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Tiergesundheit: Boehringer kauft weiteres Schweizer Start-up

Boehringer Ingelheim übernimmt die Schweizer Biotechfirma Evax. Das aus der Universität Zürich hervorgegangene Unternehmen entwickelt VLP-basierte therapeutische Impfstoffe gegen allergische Hauterkrankungen bei Pferden. Der Zukauf erweitert Boehringers Tiergesundheitsportfolio und folgt der Übernahme des Schweizer VLP-Spezialisten Saiba Animal Health 2024. ■ |transkript

Celonic soll Antikörper gegen Pseudomonas für Uniklinik Köln produzieren

Die Uniklinik Köln hat gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) die CDMO Celonic mit der Prozessentwicklung und GMP-Herstellung eines Antikörpers gegen Pseudomonas aeruginosa beauftragt. Der Wirkstoff soll insbesondere gegen schwere Krankenhausinfektionen und multiresistente Erreger helfen. Celonic produziert in Basel und Heidelberg. ■ |transkript

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150 Mio. US-Dollar für Phase III-Studie von Schweizer Vaderis

Vaderis Therapeutics hat 152 Mio. US-Dollar für die Phase III-Entwicklung von Engasertib aufgenommen. Die Schweizer Biotechfirma will damit die globale HEROIC-Studie gegen die seltene Gefäßerkrankung HHT finanzieren. Der Wirkstoff könnte die erste speziell entwickelte Therapie bei HHT werden, die unter anderem schwere Nasenblutungen und chronische Anämie verursacht ■ |transkript

Verzögerung bei ITM: die FDA hat noch Fragen zur Herstellung

Die Münchner Radiopharmafirma ITM hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Rückmeldung zum Zulassungsantrag für das Radiopharmazeutikum ¹⁷⁷Lu-Edotreotid (ITM-11) gegen gastroenteropankreatische neuroendokrine Tumoren erhalten. Klinische Wirksamkeits-, Sicherheits- oder nichtklinische Daten wurden nicht beanstandet. Fragen gibt es zur Herstellung bei einem Partner. ■ |transkript

Sophia Genetics und AstraZeneca: Kooperation in genetischer Diagnostik

Die Schweizer SOPHiA GENETICS arbeitet künftig mit AstraZeneca an zwei Companion Diagnostics für die Präzisionsonkologie. Das Schweizer Unternehmen entwickelt einen Test für solide Tumoren zu einem dezentralen CDx weiter und validiert eine Anwendung für hämatologische Krebserkrankungen. Ziel ist, Biomarker-Tests weltweit schneller und breiter verfügbar zu machen. ■ |transkript

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Herzklappe: Medizintechnikfusion in Österreich

Das Medtech-Unternehmen P&F Products & Features übernimmt die AVVie GmbH. Mit der Akquisition erweitert P&F sein Portfolio im Bereich struktureller Herzerkrankungen um das AngelValve™ Augmentation System, eine katheterbasierte Technologie zur Behandlung von Mitralklappeninsuffizienz. Ziel sei es, die Entwicklung und Kommerzialisierung der Plattform zu beschleunigen. ■ |transkript

Evotec kooperiert mit KI-Unternehmen Odyssey Therapeutics

Noch kein Blockbuster aber vielleicht einmal? Die Hamburger Evotec arbeitet nun mit der US-amerikanischen, frisch börsennotierten Odyssey Therapeutics zusammen um mit KI-Hilfe neue Wirkstoffe gegen Autoimmun- und Entzündungserkrankungen zu entwickeln. Evotec erhält für validierte Substanzen Meilensteinzahlungen. Finanzielle Details wurden jedoch nicht genannt. ■ |transkript

Kupando behandelt ersten Krebs-Patienten mit Immuntherapie

Das Brandenburger Biotech-Unternehmen Kupando hat den ersten Patienten in einer Phase I-Studie mit dem Immuntherapie-Kandidaten KUP101 behandelt. Der duale TLR4/7-Agonist soll das angeborene Immunsystem gegen fortgeschrittene solide Tumoren aktivieren. Mit dem Studienstart schafft Kupando den Schritt von der Präklinik zum klinischen Biotechnologie-Unternehmen. ■ |transkript

QIAGEN übertrifft im zweiten Quartal 2026 die Erwartungen

Der Umsatz von Qiagen blieb mit 535 Mio. US-Dollar stabil und fiel besser aus als prognostiziert. Wachstumstreiber waren Probentechnologien, QIAcuity und QIAGEN Digital Insights. Die Jahresprognose mit 1–2% Umsatzwachstum und mindestens 2,43 US-Dollar Gewinn je Aktie wurde bestätigt. Nun fehlt nur die Bekanntgabe des neuen CEO, die laut Insidern noch im Sommer folgt. ■ |transkript

Evonik bleibt trotz positiver Zahlen bei Stellenkürzungen

Evonik hat im zweiten Quartal 2026 von Lieferkettenproblemen infolge des Nahostkonflikts durch höhere Preise profitiert. Das bereinigte EBITDA stieg um 24% auf 630 Mio. Euro. Der Konzern erhöhte seine Jahresprognose auf 2,2 Mrd. Euro EBITDA (2025: 1,9 Mrd. Euro). Trotz Sonderkonjunktur hält Evonik am Stellenabbauprogramm bis 2029 fest, betroffen: 3.200 Arbeitsplätze. ■ |transkript