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GSK hat sich aus seiner Partnerschaft mit immatics NV (Tübingen) zurückgezogen, die sich auf die Entwicklung von T-Zell-Rezeptor-Therapeutika für solide Tumore konzentriert. Dies gab das deutsche Biotech-Unternehmen in seinen Mitte November veröffentlichten Finanzergebnissen für das dritte Quartal bekannt.

v.l. Roche Verwaltungsratspräsident Prof. Christoph Franz gemeinsam mit Ann Costello, Globale Leiterin Roche Diagnostics Solutions, Klaus Holetschek, Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege, und Claus Haberda, Roche Deutschland Geschäftsführer, mit dem Grundstein für das neue Diagnostik-Forschungsgebäude von Roche in Penzberg ©Roche

Roche investiert in ein neues Diagnostik-Forschungsgebäude am Standort Penzberg. Bei der Grundsteinlegung mit Vertretern der Landespoltik wurden die Maßnahmen zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (Sparprogramm von Karl Lauterbach) als "kurzsichtig" bezeichnet, die gravierende Folgen für die Zukunft des Innovations- und Investitionsstandorts Deutschland haben können.

Nächster Grundstein in Darmstadt, Merck Vorstandschefin Belén Garijo (2.v.r.) und Peter Guenter (CEO Merck Healthcare, r.) ©Merck KGaA

Die Grundsteinlegungen häufen sich in Darmstadt, die Baugruben werden immer mehr. Zuerst der Grundstein für das Translational Science Center (TSC) Mitte Juli, das für rund 200 Mio. Euro als Forschungsstätte von zukünftig 500 Wissenschaftlern entsteht. Nun folgte gestern der nächste Grundstein für das "Launch and Technology Center U50", in das 160 Mio. Euro gesteckt werden.

Der Life-Sciences-Konzern Sartorius hat im ersten Halbjahr 2022 Umsatz und Ergebnis mit zweistelligen Wachstumsraten gesteigert und den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt.

Boehringer-Vorstand

Der Geschäftsbericht von Boehringer Ingelheim für 2021 ist mit Rekorden gespickt. Insbesondere im Forschungsbereich stellen die 4,1 Mrd. Euro ein neues Allzeithoch dar. Doch man will sich darauf nicht ausruhen. Die Geschäftsleitung verkündet eine weitere Forschungsoffensive mit 25 Mrd. Euro in den nächsten fünf Jahren sowie zusätzlichen rund 7 Mrd. Euro, die in die Produktionskapazitäten gesteckt werden sollen.

Österreichische Medien wie Kurier und ORF berichten bereits von der "größten Firmeninvestition in der Geschichte Niederösterreichs". In Bruck am Flüsschen Leitha soll eine Pharmaproduktion für über eine Milliarde Euro hochgezogen werden, BioNex heißt das Projekt, die Landespolitik freut sich, das Pharmaunternehmen will sich erst Ende der Woche genauer offiziell dazu äußern.

Foto Probiogen AG

Nach Abschluss der Evaluierung der Technologie im Rahmen einer Forschungslizenz wird AstraZeneca nun die Technologieplattform GlymaxX weiternutzen und diese in seine Arzneimittelforschung integrieren.

Die Rentschler Biopharma SE beendete das Jahr 2021 mit 300 Mitarbeitern mehr als sie es begonnen hatte. Alleine für den Standort Laupheim konnte der Biotechnologie-Produktionsexperte 200 neue Fachkräfte gewinnen.