|TRANSKRIPT NACHRICHTENTICKER
Bayer eröffnet zweites Innovationszentrum in China
Bayer baut sein Innovationsnetzwerk in China aus und hat in der Provinz Shandong sein zweites China Center of Innovation and Partnership (CCIP) eröffnet. Gemeinsam mit Industrie- und Forschungspartnern sollen neue Self-Care-Produkte für Haut- und Verdauungsgesundheit entwickelt werden. Das erste Innovationszentrum in China hatte Bayer 2024 in Shanghai eröffnet. ■
Idorsia sichert sich Finanzierung bis 2028
Die Schweizer Idorsia (Basel) hat die Finanzierungsstruktur neu geordnet und sich mit einer neuen Kreditvereinbarung über bis zu 250 Mio. Franken zusätzlichen Spielraum verschafft. Ein erster Kreditrahmen von 150 Mio. Franken dient der Ablösung bestehender Verbindlichkeiten. Nach Angaben des Unternehmens sei damit die Finanzierung bis weit ins Jahr 2028 gesichert. ■
AC Immune AG: 4 Mio. US-Dollar für Parkinson-Impfstoff
AC Immune erhält von der Vijay and Marie Goradia Charitable Foundation einen Forschungszuschuss über 4 Mio. US-Dollar. Das Geld soll die Verlängerung des laufenden Phase-II-Teils der VacSYn-Studie mit dem Parkinson-Impfstoff ACI-7104 um weitere zwei Jahre finanzieren. „ACI-7104 zeigt in klinischen Studien vielversprechende Ergebnisse“, freut sich CEO Andrea Pfeifer. ■
T-CURX startet erste klinische Studie mit CAR-T-Zelltherapie
Die Würzburger CAR-T-Firma T-CURX hat von Swissmedic die Genehmigung für ihre erste klinische Studie erhalten. In der Phase I-Studie wird die nicht-viral hergestellte CAR-T-Zelltherapie TCX-001 gegen das Zielprotein Siglec-6 bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer akuter myeloischer Leukämie (AML) und chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) getestet. ■
Veraxa schafft es mit einem SPAC an die US-Börse
Die Heidelberger Veraxa Biotech mit CEO Christoph Antz startet heute an der Nasdaq (Ticker: VRXA). Der Börsengang per SPAC-Fusion bringt dem Unternehmen bis zu 77,5 Mio. US-Dollar frisches Kapital. Veraxa entwickelt mit der BiTAC-Plattform neuartige bispezifische Krebsmedikamente für solide Tumoren und will die Mittel in die klinische Entwicklung investieren. ■
bio:cap platziert einen frischen Konferenzklecks im Kalender
Das waren drei muntere bunte Tage im Berliner CityCube der Messe, bei denen es auf mehreren Bühnen und in vielen Nebenevents um ein großes Thema ging: wie bringt man das investitionswillige Kapital zu den spannendsten Ideen und Firmen? Beim ersten Aufschlag eines solchen Events geht es vor allem um Atmosphäre und Stimmung. Da hat bio:cap viel richtig gemacht. ■
Pentixapharm erhält Genehmigung der Phase III Diagnostikstudie
Die Pentixapharm Holding AG erhielt von der FDA die Freigabe, um die multizentrische Phase III-Studie PANDA in den USA zu starten. Untersucht wird [68Ga]Ga-PentixaFor in Primärem Aldosteronsimus, Zielmolekül ist CXCR4. Das Unternehmen sieht darin einen First-in-Class-Ansatz für die kardiovaskuläre Diagnostik. Eine Radiotherapie als Pendant soll anschließend folgen. ■
Roche macht Milliardendeal bei Degrader
Roche baut sein Engagement im Bereich der gezielten Protein-Degradation aus und schließt mit Nurix Therapeutics einen Lizenz- und Entwicklungsdeal für einen BTK-Degrader. Die Vereinbarung ruft ein Gesamtvolumen von bis zu 2,3 Mrd. US-Dollar auf bei einer hohen Upfront-Zahlung von rund 700 Mio. US-Dollar. Man plant die Indikationsgebiete über Krebs hinaus auszudehnen. ■
Rückzug von Pharmainvestitionen: Eli Lilly und Boehringer machen Ernst
Die Pharmakonzerne Eli Lilly und Boehringer Ingelheim haben geplante Investitionen in Deutschland vorerst gestoppt oder reduziert. Lilly halbiert den Ausbau seiner Produktionsstätte in Alzey und stellt weitere Investitionen unter Vorbehalt. Boehringer legt Investitionen von 900 Mio. Euro auf Eis. Die Kritik richtet sich gegen die geplante Gesundheitsreform. ■
Fresenius Kabi trägt Umsatzwachstum bei Muttergesellschaft
Trotz operativer Fortschritte bleibt die Aktie von Fresenius schwach. Im ersten Quartal stieg der Umsatz organisch um 5% auf 5,74 Mrd. Euro, das operative Ergebnis um 6% und der operative Cashflow vervierfachte sich auf 389 Mio. Euro. Die Verschuldung sank und Fresenius Medical Care kündigte ein Aktienrückkaufprogramm über rund 1 Mrd. Euro an. Fresenius Kabi: +30%. ■
