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Strüngmann-Brüder investieren in Mikrobiom-Firma MRM Health

Die belgische MRM Health N.V. sichert sich 55 Mio. Euro in einer Serie-B-Runde, angeführt von Biocodex und mit starker Beteiligung von Athos, dem Investitionsarm der Gebrüder Strüngmann. Die Mittel fließen in die Phase IIb-Studie zu Colitis ulcerosa sowie in zwei weitere Programme. Athos sieht die Technologie als „reif für den Durchbruch“ bei Entzündungskrankheiten. |transkript

Novartis sammelt Deals wie Perlen auf einer Kette

Die Schweizer Novartis stärkt seine RNAi-Offensive mit zwei milliardenschweren Allianzen: Mit Argo Biopharma (China) erweitert der Konzern die 2024 begonnene Kooperation auf mehrere kardiovaskuläre Kandidaten (vorab 160 Mio., Gesamtwert bis 5,2 Mrd. US-Dollar). Parallel investiert Novartis 200 Mio./2 Mrd. US-Dollar in Arrowhead für eine siRNA-Therapie gegen Parkinson. |transkript

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Von Potsdam nach Cambridge (UK): Künstliche Chloroplasten im Fokus

Künstliche Chloroplasten-Genome gelten als komplexes Forschungsziel, eröffnen aber wichtige Technologien für die Synthetische Biologie. Während Großbritannien strategisch investiert, fehlt in Deutschland noch politischer Rückhalt, um Genomdesign für globale Herausforderungen zu nutzen. Ein Forschungsprojekt aus Potsdam findet in UK die gesuchte Millionenförderung. |transkript

Novartis wettet nochmals Milliarden auf Alpha-Synuclein

Novartis setzt erneut auf Alpha-Synuclein als Ziel gegen Parkinson: Für 200 Mio. US-Dollar sichern sich die Schweizer exklusive Rechte am siRNA-Programm ARO-SNCA von Arrowhead Pharmaceuticals Inc. aus deren Entwicklungsplattform. Bei Erfolg winken bis zu 2 Mrd. US-Dollar Meilensteinzahlungen. Eine frühere Partnerschaft mit UCB bei Alpha-Synuclein gilt als gescheitert. |transkript

Polnische Ryvu Therapeutics hilft BioNTech bei klinischen Studien

Die BioNTech SE weitet ihre Onkologie-Studien nach Polen aus: Gemeinsam mit Ryvu Therapeutics (Krakau) sollen den Patienten neue Krebsimmuntherapien schneller zugänglich gemacht werden. Ryvu unterstützt BioNTech bei Studienzentren und Rekrutierung, zunächst für Lungen-, Brust- und Darmkrebsprogramme. Seit 2022 kooperieren beide Unternehmen in der Forschung. |transkript

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Valneva meldet sich aus Phase II, Warten auf Phase III-Daten geht weiter

Valneva meldet positive Phase II-Daten für seinen Lyme-Borreliose-Impfstoffkandidaten VLA15: Nach einer dritten jährlichen Booster-Dosis zeigte sich eine starke Immunantwort in allen Altersgruppen bei guter Verträglichkeit. VLA15 ist derzeit der am weitesten entwickelte Impfstoff, dessen Wirksamkeit auch in zwei laufenden Phase III-Studien mit Pfizer untersucht wird. |transkript

Mainzer Darmkrebstest landet im Vereinigten Königreich

Mainz Biomed N.V. hat die Registrierung seines DNA-basierten Darmkrebs-Tests ColoAlert bei der britischen Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) abgeschlossen. Damit ist der Test im Vereinigten Königreich zugelassen und ergänzt das bestehende Screening-Programm, um dort die Teilnahmequote zu erhöhen. Darmkrebs ist die vierthäufigste Krebsart in UK |transkript

Bundesregierung: Stakeholder-Prozess für Start-up-Strategie

Das Bundeswirtschaftsministerium hat MItte August den Stakeholder-Prozess für eine neue Start-up- und Scale-up-Strategie gestartet. Noch bis 8. September können Gründer und weitere Akteure des Innovationsökosystems Vorschläge einreichen (Link). Ziel ist es, die Rahmenbedingungen in Gesetzgebung, Regulierung und Finanzierung für Start-ups praxisnah zu verbessern. |transkript

236 Azubis starten bei Boehringer Ingelheim

Bei Boehringer Ingelheim starten im September 236 Auszubildende und Teilnehmer dualer Studiengänge an den Standorten Ingelheim, Biberach und Dortmund. Angeboten werden 24 Ausbildungsberufe und 15 duale Studiengänge – von Naturwissenschaft und Produktion bis IT, Technik, Kaufmännisches und Gastronomie. Auch in die Ausbildungsbefähigung investiert Boehringer. |transkript

Doch kein IPO: Stada wird unter Investoren weiterverkauft

Kein Pharma-Börsengang: Stada zieht die Börsenpläne überraschend zurück. Stattdessen übernimmt die britische Investmentgesellschaft CapVest die Mehrheit. Die bisherigen Eigentümer Bain Capital und Cinven bleiben mit Minderheitsanteilen beteiligt. Laut Bloomberg liegt der Kaufpreis bei rund 10 Mrd. Euro inkl. Schulden, was jedoch von den Akteuren nicht bestätigt wurde. |transkript