Die DMEA Connecting Digital Health verabschiedet sich von Berlin mit einem neuen Teilnehmerrekord: Rund 22.000 internationale Besucher informierten sich vom 21. bis 23. April über die neuesten Lösungen für die digitale Gesundheitswirtschaft und nutzten die Chance, sich branchenübergreifend zu vernetzen.
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Mark Jalaß bleibt Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed). Stellvertretende Vorsitzende wurden Dorothee Stamm und Stefan Geiselbrechtinger. Die Wahl erfolgte Ende April auf der Mitgliederversammlung in Berlin.
Immunic Inc. führt zum 27. April 2026 eine Aktienzusammenlegung im Verhältnis 10:1 durch. Die Aktien bleiben unter „IMUX“ an der Nasdaq notiert. Ziel ist die Erfüllung von Finanzierungsvereinbarungen und das Vermeiden des ständigen „Kratzens“ an der 1-Dollar-Marke. Die Zahl der Aktien sinkt von rund 136 Mio. auf 13,6 Mio., der Kurs dürfte sich technisch verzehnfachen.
Die Würzburg-Münchner CatalYm startete die globale Phase II/III-Studie VINCIT mit Visugromab: Der erste Patient mit krebsassoziierter Kachexie wurde behandelt. Der Antikörper neutralisiert GDF-15, aktiviert damit das tumorumgebende Gewebe und soll Gewichtsverlust sowie Immuntherapie-Resistenzen bei fortgeschrittenen Tumoren adressieren.
Roche startet solide ins Jahr: Im Q1 2026 steigen die Verkäufe währungsbereinigt um 6% (in CHF -5 %). Treiber sind das starke Pharmageschäfte (+7 %) mit Blockbustern wie Ocrevus und Vabysmo sowie Diagnostics (+3 %). Neue Studiendaten, Produkte und KI-Initiativen stützen den Ausblick, den das Unternehmen bestätigt. Die neue Sequenziertechnologie steht noch am Anfang.
Der Göttinger Life-Science-Konzern Sartorius AG startet stark ins Jahr: Im ersten Quartal steigt der Umsatz währungsbereinigt um 7,5 % auf 899 Mio. Euro. Treiber ist das Consumables-Geschäft, während Anlagen weiter schwächeln. Die EBITDA-Marge bleibt mit 29,7 % stabil. Die Prognose für 2026 wird bestätigt. Die Tochter Stedim Biotech trägt über 50% zum Umsatz bei.
Während beim „großen Bruder“ Deutschland die Biotechnologietage mit großen Worten der Politik (weltweit innovativster Standort) noch liefen, traf sich die österreichische Szene zum fünften Biotech Circle in der Wiener Börse. Auch dort sprach die Politik der Branche eine große Bedeutung in der neuen Landeswirtschaftsstrategie zu. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich wollen die Akteure nach den schönen Worten nun aber auch Taten sehen.
Der Göttinger Life-Science-Konzern Sartorius AG ist mit Rückenwind ins Jahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal legte der Umsatz währungsbereinigt um 7,5 Prozent auf 899 Mio. Euro zu, getragen vor allem vom stabilen Geschäft mit Verbrauchsmaterialien. Die operative Marge blieb mit knapp 30 Prozent bemerkenswert robust – trotz geopolitischer Unsicherheiten und zunehmender Zollbelastungen.
Bundesministerin Dorothe Bär zog das Publikum der Deutschen Biotechnologietage in Leipzig schnell auf ihre Seite mit der Aussage: „Wir wollen Deutschland zum innovativsten Biotech-
Standort der Welt machen!“ Sie sähe ein riesiges Potential und für die Gesellschaft sei Gesundheitsforschung das Wichtigste.
Deutschland glänzt mit einer Enthaltung, aber die Mehrheit des Rats der Europäischen Union hat die geplanten Lockerungen für neue Gentechnik (NGT) gebilligt. Pflanzen aus Verfahren wie CRISPR/Cas sollen teils nicht mehr als GVO gelten. Ziel sind robustere Sorten, ein Streitpunkt bleibt die Patentierung. Das Parlament muss noch zustimmen, was als relativ sicher gilt.

Messe Berlin GmbH
BIOTECH AUSTRIA / Alexander Felten
Sartorius AG