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Keine Ruhe bei Evotec: Novo verkauft Millionen Aktien

Der Millionendeal mit Sandoz ist abgeschlossen und sollte für die Hamburger Evotec SE eine strukturelle Bereinigung und Ruhe bringen. Nun trennt sich die Novo Holding von über 9 Millionen Aktien und schickt den Kurs auf Talfahrt. Die Partnerschaft galt Ende 2024 als „strategisch“ zur Entwicklung neuer Technologien in der Zelltherapie. Doch Novo verlässt den Bereich. |transkript

Novartis verbindet sich mit britischer KI-Schmiede Relation

Novartis schließt mit der britischen KI-Biotech-Firma Relation Therapeutics eine strategische Partnerschaft über bis zu 1,7 Mrd. US-Dollar. Relation erhält 55 Mio. USD upfront sowie Forschungsmittel; Novartis sichert sich weltweite Rechte an neuen Immun-Dermatologie-Targets. Relations hat für seine KI-Plattform bereits eine Partnerschaft mit GSK vereinbart. |transkript

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ProBioGen entwickelt mit Spica Therapeutics anti-CD163-Antikörper

Die Berliner ProBioGen und Spica Therapeutics (Belgien) kooperieren bei der Zelllinienentwicklung für ST101, einem neuartigen anti-CD163-Antikörper zur gezielten Eliminierung immununterdrückender Makrophagen in der Onkologie. Spica nutzt ProBioGens GlymaxX®-Technologie, die an Antikörper verstärkende Modulatoren anfügt, um einen gewünschten Zelltod herbeizuführen. |transkript

Bayers Gentherapietochter AskBio erhält Sonderstatus in Japan

AskBio Inc., die 100%ige Tochtergesellschaft und Gentherapie-Firma von Bayer, hat vom japanischen Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales (MHLW) für zwei Gentherapie-Kandidaten den Status „Pioneering Regenerative Medical Product“ (SAKIGAKE) erhalten: für AB-1005 zur Behandlung der Parkinson Krankheit sowie für AB-1002 bei nicht-ischämischer Kardiomyopathie. |transkript

BioNTech erhält mit CTLA4-Antikörper erste positive Phase III-Daten

BioNTech berichtet aus einer Zwischenanalyse positive Phase III-Daten zu Gotistobart bei schwer behandelbarem Lungenkrebs. Das Sterberisiko sank um 54% gegenüber Chemotherapie. Die 12-Monats-Überlebensrate lag bei 63%. Der gemeinsam mit OncoC4 entwickelte Antikörper wirkt auf Treg-Zellen und gegen die Dämpfung des Immunsystems, das den Krebs vor einer Attacke bewahrt. |transkript

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Xlife Sciences veräußert 12 Projektgesellschaften nach Mexiko

Die Schweizer Xlife Sciences AG verkauft 12 Projektgesellschaften im Wert von 450 Mio. US-Dollar an Grupo Landsteiner (Mexiko). Der Deal dient als strategischer Exit und schafft eine transkontinentale Life-Sciences-Plattform beider Firmen auch für die Zukunft. Xlife Sciences hat derzeit ein Portfolio von 22 Unternehmen. Konkrete Angaben sollen noch folgen. |transkript

Positive Phase II-Ergebnisse für AL-S Pharma

Die Züricher AL-S Pharma meldet positive Phase II-Daten zu AP-101 gegen Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Sicherheit und Verträglichkeit wurden bestätigt. Der Antikörper AP-101 verlängerte das Überleben, verzögerte Atemhilfebedarf und stabilisierte Körperfunktionen, besonders bei hoher fehlgefalteter Superoxid-Dismutase (SOD1). Eine Phase III-Studie soll nun folgen. |transkript

IQWiG: Kein Zusatznutzen für Alzheimer-Antikörper

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sieht keinen Zusatznutzen für den Alzheimer-Antikörper Lecanemab. „Unsere Bewertung stützt sich auf bislang unveröffentlichte Daten, die der Hersteller in seinem Dossier vorlegen musste“, erklärte Dr. Daniela Preukschat, Bereichsleiterin im IQWiG-Ressort Arzneimittelbewertung. |transkript

Biosimilars: automatische Substitution soll kommen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat entschieden: Biopharmazeutika sollen in Apotheken austauschbar sein, zugleich dürfen Krankenkassen exklusive Rabattverträge mit Biosimilar-Herstellern schließen. Die AG Pro Biosimilars warnt vor Versorgungsrisiken und Abhängigkeiten wie bei Generika und fordert ein Verbot dieser Ausschreibungen. Die Politik müsse gegensteuern. |transkript

EU bewegt sich bei Neuen Züchtungsmethoden

EU-Unterhändler haben sich auf eine Lockerung der Gentechnikregeln geeinigt: Viele per CRISPR/Cas veränderte Pflanzen und Lebensmittel sollen künftig ohne Kennzeichnung auf der Produktebene auskommen. Es wäre die größte Reform seit 20 Jahren. Das EU-Parlament muss noch zustimmen, anschließend müssen die Mitgliedstaaten die Regeln in nationales Recht umsetzen. |transkript