Das Tübinger Biotech-Unternehmen ViferaXS hat eine Finanzierungsrunde über bis zu 12 Mio. Euro abgeschlossen. Angeführt von der deutschen Agentur für Sprunginnovation SPRIND und Huma, soll das Geld vor allem die Phase II-Studie mit CLLTAXS01 bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) finanzieren. Zudem stehen Phase I-Daten bei AML und fibrolamellulärem Karzinom an.

Während Novartis seine kleinvolumige Biologika-Produktion im Kleinbasel bis Ende 2027 aufgeben will, baut Roche seinen Basler Hauptsitz weiter aus. 790 Mio. Schweizer Franken fließen in eine neue Anlage für synthetische Wirkstoffe. Dahinter steht mehr als ein Bekenntnis zum Standort: Forschung, Entwicklung und Produktion sollen enger zusammenrücken.

BioLabs lud heute zur Eröffnung der gemeinschaftlich genutzten Labore und Coworking Spaces im Bereich Biotechnologie und Life Sciences. Das neue Zentrum in der Nähe des Münchner Ostbahnhofs nennt sich BioLabs | TUM, da es ein Gemeinschaftsprojekt mit den TUM Venture Labs der Technischen Universität München und dem globalen Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company ist.

Boehringer Ingelheim und Envisagenics starten eine mehrjährige Forschungspartnerschaft zur Entwicklung neuer Krebstherapien. Die KI-Plattform SpliceCore soll tumorspezifische Targets aus alternativen RNA-Spleißvorgängen identifizieren. Boehringer prüft deren Einsatz für ADCs, T-Zell-Engager und multispezifische Antikörper – für potenziell mehr als 1 Mrd. US-Dollar.

Mit Envisagenics steigt Boehringer Ingelheim tiefer in einen bislang wenig ausgeschöpften Bereich der Tumorbiologie ein. Die New Yorker Biotech-Firma liefert mit ihrer KI-Plattform SpliceCore krankheitsspezifische Targets aus alternativen RNA-Spleißvorgängen. Für Envisagenics ist die Kooperation ein wichtiger Schritt zurück ins Rampenlicht – nach Jahren, in denen es um das Unternehmen vergleichsweise ruhig geworden war.

Ein Patient mit Lebermetastasen nach Darmkrebs hat die erste 28-tägige Behandlung mit Darizmetinib nach einer großen Leberresektion abgeschlossen. Damit kommt HepaRegeniX dem nächsten Schritt seines klinischen Entwicklungsprogramms näher. Der eigentliche medizinische Ansatz ist allerdings weitreichender: Das Tübinger Biotech-Unternehmen will die Regenerationsfähigkeit der Leber nach einer Operation medikamentös unterstützen.

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Dieses Fortbildungsseminar vermittelt einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten der mechanischen Aufbereitung von Feststoffen, den anschließenden Mikrowellenaufschluss für die ICP-Analytik bzw. der Lösemittel-Extraktion zur chromatographischen Analytik (GC, HPLC). Es wendet sich an alle Anwender, die die Probenaufbereitung und Analytik im Labor qualitativ und quantitativ optimieren möchten. Abgerundet wird das Seminar durch den praktischen Teil mit allgemeinen Tipps & Tricks zur Optimierung der Probenvorbereitung.

Wie lassen sich Feststoffproben optimal zerkleinern und homogenisieren? Wie gelingt ein schneller und zuverlässiger Mikrowellenaufschluss für die ICP-Analytik? Und wie können organische Inhaltsstoffe effizient für die anschließende GC- oder HPLC-Analytik extrahiert werden?

Unser Fortbildungsseminar vermittelt Ihnen einen praxisorientierten Überblick über die gesamte Prozesskette der modernen Probenvorbereitung und Analytik. Die verschiedenen Arbeitstechniken werden nicht nur theoretisch erläutert, sondern direkt in der Praxis demonstriert und anhand realer Kundenproben durchgeführt.

Dabei zeigen unsere Experten, wie sich Probenvorbereitung und Analytik qualitativ und quantitativ optimieren lassen und welche Faktoren entscheidend für zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse sind.

Drei Hersteller – eine komplette Analytikkette

Zerkleinerung & Probenvermahlung – Retsch
Optimale Zerkleinerung und Homogenisierung von Feststoffproben als Grundlage für eine zuverlässige Analytik.

Mikrowellen-Aufschluss & Lösemittel-Extraktion – CEM
Effizienter Aufschluss für die Elementanalytik sowie schnelle und automatisierte Extraktion für die chromatographische Analytik.

Elementanalytik & Chromatographie – Shimadzu
Weiterführende Analytik mittels ICP, GC und HPLC.

Termine 2026:

Dienstag, 3. November 2026 – Potsdam

Mittwoch, 4. November 2026 – Leuna (bei Leipzig)

Dienstag, 10. November 2026 – Nürnberg

Donnerstag, 12. November 2026 – Duisburg (im Hause Shimadzu)

Dienstag, 17. November 2026 – Darmstadt

Donnerstag, 19.11.2026 – München – Ost

Dienstag, 24. November 2026 – Hamburg

Mittwoch, 25. November 2026 – Braunschweig

In bewährter Manier wird es einen theoretischen Teil mit Vorträgen, sowie einen praktischen Teil geben, für den die Teilnehmer eigene Proben mitbringen können. Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos und alle Teilnehmer erhalten vor Ort ein Zertifikat.

CEM GmbH: Meet the Experts: Fortbildung zur Probenvorbereitung

Nach einer Zwischenlösung hat Novartis Deutschland einen neuen Bürostandort in München bezogen. Im Holzhybrid-Gebäude The Stack nahe dem Hauptbahnhof arbeiten die Beschäftigten nun zentral in der Stadt. Zur Eröffnung präsentierte sich Ministerpräsident Söder als Unterstützer der Pharmaindustrie in einem Innovationsökosystem zwischen Kliniken, Start-ups und Patienten.

Electra Therapeutics ist seit dem 18. September an der Nasdaq gelistet. Der Börsengang brachte dem US-Biotech-Unternehmen 350 Mio. US-Dollar ein. Die Schweizer HBM Healthcare Investments investierte 2025 zunächst 15 Mio. USD und weitere 15 Mio. im IPO. Damit hält HBM nun rund 4% an Electra zu einem aktuellen Gegenwert von 33 Mio USD.

Die spanische mAbxience und Sandoz kooperieren bei einem geplanten Biosimilar zu Emicizumab (Hemlibra) gegen Hämophilie A. mAbxience (Mehrheitseigner ist Fresenius) übernimmt Entwicklung und Herstellung in Spanien und Argentinien, Sandoz die weltweiten Vermarktungsrechte mit Ausnahmen. Der Referenzmarkt des Antikörpers wird auf 5,7 Mrd. US-Dollar geschätzt.