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Novartis zufriedener als Roche

Die beiden großen Schweizer Pharmafirmen ziehen eine unterschiedliche Jahresbilanz 2023. Während Novartis den Wandel zu einem „pure play“ Pharma als Innovationsschmiede als gelungen bezeichnet und mit positiven Zahlen bei Umsatz und Gewinn aufwarten kann, leidet Roche viel stärker unter dem starken Franken, dem Rückgang des Diagnostikgeschäfts sowie den Biosimilars. |transkript

Biogen lässt Alzheimer-Antikörper Aduhelm fallen

Das Unternehmen teilte am Mittwoch mit, dass es alle Entwicklungs- und Vermarktungsaktivitäten für sein Alzheimer-Medikament Aduhelm einstellt. Der Antikörper konnte nie wirklich überzugen, war jedoch der allererste, der überhaupt eine (umstrittene) FDA-Zulassung erhalten hat. Biogen werde sich gemeinsam mit dem Partner Eisai auf den Antikörper Leqembi konzentrieren. |transkript

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BioNTech erhält für ADC-Antikörper FDA-FastTrack

Die BioNTech SE (Nasdaq: BNTX) erhielt gemeinsam mit ihrem Entwicklungspartner Duality Biologics Co., Ltd. (Suzhou, China) für das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat BNT325/DB-1305 den FDA-Fast-Track-Status. Als Indikationen werden epithelialer Eierstockkrebs, Eileiterkrebs oder primärer Bauchfellkrebs angegangen. Der Antikörper befindet sich in einer Phase I/II-Studie. |transkript

SPRIND sucht neue Antibiotika

Die Agentur für Sprunginnovation (SPRIND) hat Fragen. Mit einem allgemeinen Aufruf versucht SPRIND einen Überblick zu gewinnen, welche innovativen, nicht-traditionellen Technologien zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen (AMR) derzeit erforscht und entwickelt werden oder bereits verfügbar sind. Rückmeldungen sind bis Ende Februar möglich unter www.sprind.org |transkript

ITM unterstützt kanadische Alpha-9 mit Radioliganden

Die ITM Isotope Technologies Munich SE beliefert Alpha-9 Oncology (Vancouver, Kanada/ Boston, USA) mit ihrem medizinischen Radioisotop non-carrier-added Lutetium-177 (n.c.a. 177Lu) für deren Lutetium-basierte Kandidaten. Die Wirkstoffe von Alpha-9 befinden sich vor der klinischen Phase. |transkript

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Morphosys bei Monjuvi-Umsatz zurückhaltend

MorphoSys erwartet, dass die Nettoumsätze bei Monjuvi in den USA 2024 zwischen 80 Mio. und 95 Mio US-Dollar liegen werden. Das wäre nur ein geringer Anstieg gegenüber den 92 Mio. US-Dollar, die das Biotech-Unternehmen am Dienstag als vorläufige Zahl für 2023 genannt hatte. Die Bruttomarge des gemeinsam mit Incyte vermarkteten Krebsmedikaments liegt bei fast 70%. |transkript

Mireca: Preisgeld von der Stiftung Fighting Blindness

Die Tübinger Mireca Medicines GmbH entwickelt Therapien für erbliche Netzhauterkrankungen. Ende Januar erhielt sie von der Stiftung Fighting Blindness im Rahmen des Translational Research Acceleration Program 989.000 US-D. Das Preisgeld wird in die präklinische Entwicklung von Mirecas Hauptprodukt MM238 fließen, ein cGMP-Analogon mit verzögerter Wirkstoffabgabe. |transkript

Gedeon Richter: 83 Mio. Euro-Beteiligung bei Formycon

Gedeon Richter Plc wird strategischer Investor bei Formycon AG (FWB: FYB) und beteiligt sich im Rahmen einer Aktienzuteilung im Wert von rund 83 Mio Euro mit rund 9% an dem Martinsrieder Unternehmen. Mit einer ausgeprägten Biosimilar-Pipeline hat sich dieses weit vorne im Rennen um Marktanteile platziert. Die Brüder Strüngmann sind mit rund 26% beteiligt. |transkript

Wiener Hookipa verliert Partner Roche

Die Schweizer Roche beendet die Entwicklungspartnerschaft mit Hookipa (Nasdaq: HOOK). Über die Arena-Viren-Plattform des Unternehmens hätte eine Immuntherapie gegen KRAS-assoziierte Krebsformen entwickelt werden sollen. Man konzentriere sich nun auf andere Partnerschaften, müsse aber nun Geld sparen und bis zu 30% der Beschäftigten entlassen, vermeldet Hookipa. |transkript

Kadans wird Entwicklungspartner am Standort Mainz

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt stellten mit dem Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase die niederländische Bauentwicklungsfirma Kadans als Kooperationspartner vor. Kadans wird am Standort Mainz Büro- und Laborräume zur Verfügung stellen, in dem auch das Technologiezentrum (TZM) am Biotech-Campus in Mainz Platz finden soll. |transkript