BV100, ein neuartiges Antibiotikum gegen multiresistente Acinetobacter baumannii (CRAB), vom ADVANCE-ID-Kliniknetzwerk der National University of Singapore für eine Phase IIb-Studie ausgewählt wurde. Die Studie wird in Südostasien durchgeführt und vom Wellcome Trust mit 14 Mio. CHF unterstützt.

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