Bayer kann einen Erfolg in der Schlaganfallbehandlung vermelden, obwohl eine frühere Studie mit dem gleichen Wirkstoff wegen geringen Nutzens beendet worden war. Der Ansatz zur Hemmung des Faktor XIa ist dabei ein „First-in-class“-Beispiel aus Leverkusen. Ob die Daten für die Zulassung ausreichen, bleibt abzuwarten.
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Ethris und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) starten eine strategische Kooperation zur Entwicklung mRNA-basierter Impfstoffe gegen ein breites Spektrum von Krankheitserregern. Ethris steht mit der stabilisierten mRNA- und LNP-Plattforme selbst in der Phase 2a, DZIF bringt Infektionsexpertise ein. Die Impfstoffproduktion erfolgt zusammen mit Evonik.
Das Wiener Biotech-Unternehmen nagene GmbH erhält 1,5 Mio. Euro Förderung von der Forschungsgemeinschaft (FFG) für die Entwicklung einer zellfreien, enzymatischen DNA-Syntheseplattform. Ziel ist die schnellere, sauberere Herstellung hochreiner DNA für Gentherapien, Zelltherapien und Impfstoffe – ohne bakterielle Fermentation und deren regulatorische Hürden.
Effizienz und Flexibilität sind Schlüsselfaktoren, um in der Welt der Bioprozesstechnik wettbewerbsfähig zu sein. Auf diesem Gedanken basiert der SciVario twin, eine Kontrolleinheit zur small- und bench-scale Bioprozessentwicklung und -optimierung.
Novartis hat 2025 den Gewinn auf 17,4 Mrd. US-Dollar gesteigert und die Dividende erhöht. Im Schlussquartal flaute das Wachstum jedoch spürbar ab, vor allem wegen Umsatzerosionen durch Nachahmerprodukte. Für 2026 stellt der Pharmakonzern einen verhaltenen Ausblick in Aussicht. Der CEO erhält einen Riesenbonus der zusammen mit der hohen Marge für Diskussionen sorgt.
Novartis steigert den Jahresgewinn 2025 auf 17,4 Mrd. Dollar und erhöht die Dividende. Zum Jahresende schwächt sich das Wachstum jedoch deutlich ab, belastet durch Nachahmerprodukte. Für 2026 gibt der Konzern daher einen vorsichtigen Ausblick. Für Diskussionen sorgt das hohe bonusgetriebene Gehalt des CEO.
Die Pentixapharm Holding AG veröffentlichte Anfang Februar neue klinische Phase II-Daten zu ihrem Radiodiagnostikum [68Ga]Ga-Pentixafor. Wie das Berliner Unternehmen mitteilte, bestätigen die im Journal of Nuclear Medicine publizierten Ergebnisse das Potenzial der Pentixafor-PET/CT als nicht-invasive Alternative zur Nebennierenvenenkatheterisierung (AVS) bei der Subtypisierung des primären Aldosteronismus.
Im vierten Quartal 2025 hat Qiagen seine Prognosen für Umsatz und Ergebnis übertroffen und einen Umsatz von 540 Mio. US-Dollar erzielt. Damit wurde im Gesamtjahr 2025 das obere Ende der Prognose von einem Wachstum von gut 5% erreicht mit über 2,09 Mrd. US-Dollar.
Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Bildgebungstechnologie entwickelt, die hochauflösende Bilder der kleinsten Blutgefäße direkt durch die Haut aufnehmen kann – ohne invasive Eingriffe. Mit „fast-RSOM“ können erstmals minimale Veränderungen an diesen Gefäßen sichtbar gemacht werden, die frühe Anzeichen für eine mögliche Herz-Kreislauf-Erkrankung sind.

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Basel Area Business & Innovation; Jean Jaques Schaffner
Pentixapharm Holding AG
Qiagen N.V.