NACHRICHTENTICKER

EQT wird präferierter Fondsmanager des Scaleup Europe Fund der EU

Die Beteiligungsgesellschaft EQT Group wurde als bevorzugter Fondsmanager für den neuen „Scaleup Europe Fund“ ausgewählt. Der mit 5 Mrd. Euro ausgestattete Fonds der Europäischen Kommission soll Finanzierungslücken bei europäischen Technologie- und Life-Science-Scale-ups schließen. Sektoren sind digitale und industrielle Bereiche sowie ausdrücklich die Life Sciences. |transkript

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Bayers Tyrosinkinaseinhibitor könnte zur Erstlinientherapie aufsteigen

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Sevabertinib von Bayer den Priority-Review-Status als Erstlinientherapie bei HER2-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs erteilt. Grundlage sind Daten der Phase I/II-Studie SOHO-01. Der Wirkstoff erhielt bereits 2025 den Breakthrough-Status sowie eine beschleunigte FDA-Zulassung für vorbehandelte Patienten. |transkript

Würzburg eröffnet modernisierte Biobank

Die Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg (ibdw) hat neu eröffnet. Die gemeinsame Einrichtung von Universitätsklinikum Würzburg und Julius-Maximilians-Universität Würzburg setzt künftig auf automatisierte Hochleistungslagerung von Bioproben bei bis zu -185 °C. Die modernisierte Biobank soll vor allem Krebsforschung und personalisierte Medizin stärken. |transkript

Auch Boehringer investiert in KI-Bildgebung bei Brainomix

Boehringer Ingelheim und Brainomix erweitern ihre Zusammenarbeit im Bereich Lungenfibrose. Nach positiven Daten zur KI-Bildgebungsplattform e-Lung startet nun die multizentrische PROGRESS-PPF-Studie in den USA. Die Technologie soll eine frühere Diagnose fortschreitender Lungenfibrose ermöglichen. Kürzlich hatte Roche sich in der Tumor-Bildgebung mit PathAI verstärkt. |transkript

Vetter Produktion: Baustart im Saarland

Mit dem Baustart für einen neuen Produktionsstandort in Saarlouis/Saarland investiert Vetter Pharma fast eine halbe Milliarde Euro in zusätzliche Kapazitäten für injizierbare Medikamente. Das Projekt gilt zugleich als wichtiges Signal für den industriellen Strukturwandel im Saarland von Auto zur Gesundheitswirtschaft. Bis zu 2.000 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. |transkript

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Boehringer kauft sich Antikörper von Immunitas

Boehringer Ingelheim baut sein Immunologie-Portfolio mit einem Deal von bis zu 407,5 Mio. Euro aus. Lizenziert wurde ein präklinisches Antikörperprogramm der US-amerikanischen Immunitas Therapeutics zur selektiven Eliminierung krankheitsrelevanter Immunzellen. Das Unternehmen mit speziellen Antikörpern als Autoimmuntherapien gehört zum Kreis der Evotec-Beteiligungen. |transkript

Evotec platziert Anleihe über 116 Mio. Euro

Evotec hat eine Wandelanleihe über 116,1 Mio. Euro platziert und finanziert damit das Restrukturierungsprogramm „Project Horizon“. Die präklinische CRO will ihre operative Struktur effizienter aufstellen. Anleger hoffen jedoch auf neue Partnerschaften und technologische Impulse – etwa im Bereich KI-gestützter Wirkstoffentwicklung wie zuletzt mit Almirall verkündet. |transkript

Qiagen: Nachspielzeit für den CEO – der Neue lässt auf sich warten

Im Umfeld der kommenden Hauptversammlung wird bekannt, dass Thierry Bernard, Vorstandsvorsitzender von Qiagen, bis zur Ernennung eines neuen CEO erneut zur Wahl als Vorstandsmitglied vorgeschlagen wird. Der Auswahlprozess für die CEO-Nachfolge „mache gute Fortschritte“. Es werde erwartet, dass ein Nachfolger sein Amt in der zweiten Jahreshälfte 2026 antreten wird. |transkript

