Roche kauft Rechte an trispezifischem Antikörper: Roche sichert sich für 75 Mio. US-Dollar upfront die weltweiten Rechte am präklinischen trispezifischen Antikörper SIM0660 von Simcere Zaiming. Der Deal könnte bis zu 1,53 Mrd. US-Dollar wert sein. SIM0660 bindet CD79a und CD19 auf B-Zellen sowie CD3 auf T-Zellen und soll so eine gezielte B-Zell-Depletion ermöglichen.

Evotec und Plectonic Biotech kooperieren bei neuen T-Zell-aktivierenden Ansätzen gegen solide Tumoren. Im Fokus steht die Kombination von Evotecs BiTco-Plattform für CD2-Kostimulation mit Plectonics LOGIBODY-Technologie, welche die T-Zell-Aktivierung über definierte Kombinationen von Tumorantigenen steuern soll. Ziel sind präzisere und wirksamere Immuntherapien.

Plectonic Biotech will T-Zell-Engager präziser machen. Die Münchner Biotech-Firma setzt dabei auf ihre LOGIBODY-Technologie, die Tumorzellen anhand einer Kombination mehrerer Antigene erkennt und erst dann eine Immunreaktion auslöst. Eine neue Kooperation mit Evotec soll nun zeigen, ob sich dieses Prinzip mit einer zusätzlichen T-Zell-Kostimulation verbinden lässt.

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Die Freiburger CorTec GmbH erhielt Ende August die zweite FDA Breakthrough Device Designation für ihr Brain Interchange™-System – diesmal für den Bereich Kommunikation für Menschen mit einer Lähmung aller Gliedmaßen nach einer Rückenmarkverletzung.

Ruhiger Sommermonat? Diese Zeiten sind in den globalen Weiten der Firmenuniversen einigermaßen vorbei. Zumindest im Nachrichtenstrom spürt man kaum ein Nachlassen, doch sicherlich heben sich manche Unternehmen die richtigen Knaller-News für nach dem Sommerloch auf. Doch die Einschätzung, was ein Knaller ist, liegt ja weiterhin im Auge des Betrachters.

Novartis hat nach drei Todesfällen acht klinische Studien mit seiner CAR-T-Therapie Rap-Cel bei Autoimmun- und neurologischen Erkrankungen vorübergehend gestoppt. Im Zentrum steht eine schwere Immunreaktion, die als bekanntes Risiko der CAR-T-Technologie gilt. Der Fall zeigt die Kehrseite eines Ansatzes, der gerade als möglicher Paradigmenwechsel bei schweren Autoimmunerkrankungen gilt.

Adaptyv Biosystems will mit 40 Mio. Dollar die nächste Stufe der Laborautomatisierung zünden: KI soll nicht mehr nur Daten auswerten, sondern Experimente entwerfen, Roboter steuern und aus den Ergebnissen die nächsten Versuche ableiten. Das Schweizer Start-up steht damit für einen grundlegenden Wandel im Forschungslabor – vom automatisierten Arbeitsschritt hin zum selbststeuernden Experimentierkreislauf.

BioMed X verlegt seinen globalen Hauptsitz aus dem Neuenheimer Feld in das neue LAB22 im Heidelberg Innovation Park (hip) und kooperiert auch dort mit BioLabs. Die Heidelberger Forschungsteams ziehen in die BioLabs-Labore im selben Gebäude. Beide Partner wollen ihre Zusammenarbeit künftig international ausbauen und Know-how sowie Laborinfrastruktur verbinden.