Um das Fördergeld ging es im paneuropäischen Diagnostik-Vernetzungsprojekt Codex4SMEs nicht. Rund 420 kleine und mittelständische Unternehmen aus 30 Ländern beteiligten sich, die Projektsumme des in Stuttgart koordinierten Vorhabens belief sich dabei nur auf etwas über 4 Mio. Euro bei einer sechsjährigen Laufzeit. Worum es eher ging: Austausch von Verfahrens- und Zulassungsexpertise für Diagnostika in den einzelnen EU-Ländern, Zugang zu klinischem Biobankmaterial und Testumgebungen für Start-ups, die von den praktischen Hilfestellungen besonders profitieren sollten. Nun hat die Abschlusskonferenz ein positives Resümee gezogen.
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Forscher von der ETH Zürich und der Technischen Universität Nanyang entwickelten eine Methode, um Hühnerfedern in Keratinfaser-Membranen für Brennstoffzellen umzuwandeln.
Das Leipziger Unternehmen VivoSensMedical sowie die Krankenkassen BIG direkt gesund und HEK – Hanseatische Krankenkasse haben ihre Kooperationen erneuert. Für Frauen, die dort versichert sind, übernehmen die Krankenkassen auch weiterhin die Diagnostik mit OvulaRing als zusätzliche Leistung. Dazu gehört nun auch, die Übernahme des bisherigen Eigenanteils. Das Medizinprodukt unterstützt Frauen mit Kinderwunsch bei der Zyklusdiagnostik.
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) haben eine Ad-hoc-Stellungnahme veröffentlicht. Darin bekräftigen sie ihre Unterstützung für den Verordnungsentwurf zur Einstufung gentechnisch veränderter Pflanzen, den die Europäische Kommission am 5. Juli 2023 vorgelegt hat. Beide Organisationen fordern eine wissensbasierte Positionierung Deutschlands.
Die Schweizer Diagnostikfirma 4D Lifetec AG erhält durch einen Assetdeal mit Finanzspritze die KI-Softwarelösungen der Züricher x-diagnostics GmbH, einem bisherigen Portfoliounternehmen von Xlife Sciences AG. Zudem beteiligt sich Xlife Sciences mit 20% an 4D Lifetec und gibt das Gesamtvolumen der neuen Zusammenarbeit mit 23,3 Mio. CHF an.
Forscher vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (Sulzbach) wollen im EU-Projekt SOMA die Steuerung von Handprothesen verbessern. Dabei setzen sie statt auf herkömmliche Elektroden, die Nervenimpulse im Muskelgewebe des Arms detektieren, auf Ultraschallsensoren, mit denen sich Befehle genauer und feinfühliger umsetzen lassen.
FOBAs neues Markiersystem F.0100-ir erzielt tiefschwarze Markierungen auf medizinischem Edelstahl, Titan oder Kunststoffen. Seine variabel einstellbare Pulsbreite bei 10 Watt Laserleistung ermöglicht hohe Präzision.
Auf dem Weltgesundheitsgipfel Mitte Oktober in Berlin haben Siemens Healthineers und der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (Globaler Fonds) eine Partnerschaft für den beschleunigten Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) bei der Diagnostik von Tuberkulose (TB) bekannt gegeben.
Die Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG hat am Standort Ravensburg ein neues Produktionsgebäude im Rohbau fertiggestellt, das mehrere kommerzielle Abfülllinien beherbergen wird. Auf dem Weg zur endgültigen Fertigstellung des Gebäudes, in das insgesamt 230 Mio. Euro investiert werden, wurde damit ein wichtiger Meilenstein nach dem Baubeginn im November 2021 erreicht.
Die Entwicklungspartnerschaft der BioCopy GmbH mit der Yumab GmbH zielt auf die gemeinsame und beschleunigte Entwicklung hochspezifischer Antikörper gegen Tumorantigene, die im MHC-I-Komplex (HLA) an die Zelloberfläche treten. Dafür erhalten die Unternehmen eine BMBF-Förderung von rund 1 Mio. Euro.