Mit einem neuen Forschungs- und Gründerzentrum will Dortmund seine Position als Standort für Wirkstoffforschung weiter ausbauen. Anfang Oktober wurde auf dem Wissenschafts- und Technologiecampus das Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung Dortmund (ZIW) eröffnet. Die 3.600 m² große Erweiterung des Biomedizin Zentrums Dortmund (BMZ) bringt Labor- und Büroflächen für Biotech- und Life-Science-Unternehmen und fügt sich in ein Ökosystem ein, das in Dortmund bereits deutlich weiter entwickelt ist, als es der Neubau allein vermuten lässt.
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Das Börseneinmaleins ist keins, denn sonst könnte jeder aus dieser oder jener Meldung sofort ableiten, was das mit dem Kurs einer entsprechenden Firma macht. Aktuell kann man das bei der Hamburger Wirkstofffirma Evotec sehen: Der langjährige wissenschaftliche Kopf Cord Dohrmann geht so überraschend von Bord, dass nun erst mit der Suche nach dem Nachfolger begonnen wird. An einer so entscheidenden Position wie derjenigen des CSO sollte sich ein Unternehmen, das technologisch und wissenschaftlich auf der Höhe der Zeit sein muss, keine Leerstelle erlauben.
125 Mio. US-Dollar zahlt Novartis für die Brain-Delivery-Plattform von Sironax. Nach einem Deal mit SciNeuro und dem Zugang zu weiteren Shuttle-Technologien entsteht bei dem Schweizer Pharmakonzern ein breites Instrumentarium, um Wirkstoffe ins Gehirn zu bringen.
Evonik investiert 80 Mio. Euro in seine Fermentationsanlage in der Slowakei. Damit wird der Konzernumbau mit einem massiven Investment in Biotechnologie vorangetrieben. Neben den Spinnenseidenproteinen von Amsilk soll der Standort ein breiteres CDMO-Angebot für die Pharmaindustrie bereithalten. Die Aktie legte seit Jahresbeginn zwar zu, doch die Analysten sind noch uneinig, ob die Richtung nachhaltig nach oben anhalten wird.
Das einst von der Max-Planck-Innovation gegründete Lead Discovery Center (LDC) agiert als Wirkstoffzentrum wie ein wichtiger Brückenbauer zwischen Akademie und Industrie. |transkript sprach mit Langzeit-CEO Dr. Bert Klebl über die Wirkstoffforschung in Zeiten von Künstlicher Intelligenz und wenig Geld.
Gerade noch waren die Börsenanalysten mächtig uneinig, ob und wie die 9-Monatszahlen und der weiterhin mäßige Gesamtjahresausblick der Hamburger Evotec SE interpretiert und eingeordnet werden sollte zwischen Kauf-, Halte- oder Verkaufsempfehlungen. Da platzt am Montag Mittag ein konkretes Übernahmevorhaben in den Wochenstart und der Kurs gibt mächtig Gas nach oben. Ist diesmal mehr dran als bei früheren Gerüchten?
Die Hamburger Wirkstoffschmiede Evotec SE meldet eine neue Forschungs- und Entwicklungskooperation mit der US-amerikanischen Pharmafirma Pfizer. Die auf mehrere Jahre angelegte Zusammenarbeit soll vorrangig am französischen Standort von Evotec in Toulouse stattfinden, den die Hamburger vor einigen Jahren von Sanofi übernommen haben.
Die Navigo Proteins GmbH (Halle/Saale) und Nostrum Biodiscovery (Barcelona, Spanien) kündigen eine Partnerschaft an, um die Affilin-Plattform von Navigo Proteins mit Hilfe von computergestütztem Molekular-Engineering aus Spanien voranzubringen. Die Unternehmen wollen nun gemeinsam Affilin®-Liganden der nächsten Generation entwickeln.

Foto: Sabrina Richmann
Evotec SE
sudok1 - stock.adobe.com
Evonik Industries AG
Lead Discovery Center GmbH
Evotec SE
Brunerie & Irissou Architectes, Thomas Brunerie