Nordrhein-Westfalen stellte Anfang der Woche eine neue Bioökonomie-Strategie vor. Im Mittelpunkt steht der Aufbau regional verankerter, biobasierter Wertschöpfungsketten. Auch die EU-Kommission, die derzeit den Biotech Act II erarbeitet, hat bereits Interesse an einem Austausch mit NRW bekundet.

Schlagzeilen produzieren derzeit Kooperationen oder gar Firmenübernahmen im Bereich der Degrader und der zielgerichteten Technologieplattformen, die den zelleigenen Proteinabbauweg über Ubiquitin nutzen, oder darüber hinaus andere Möglichkeiten finden, ein Zielmolekül nicht nur zu inhibieren, sondern abzubauen oder zu destabilisieren, um seine Überproduktion in den Griff zu bekommen. |transkript hat sich dazu im DACH-Raum umgesehen und führte ein Gespräch mit Bernd Boidol, Ph.D., CEO des Wiener Start-ups Proxygen.

Die Merck KGaA vereinbarte eine strategische Forschungskollaboration mit Saturnus Bio, einer Versant-Ventures-Gründung. Die Unternehmen planen ein grundlegendes Portfolio auf dem Gebiet seltener genetisch bedingter Kardiomyopathien. Merck zahlte 50 Mio. USD und hält damit eine Minderheitsbeteiligung an Saturnus. Beim Erreichen bestimmter Meilensteine fließt mehr Geld.

Die bayerische Biotechnologiebranche setzte ihren Wachstumskurs im Jahr 2025 fort und erwies sich trotz eines schwierigen internationalen Marktumfelds als robust. Das ist das Ergebnis des Jahresreports „Biotech in Bavaria 2025/26 – Where champions grow“, den die Netzwerkorganisation BioM Mitte Juni im Faculty Club des Innovations- und Gründerzentrums Biotechnologie (IZB) vorstellte.

11/6/26 mw: Vorschlagbild, Texte fehlen

Ist nicht die Nase der naheliegendste Weg, wenn es um die Entnahme von Proben bei Verdacht auf Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson geht? Für die Gabe von Medikamenten wird dieser Weg bereits genutzt, aber auch da sehen Experten noch mehr Potenzial.

11/6/26 mw: Vorschlagbild, Texte fehlen

Die Branche steht vor einer neuen Phase: Nicht mehr die wissenschaftliche Machbarkeit entscheidet über den Erfolg der Technologien, sondern zunehmend die Frage, wie sich innovative Therapien schneller, kostengünstiger und für deutlich mehr Patienten auch über die bekannten Indikationen aus der Onkologie hinaus verfügbar machen lassen.

14-06, gkä: entwurf

Deutschland diskutiert seit Jahren darüber, warum klinische Studien zunehmend in andere Regionen der Welt abwandern. Ein aktueller Bericht der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages kommt dabei zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Die oft beklagten regulatorischen Hürden erklären die Entwicklung nur teilweise. Wichtiger sind offenbar die Infrastruktur, Patientenrekrutierung, Kosten und strategische Investitionen anderer Länder.

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Die klinische Forschung befindet sich in einer Phase tiefgreifender regulatorischer und technologischer Transformation. Mit dem Pharmadialog der Bundesregierung, den europäischen Initiativen rund um den Biotech Act sowie verbändeübergreifenden Plattformen zur Stärkung des Studienstandorts Deutschland rücken innovative und patientennahe Ansätze stärker denn je in den Fokus. Das Symposium bietet hochaktuelle Einblicke in die Umsetzung von ICH E6 (R3), regulatorische Neuerungen und die Perspektiven von Behörden, Industrie, Prüfzentren und Patientenvertretern. Erleben Sie praxisnahe Lösungsansätze für mehr Patientenbeteiligung und gewinnen Sie spannende Einblicke, wie KI in der klinischen Forschung eingesetzt wird.

Schon am Vorabend der Veranstaltung, am 19. November, laden wir Sie herzlich zu unserem bewährten „Get-together“ im Veranstaltungshotel ein. In entspannter Runde können Sie erste Gespräche führen, alte Bekannte treffen und neue Kontakte knüpfen. Persönliche Begegnungen, direkter Austausch und lebendige Diskussionen lassen sich einfach nicht digital ersetzen.

Das finale Programm finden Sie hier: www.bvma.de. Sie können sich bereits jetzt auf der BVMA-Webseite anmelden:  Symposium | BVMA – Bundesverband Medizinischer Auftragsinstitute e.V.
Nutzen Sie die Gelegenheit, um mit Fachkolleginnen und -kollegen sowie renommierten Referenten/Referentinnen ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf einen inspirierenden 20. November – und darauf, Sie vielleicht schon am Vorabend in München begrüßen zu dürfen.

Sie haben Fragen? Christina Krauss freut sich, Ihnen helfen zu können: christina.krauss@bvma.de