125 Mio. US-Dollar zahlt Novartis für die Brain-Delivery-Plattform von Sironax. Nach einem Deal mit SciNeuro und dem Zugang zu weiteren Shuttle-Technologien entsteht bei dem Schweizer Pharmakonzern ein breites Instrumentarium, um Wirkstoffe ins Gehirn zu bringen.
1986 von den Brüdern Andreas und Thomas Strüngmann gegründet, gehört Hexal heute zu Sandoz. Zum 40. Firmenjubiläum verweist das Unternehmen auf seine deutschen Produktionsstandorte und die Bedeutung von Generika und Biosimilars für die Arzneimittelversorgung. Für Sandoz gibt es viele Gründe zum Feiern in diesem Jahr, doch auch die Konkurrenz schläft nicht. Das Biosimilar-Geschäft wird global immer stärker umkämpft.
Sartorius und das irische NIBRT errichten in Dublin ein Trainingszentrum für hochproduktive und kontinuierliche Bioprozesse. Sartorius stattet es mit der Pionic-Plattform aus. Ab dem vierten Quartal 2026 sollen dort jährlich mehr als 1.000 Wissenschaftler, Ingenieure und Studenten praktische Erfahrungen mit modernen Bioproduktionsverfahren sammeln.
Mit dem Strüngmann Award wollen Thomas und Andreas Strüngmann nicht ihr eigenes Vermächtnis feiern, sondern die nächste Generation von Biotech-Unternehmern sichtbarer machen. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis zeichnete Mitte September zum dritten Mal Gründer aus, bei denen aus wissenschaftlicher Innovation bereits ein belastbares Unternehmen mit klinischer oder wirtschaftlicher Perspektive geworden ist. 2026 ist der Blick mit den drei Finalisten noch auf den deutschsprachigen Raum gerichtet, gewonnen hat Jonathan Talbot, der Gründer und ehemalige CEO von Mosanna Therapeutics (Schweiz), der aber mittlerweile schon mit neuen Start-ups unterwegs ist.
Der britische Gründer Dr. Jonathan Talbot ist mit dem Strüngmann Award 2026 ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte sein Gespür für wissenschaftliche Potenziale und deren Überführung in therapeutische Entwicklungsprogramme. Talbot gründete unter anderem Mosanna Therapeutics und leitet heute Melodia Therapeutics. Er gibt gescheiterten Wirkstoffen eine „zweite Chance“.
Die Finanzierungsrunde in Wien führten Heal Capital und Ananda Impact Ventures an. Mit der multimodalen Liquid-Biopsy-Plattform Aitios® will Aitiologic gewebespezifische Informationen aus zellfreier DNA gewinnen. Erste Anwendung ist die Risikostratifizierung von Präeklampsie im ersten Schwangerschaftsdrittel. Rebecca Ertl wird gleichzeitig Chief Medical Officer.
Mit der Übernahme der sächsischen TRIMT GmbH baut ABX seine Pipeline in der Präzisionsonkologie aus. Im Zentrum stehen cyclopeptidbasierte Radiopharmaka gegen Integrine, die sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie zur Anwendung kommen sollen.
Evonik hat im slowakischen Slovenská Ľupča den Grundstein für eine Erweiterung seiner Biotechnologie-Kapazitäten gelegt. Das Projekt ist Teil einer Investition von rund 80 Mio. Euro in das Auftragsgeschäft mit pharmazeutischen Wirkstoffen. Die Downstream-Fermentation soll ab Anfang 2028 zusätzliche Kapazitäten und rund 50 Arbeitsplätze schaffen.
Die BIOWEG GmbH, Quakenbrück, hat weitere 14 Mio. Euro von Rabobank Ventures sowie 10,3 Mio. Euro an EU-Fördermitteln eingeworben. Die gesamte Serie A-Runde beläuft sich damit auf 30 Mio. Euro. Die Fördermittel stammen aus dem Wettbewerb „Produktives.NRW“. Mit den Mitteln plant das Unternehmen den Bau einer Bakterienzellulose-Produktionsanlage in Nordrhein-Westfalen.
Der Einsturz des World Trade Centers dauerte weniger als zwei Stunden. Die gesundheitlichen Folgen der Staub- und Schadstoffexposition sind dagegen bis heute nicht abschließend erfasst. Besonders gut belegt sind chronische Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Bei Krebs und Sterblichkeit ist die Datenlage komplizierter. Nun erst öffnet die Stadt New York selbst die Archive über bisher zurückgehaltene Informationen und Analysen zu den Luftschadstoffen. Was man bisher sagen kann.

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Sandoz
Christian Back
ABX GmbH
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