Die hessische Brain Biotech AG legt neue Geschäftszahlen vor, die laut Unternehmen in einzelnen Geschäftsfeldern eher einen „langsamen Start ins Jahr“ widerspiegeln. Nüchtern betrachtet ist der Umsatz jedoch zum Vergleichszeitraum um 9% zurückgegangen, während sich durch interne Sparprogramme dennoch das bereinigte EBITDA auf eine schwarze Null gegenüber roten Zahlen verbessert hat. Große Hoffnung wird auf eine Beteiligung im Bereich Wundheilung gesetzt, wo klinische Daten einen „Durchbruch“ erwarten lassen.
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Die hessische Brain Biotech AG hat mit der Vorlage der Geschäftszahlen des Jahres 2024/25 keine Euphorie entfachen können. Ein Abschlag von rund 10% nach Bekanntgabe spricht eher für Enttäuschung und Ernüchterung, obwohl seit vielen Monaten bekannt ist, dass der Umbau der Firma den Fokus von anderen Segmenten abgezogen hat. Mit Zahlungserwartungen in der Zukunft, die vielversprechend klingen, kann man derzeit wohl nicht überzeugen.
„Schnell wachsendes Umsatzvolumen, kommerzielle Erfolge“ – solche Schlagworte liest man in der industriellen Biotechnologie viel zu selten. Die BRAIN Biotech AG im hessischen Zwingenberg begründet so eine unternehmerische Neuaufstellung in den Niederlanden und übernimmt die verbleibenden Minderheitsanteile an ihrer niederländischen Tochtergesellschaft Breatec B.V.
Die BRAIN Biotech AG publizierte die Konzernzahlen für das Geschäftsjahr 2022/23. Danach stieg der Konzernumsatz deutlich auf 55,3 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 11,8%. Einige Prozentpunkte seien durch Akquisitionen einem nicht-organischem Wachstum zuzuschreiben, doch als unternehmenseigenes Wachstum bliebe immer noch ein Plus von fast 10%.
Halopseudomonas-Bakterien können Polyesterurethan-Kunststoffe effektiv abbauen. Diese Erkenntnisse aus einer aktuellen Studie könnten zu neuen Lösungen in der Kunststoffentsorgung und Biotechnologie führen.
Das Management der BRAIN Biotech AG legte gestern den Geschäftsbericht 2021/22 vor. Mit einem Konzernumsatz von 49,5 Mio. Euro und einer Gesamtleistung von 53,1 Mio. Euro im Berichtsjahr verzeichnet die Unternehmensgruppe ein Wachstum von 29 % bzw. 30 % gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr.
Der Leipziger Enzym-Hersteller c-LEcta gab überraschend die Übernahme durch den irischen Konzern Kerry bekannt. Damit soll das Wachstum des Geschäftsbereichs beschleunigt werden.

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