Da der vorhandene Wirkstoff ähnlicher Ausrichtung von Amgen in den negativen Schlagzeilen gelandet ist, ergibt sich für Inflarx aus Jena eine Gelegenheit, den eigenen oralen C5aR-Inhibitor zu positionieren. Und diese Gelegenheit wird gerade beim Schopfe gepackt: InflaRx N.V. richtet seine Pipeline auf schwere Nierenerkrankungen aus und treibt die Entwicklung des C5aR-Inhibitors Izicopan mit einer parallelen Kapitalerhöhung über 150 Mio. US-Dollar voran, die die Finanzierung bis zu entscheidenden klinischen Meilensteinen liefern soll.
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Die Jenaer Inflarx NV sorgt für Leben an der Börse. Grund dafür sind positive Phase IIa-Daten eines oralen Wirkstoffes, der eine überschießende Reaktion des Immunsystems kontrollieren hilft. Ein fehlgeschlagener Ansatz mit einem Antikörper hatte das Unternehmen 2019 in große Schwierigkeiten gebracht. Nun könnte der neue Wirkmechanismus mehr Erfolg bringen.
Die Suche nach einem Investor für die Jenaer oncgnostics GmbH war erfolgreich: Die Dresdner Epitype GmbH wird das Thüringer Biotechnologieunternehmen übernehmen, das kurzzeitig in Schieflage geraten war, weil eine zugesagte Finanzierung ausblieb.
An der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena wird von August an eine flexible, kosteneffiziente Testumgebung für Herzimplantate entwickelt. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt HeLab in den kommenden zwei Jahren mit 150.000 Euro.
Die Jenaer DeepEn GmbH wurde Ende März mit dem Gründungspreis der Leibniz-Gemeinschaft ausgezeichnet. Das Start-up überzeugte die Jury mit seinem minimalinvasiven Mikroendoskop-System, das in bisher unzugänglichen Geweberegionen eingesetzt werden kann.
Das Pilotprojekt „Multi Organ Model“ eines Industriekonsortiums konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Das Biotech-Unternehmen Dynamic42 und Forschungspartner haben ihre Ergebnisse eines Drei-Organ-System aus Leber, Darm und Plazenta zur Arzneimittelsicherheit unter Reduzierung von Tierversuchen publiziert.
Die DeepEn GmbH konnte erfolgreich eine siebenstellige Finanzierungsrunde abschließen. Das Geld von drei Thüringer Investoren fließt in die Weiterentwicklung der innovativen holografischen Endoskopie-Technologie des Jenaer Unternehmens.
Die EMA-Zulassung für den Wirkstoff Vilobelimab, der den Komplementfaktor C5a kontrolliert, ist ein bedeutender Erfolg für Inflarx, weist aber über die klinische Indikation COVID-19 weit hinaus. Mit dem Zielmolekül aus dem Komplementsystem, dem evolutionär älteren angeborenen Immunsystem im Menschen, sind weitere Indikationen denkbar, denen eine Dysregulation oder -funktion dieses Abwehrmechanismus zugrunde liegen. |transkript.de sprach mit Inflarx-CEO Prof. Niels Riedemann.
Unterschiedliche Ansätze bei der Entwicklung neuer Modell- und Testsysteme für die Arzneimittelentwicklung fördert die Carl-Zeiss-Stiftung in neuen Projekten. Dabei wird viel Künstliche Intelligenz eingesetzt, um die Modellsysteme der Organoide noch näher an die Realität der Gegebenheitem im Menschen anzupassen. Aber auch die Synthetische Biologie spielt eine Rolle, etwa in einem Projekt über therapeutisch einsetzbare Mikroorganismen.
Ein leichter Umsatzrückgang bei dem Thüringer Medizintechnikunternehmen Carl Zeiss Meditec soll nun auch durch Einsparungen in verschiedenen Unternehmensbereichen ausgeglichen werden.

InflaRx N.V.
InflarX NV
Eberhard J. Schorr, photosign.de
Christina Nolte, Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Leibniz-Gemeinschaft, David Ausserhofer,
Dynamic42 GmbH
STIFT, Sowinski
Illustration Inflarx N.V.
Carl-Zeiss-Stiftung
Carl Zeiss Meditec