Das Genfer Biotech-Startup FluoSphera hat 1,15 Mio. CHF eingesammelt. Mit seiner humanbasierten In-vitro-Plattform lassen sich Wirkstoffeffekte realitätsnäher und früher testen. Die Spezialität von FluoSphera ist die multiparallele multi-organoide Untersuchung von Gewebemodellen. Das Kapital hilft beim weiteren Ausbau der Kapazitäten und der Bildanalyse.

Die österreichische Regierung präsentierte ihre Industriestrategie bis 2035: Kern sind ein subventionierter Industriestrompreis ab 2027 und 2,6 Mrd. € Investitionen in neun Schlüsselbereiche: KI & Daten, Chips, Robotik/Produktion, Quantentech & Photonik, Advanced Materials, Life Sciences & Biotechnologie, Energie & Umwelt, Mobilität sowie Luft- und Raumfahrt.

Die InSphero AG, Schweizer Spezialist für 3D-zellbasierte Assays und Organ-on-Chip-Systeme, hat die im November angekündigte Übernahme der Lausanner DOPPL SA nun abgeschlossen. Mit der Integration der Gri3D®-Organoid-Technologie stärke InSphero seine Position als umfassendster Anbieter fortschrittlicher 3D-In-vitro-Modelle für Wirkstoffforschung und Sicherheitstests.

georgneu

Lange galten Ionenkanäle in der Arzneimittelforschung als wissenschaftlich faszinierend, aber therapeutisch schwierig. 2025 hat sich dieses Bild grundlegend verändert und mehrere Zulassungen therapeutischer Wirkstoffe haben die Tür aufgestoßen für weitere Entwicklungen zur molekularen Interaktion mit Ionenkanälen.

Von Dr. Niels Fertig, CEO und Gründer Nanion Technologies, München

Der Wechsel von Dr. Susanne Leonhartsberger als CEO zu Axolabs stärkt die Kulmbacher Firma mit einer großen Expertise im internationalen CDMO-Geschäft. Axolabs ist seit 2017 Teil der britischen LGC Group.

Auf der Suche nach einem alternativen Färbemittel für die Elektronenmikroskopie sind Forscher aus Graz (Österreich) auf eine haushaltsübliche Substanz gestoßen: Kaffee. Nicht als Wachmacher für den Forscher am Mikroskop, sondern als Ersatz für das gesundheitsschädliche Uranylacetat.

Die FDA-Zentren CDER und CBER haben gemeinsam mit der Europäischen Medizinagentur (EMA) Leitprinzipien für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Arznei- und Biologikaentwicklung veröffentlicht. Innovation soll gefördert und zugleich Datenqualität, Nachvollziehbarkeit, Patientensicherheit und regulatorische Standards beim Einsatz von KI sichergestellt werden.

Das AIT Austrian Institute of Technology und JOANNEUM RESEARCH bündeln ihre präklinische Expertise: AIT trägt Know-how in molekularer Analytik bei, JOANNEUM RESEARCH Kompetenzen in Pharmakokinetik/-dynamik, Mode-of-Action-Studien und gewebespezifischer Wirksamkeitsvorhersage. Die gemeinsame Plattform soll den Zugang zu präklinischen Technologien für Dritte verbessern.

Qurient (Südkorea) beteiligt sich an neuer Finanzierungsrunde der Dortmunder QLi5 Therapeutics über rund 6,3 Mio. Euro, gemeinsam mit Mitgründer Nobelpreisträger Robert Huber. Das Geld fließt in die Weiterentwicklung einer neuartigen Proteasom-Inhibitor-ADC-Plattform, die in präklinischen Modellen des Dortmunder LDC auch bei therapieresistenten Tumoren überzeugte.