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Roche kauft Adipositas-Kandidaten aus Südkorea zu
Roche lizenziert von der südkoreanischen Hanmi Pharm die weltweiten Rechte außerhalb Südkoreas am Adipositas-Kandidaten HM17321. Hanmi erhält 190 Mio. US-Dollar upfront; inklusive Entwicklungs-, Zulassungs- und Vertriebsmeilensteinen kann der Deal die Summe von bis zu 2,3 Mrd. US-Dollar erreichen. HM17321 soll Gewichtsverlust bei Erhalt der Muskelmasse ermöglichen. ■
Neuer Qiagen-CEO Jon Pratt ist erfahrener LifeSciences-Manager
QIAGEN bekommt zum 1. September einen neuen CEO: Jonathan M. „Jon“ Pratt übernimmt den Posten von Thierry Bernard, der bis Jahresende den Übergang begleitet. Pratt war zuletzt CEO der Filtration Group und zuvor unter anderem bei Waters, Beckman Coulter Life Sciences und Pall tätig. Der Manager bringt mehr als 25 Jahre Life-Sciences-Erfahrung mit. ■
Fortschritt bei Verknüpfung von ADC mit Oligonukleotid (AOC)
VERAXA Biotech und Secarna Pharmaceuticals melden einen Forschungsmeilenstein ihrer AOC-Allianz. Ein erster in vitro-Test zeigte, dass ein aus beiden Technologien entwickeltes Antikörper-Oligonukleotid-Konjugat (AOC) wirksamer war als das unkonjugierte Oligonukleotid. Nun wollen die Partner die Zusammenarbeit zur Entwicklung zielgerichteter Therapien fortsetzen. ■
AC Immune meldet positive vorläufige Phase I-Daten für NLRP3-Hemmer
Der Wirkstoff ACI-19764, der oral verabreicht wird, adressiert das Inflammasome, wurde bis 20 mg täglich gut vertragen und zeigte eine Passage in den Liquor. Dosen bis 10 mg erreichten Konzentrationen oberhalb der IC90. Eine Phase Ib-Kohorte soll nun die entzündungshemmende Wirkung untersuchen. Erste Ergebnisse werden bis zum Jahresende erwartet. ■
Roche: Ausbau des Produktionsstandortes in Hillsboro, Oregon (USA)
Roche investiert rund 750 Mio. US-Dollar in eine neue Produktionsanlage der US-Tochter Genentech in Hillsboro, Oregon. Ab 2031 sollen dort unter anderem Fertigspritzen und Autoinjektoren befüllt und montiert werden. Geplant sind 250 neue Arbeitsplätze. Der Ausbau folgt auf eine neue Genentech-Anlage in North Carolina für Stoffwechselmedikamente. ■
Moderna-Studienerfolg mit mRNA lässt BioNTech-Aktien steigen
Dass BioNTech nach den Moderna-Daten zeitweise 20% zulegte, ist wohl ein reflexartiger „mRNA-Effekt“. Doch die Mainzer haben eine umfangreiche Onkologie-Pipeline aufgebaut und verfolgen unterschiedliche mRNA- und immunonkologische Ansätze, darunter personalisierte Krebsimpfstoffe und Kombinationen mit anderen Immuntherapien. Moderna selbst stieg sogar um über 170%. ■
Bundeskartellamt genehmigt die Bio-Techne-Übernahme durch Merck
Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme des US-Lifescience-Unternehmens Bio-Techne durch die deutsche Merck KGaA (Darmstadt) freigegeben. Die Behörde sieht keine wettbewerblichen Bedenken, da sich die Portfolios weitgehend ergänzen und es weitere starke Anbieter gebe. Der Kaufpreis liegt bei 10 Mrd. Euro, die Übernahme soll zum Jahresende abgeschlossen sein. ■
Tiergesundheit: Boehringer kauft weiteres Schweizer Start-up
Boehringer Ingelheim übernimmt die Schweizer Biotechfirma Evax. Das aus der Universität Zürich hervorgegangene Unternehmen entwickelt VLP-basierte therapeutische Impfstoffe gegen allergische Hauterkrankungen bei Pferden. Der Zukauf erweitert Boehringers Tiergesundheitsportfolio und folgt der Übernahme des Schweizer VLP-Spezialisten Saiba Animal Health 2024. ■
Celonic soll Antikörper gegen Pseudomonas für Uniklinik Köln produzieren
Die Uniklinik Köln hat gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) die CDMO Celonic mit der Prozessentwicklung und GMP-Herstellung eines Antikörpers gegen Pseudomonas aeruginosa beauftragt. Der Wirkstoff soll insbesondere gegen schwere Krankenhausinfektionen und multiresistente Erreger helfen. Celonic produziert in Basel und Heidelberg. ■
150 Mio. US-Dollar für Phase III-Studie von Schweizer Vaderis
Vaderis Therapeutics hat 152 Mio. US-Dollar für die Phase III-Entwicklung von Engasertib aufgenommen. Die Schweizer Biotechfirma will damit die globale HEROIC-Studie gegen die seltene Gefäßerkrankung HHT finanzieren. Der Wirkstoff könnte die erste speziell entwickelte Therapie bei HHT werden, die unter anderem schwere Nasenblutungen und chronische Anämie verursacht ■