Seltene Erkrankungen: AOP Health kooperiert mit VRG Therapeutics

Die österreichische AOP Health (Wien) und VRG Therapeutics (Budapest, Ungarn) wollen gemeinsam einen neuartigen Kv1.3-Inhibitor gegen Autoimmun- und Entzündungserkrankungen entwickeln. Der Wirkstoff basiert auf KI-entwickelten Miniproteinen der AI-MPRO-Plattform von VRG. Ziel sind zusätzliche präklinische Daten und der Übergang in erste klinische Studien. |transkript

Produktionsstandort: Brüssel will europäische Arzneimittel bevorzugen

Die EU will die Arzneimittelproduktion stärker nach Europa zurückholen. Unterhändler in Brüssel einigten sich auf neue Regeln, um europäische Hersteller bevorzugen zu können. Ziel sind stabilere Lieferketten und weniger Abhängigkeit von Asien. Betroffen von der Regel sind unter anderem Antibiotika, Krebsmedikamente und Arzneien gegen seltene Erkrankungen. |transkript

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KI bei Lebensmittelkeimen: Seed-Finanzierung für NanoStruct

Das Würzburger Start-up NanoStruct hat eine Seed-Finanzierung über 2,6 Mio. Euro abgeschlossen. Das Unternehmen entwickelt eine KI-gestützte Analyseplattform zur schnellen Erkennung von Krankheitserregern wie Listerien oder Salmonellen in Lebensmitteln. Mit den Investoren von Bayern Kapital, dem HTGF und weiteren soll der Markteintritt vorbereitet werden. |transkript

Pentixapharm reicht IND-Antrag bei FDA ein

Die Pentixapharm Holding AG (Würzburg) hat bei der FDA einen IND-Antrag für die Phase III-Studie PANDA eingereicht. Untersucht wird ein CXCR4-basiertes PET/CT-Diagnostikum zur nicht-invasiven Subtypisierung von primärem Hyperaldosteronismus (Nebennierenüberfunktion) bei therapieresistenter Hypertonie. Die Diagnostik soll Türöffner einer Therapieentwicklung werden. |transkript

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Seitwärts, bis abwärts: Qiagen entfacht kein Feuerwerk

Ein Anstieg um wenige bis keine Prozente ist derzeit die Nachrichtenlage bei Qiagen zum ersten Quartal. Seit Wochen geht es mit der Aktie deutlich bergab, seit dem Höchststand im Februar ein Minus von 40%. Der Konzern hat für das ganze Jahr keine besseren Botschaften zu bieten – außer die Ankündigung von Produktneuheiten in einigen Jahren. Neuer CEO dringend gesucht! |transkript

Evotec sieht Q1 verhalten, aber Anzeichen für die Trendwende durch Sparprogramm

Zum ersten Quartal berichtet die Hamburger Evotec SE einen erwarteten verhaltenen Jahresauftakt, da der Vergleichszeitraum im vergangenen Jahr durch einen singulären Umsatzeingang geprägt gewesen sei. Mit neuen Fortschritten in neuen Partnerschaften sieht man sich aber eher wieder auf gutem Weg, aus der Talsohle herauszukommen. Die Börse reagiert verhalten positiv. |transkript

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Wacker streicht Dividende und sieht strukturellen Wandel in der Chemie

Wegen einer „Verlustsituation“ im Geschäftsjahr 2025 hat die Wacker Chemie AG auf der Hauptversammlung die Dividende gestrichen. Da die Energiekosten derzeit hoch sind, diese aber an Kunden weitergereicht werden, würde zwar die Umsatzprognose erhöht, die Gewinnprognose bleibe aber unverändert. Insgesamt setzt Wacker auf mehr Effizienz im Wandel des Industriesektors. |transkript