Millionen für Basler Nouscom: Das Schweizer Biotech-Unternehmen will seinen Impfstoff NOUS-209 in eine globale zulassungsrelevante Studie bei Menschen mit Lynch-Syndrom bringen. Erste Langzeitdaten liefern ein klinisches Signal – der Nachweis, dass sich Krebs tatsächlich verhindern lässt, steht aber noch aus.
ANZEIGE
Schlagwortarchiv für: Basel
355 Mio. US-Dollar upfront kann sich die Schweizer Firma Alentis Therapeutics (Basel) für den Claudin1-Antikörper Lixudebart durch eine Partnerschaft mit CSL sichern. Damit hat Alentis einen globalen Entwicklungspartner gefunden. Der australische Biopharmakonzern CSL stellt zudem bis zu weitere 1,2 Mrd. US-Dollar an kommerziellen Meilensteinen in Aussicht.
Novartis erwirbt von dem chinesischen Biotechunternehmen Abogen Biosciences die weltweiten Rechte an dem experimentellen mRNA-Wirkstoff ABO2203. Der Schweizer Pharmakonzern zahlt dafür 575 Mio. US-Dollar upfront. Einschließlich Entwicklungs-, Zulassungs- und kommerzieller Meilensteine sowie weiterer Programme aus Abogens RNA-Plattform kann das Abkommen einen Wert von bis zu 7,8 Mrd. US-Dollar erreichen. Hinzu kommen mögliche Lizenzgebühren. Novartis ist im laufenden Jahr wieder verstärkt auf Einkaufstour, verschiebt die Deals aber mehr in Richtung Plattformtechnologien – das gilt auch für die aktuelle Abogen-Vereinbarung, die mehr als nur ein Asset beinhaltet.
Roche hat an einem Tag zwei neue Forschungskooperationen mit Atavistik Bio und Earendil Labs vereinbart. Zusammen könnten die Deals mehr als 3,47 Mrd. US-Dollar wert sein. Besonders Earendil zeigt, wie stark Big Pharma inzwischen auf externe Plattformen und frühe Programme setzt.
125 Mio. US-Dollar zahlt Novartis für die Brain-Delivery-Plattform von Sironax. Nach einem Deal mit SciNeuro und dem Zugang zu weiteren Shuttle-Technologien entsteht bei dem Schweizer Pharmakonzern ein breites Instrumentarium, um Wirkstoffe ins Gehirn zu bringen.
1986 von den Brüdern Andreas und Thomas Strüngmann gegründet, gehört Hexal heute zu Sandoz. Zum 40. Firmenjubiläum verweist das Unternehmen auf seine deutschen Produktionsstandorte und die Bedeutung von Generika und Biosimilars für die Arzneimittelversorgung. Für Sandoz gibt es viele Gründe zum Feiern in diesem Jahr, doch auch die Konkurrenz schläft nicht. Das Biosimilar-Geschäft wird global immer stärker umkämpft.
Novartis muss einen weiteren Rückschlag in seiner Pipeline verkraften: Der AOC-Kandidat del-desiran hat in der Phase III-Studie HARBOR bei Myotoner Dystrophie Typ 1 (DM1) den primären Endpunkt verfehlt. Eine statistisch signifikante Verbesserung der Handfunktion gegenüber Placebo wurde nicht erreicht.
Novartis hat nach drei Todesfällen acht klinische Studien mit seiner CAR-T-Therapie Rap-Cel bei Autoimmun- und neurologischen Erkrankungen vorübergehend gestoppt. Im Zentrum steht eine schwere Immunreaktion, die als bekanntes Risiko der CAR-T-Technologie gilt. Der Fall zeigt die Kehrseite eines Ansatzes, der gerade als möglicher Paradigmenwechsel bei schweren Autoimmunerkrankungen gilt.
Roche baut die Produktionskapazitäten in den USA weiter aus. Die US-Tochter Genentech will rund 750 Mio. US-Dollar in eine neue Produktionsanlage in Oregon stecken. Lokale Beobachter freuen sich über die neuen „echten“ Jobs.
Die Schweizer Biotech-Firma Vaderis Therapeutics hat eine Serie B-Finanzierung über 152 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Das Kapital soll den Start der globalen Phase III-Studie HEROIC mit Engasertib ermöglichen, das gegen die hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (Morbus Osler) wirkt.

Nouscom AG
Alentis Therapeutics
Basel Area Business & Innovation; Jean Jaques Schaffner
F.Hoffmann-La Roche Ltd.
sudok1 - stock.adobe.com
Sandoz
Novartis
Novartis
Genentech; aus B-roll-Medienmaterial
CDC.gov