|TRANSKRIPT NACHRICHTENTICKER

Neuer Deal von Roche in China

Roche kooperiert im Bereich Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) mit der chinesischen Innovent Biologics Inc. Das Unternehmen erhält eine Vorauszahlung von 80 Mio. US-Dollar und mögliche Meilensteinzahlungen von bis zu 1 Mrd. US-Dollar. Gemeinsam arbeiten die Partner an einem ADC gegen DLL3. Vor einem Jahr schloss Roche einen ähnlichen Deal mit MediLink. |transkript

BASF strafft Portfolio im Bereich Humanernährung

Die BASF verkauft ihr Geschäft mit Food and Health Performance Ingredients, einschließlich des Produktionsstandorts in Illertissen, an die Louis Dreyfus Company (LDC). Etwa 300 Mitarbeiter sollen von BASF zu dem globalen Händler und Verarbeiter von landwirtschaftlichen Erzeugnissen übertreten. Finanzielle Details der Veräußerung wurden nicht bekanntgegeben. |transkript

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Santhera: Partnerschaft mit Clinigen Group

Die Schweizer Santhera Pharmaceuticals hat mit der britischen Clinigen Group eine Liefer- und Vertriebsvereinbarung für Agamree (Vamorolone) abgeschlossen. Das dissoziative Corticosteroid soll damit Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) bald weltweit auch in den Ländern zur Verfügung stehen, in denen es derzeit nicht zugelassen ist oder nicht erstattet wird. |transkript

Wir wünschen einen guten Start 2025

Die |transkript-Redaktion wünscht all unseren Lesern einen guten Jahresausklang und erfolgreichen Neustart ins Jahr 2025. Wir selbst starten mit der Berichterstattung wieder am 7. Januar 2025. |transkript

BioNTech vergleicht sich mit NIH und UPenn im Lizenzstreit

BioNTech hat zwei separate Vergleichsvereinbarungen mit den U.S. National Institutes of Health und der University of Pennsylvania über die Zahlung von Lizenzgebühren für den Impfstoff COVID-19 geschlossen, wie das Unternehmen kurz vor Weihnachten mitteilte, was nun einige Medien aufgegriffen haben. Insgesamt zahlen Pfizer und BioNTech über 1,2 Mrd. US-Dollar. |transkript

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Freiverkäuflicher Hustenstiller heilt Lungenfibrose im Tier

Überraschende Nachricht für Patienten: Der rezeptfreie Hustenstiller Dextromethorphan löst unheilbare Lungenfibrosen teilweise wieder auf. Beim Screening einer Bibliothek von 712 FDA-zugelassenen Arzneimitteln fanden die Forscher um Muzamil Khan vom EMBL heraus, dass Dextromethorphan die Ablagerung von fibrillärem Kollagen in vitro und im Mausmodell reduziert. |transkript

Novartis schließt Morphosys-Standorte in München und USA

Novartis hat nun offiziell bestätigt, was vermutet worden war: der Münchner Standort der übernommenen Morphosys wird zeitnah geschlossen. Für derzeit noch rund 330 Beschäftigte an diesem und dem US-Standort in Boston, der ebenfalls dicht gemacht wird, ist damit die Unternehmensgeschichte endgültig zu Ende. Die Übernahme für 2,7 Mrd. Euro erscheint als Fehlgriff. |transkript

Pramomolecular: neuer Partner aus Dubai

Die Berliner Pramomolecular GmbH und Pioneera Biosciences (Dubai, VAE) gehen eine Partnerschaft ein. Pioneeras Ansätze im Bereich von CAR-T- und CAR-NK-Immuntherapien sollen mit den siRNA-Methoden der Berliner zur Abschaltung von Krebsgenen kombiniert werden, um effektivere Krebstherapien mit weniger Nebenwirkungen zu entwickeln. |transkript

Merck übernimmt HUB Organoids

Die Darmstädter Merck KGaA hat eine Vereinbarung zur Übernahme von HUB Organoids unterzeichnet, die voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen wird. Finanzielle Details wurden dabei nicht bekanntgegeben. Der Pionier im Bereich Organoide mit Sitz im niederländischen Utrecht soll das Portfolio von Merck im Bereich moderner Biotechnologie erweitern. |transkript

Amgen verliert Patentklage gegen Lindis

Amgen muss 50,3 Mio. US-Dollar Schadenersatz an Lindis Biotech zahlen: Der Verkauf seines bispezifischen Antikörpers Blinatumomab zur Therapie des Blutkrebses ALL durch Dienstleister verstößt gegen die US-Patente 8.709.421 und 10.071.158 der Catumaxomab-Erfinder. Schadenersatz für Umsätze außerhalb der USA wies das Bundesgericht im US-Bundesstaat Delaware zurück. |transkript